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Kryptowährungen: Kraken-CEO befürchtet härtere Bitcoin-Regulierung in den USA

4Jesse Powell, CEO der viertgrößten Kryptobörse Kraken, fürchtet ein hartes Durchgreifen von US-Regulierungsbehörden gegen Kryptowährungen wie den Bitcoin.

1 Min. Lesezeit
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Münze mit Bitcoin-Logo. (Foto: dpa)

Am Mittwoch steht der Börsengang der Kryptobörse Coinbase an, der ein Volumen von 100 Milliarden US-Dollar haben soll. Damit wäre Coinbase auf einen Schlag mehr wert als große klassische Konkurrenten wie Intercontinental Exchange, Betreiber der New Yorker Börse NYSE. Auch die viertgrößte Kryptobörse Kraken überlegt den Gang an die Börse. Kraken-CEO Jesse Powell sieht angesichts der aktuellen Regulierungsbestrebungen in den USA aber mögliche Gefahren für Kryptowährungen.

Regulierung des Kryptomarktes befürchtet

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Im Gespräch mit CNBC erklärte Powell, dass es ein hartes Durchgreifen gegen Kryptowährungen geben könnte. Aktuelles Beispiel ist ein von der US-Regierung geplantes Anti-Geldwäsche-Gesetz. Dieses würde etwa von US-Bürgern, die Transaktionen mit Kryptowährungen im Wert von über 3.000 Dollar vornehmen wollen, einen vollständigen ID-Check verlangen. Das, so Powell, würde dem Prinzip der Kryptowährungen ziemlich entgegenlaufen.

Zumal sich der Anteil illegalen Aktivitäten an allen Krypto-Transaktionen laut Chainalysis zuletzt von zwei Prozent im Jahr 2019 auf gerade einmal 0,35 Prozent im vergangenen Jahr reduziert haben soll. Powell warnte die US-Regierung, in Sachen Kryptowährungen zu kurzsichtig zu sein, und verwies unter anderem auf China. Dort, so der Kraken-Chef, habe man eine langfristige Strategie und Vertrauen zu Kryptowährungen.

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Kraken-CEO rechnet mit Kurssprung für Bitcoin

Trotz der möglichen Bedrohung durch potenzielle Regulierungsschritte in den USA sieht Powell das Thema Kryptowährungen ziemlich positiv. Erst Ende März erklärte der Kraken-Chef, dass man seiner Meinung nach schon Ende dieses Jahres mit einem Bitcoin einen Lamborghini kaufen könne. Dessen Preis beläuft sich je nach Modell auf mindestens 200.000 Dollar. Ende 2022 wäre dann sogar schon ein Bugatti drin. Dessen Preis bewegt sich im Bereich von jenseits einer Million Dollar.

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2 Kommentare
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Titus von Unhold
Titus von Unhold

Die Einschläge kommen näher. :)

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Thomas D.
Thomas D.

Zurecht! Wenn Firmen wie Tesla schon für Milliarden Bitcoins kaufen und damit quasi ihren Aktienkurs absicheren, dann würde ein Crash des Bitcoins, der ja immer mal wieder vorkommt, von jetzt auf gleich auch gleich ganze Unternehmen pulverisieren mit den ganzen „unangenehmen“ Kettenreaktionen, die wir von 2008 schon kennen. Finanzkrise auf Steroiden.

Das geht weit über „wir spekulieren mal ein bisschen und nehmen die Idioten aus“ hinaus und gehört unbedingt reguliert.

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