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Anonyme Krypto-Wallets vor dem Aus: EU will mehr Transparenz bei Bitcoin-Transfers

Die EU zieht die Zügel an, wenn es um Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum/Ether geht – zur Bekämpfung möglicher krimineller Aktivitäten wie Geldwäsche. Anonyme Krypto-Wallets sollen demnach verboten, Krypto-Transaktionen offengelegt werden.

1 Min.
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EU will mehr Transparenz bei Kryptowährungen. (Foto: Shutterstocj/DUSAN ZIDAR)

Die Regulierung von Kryptowährungen schreitet weltweit weiter voran. In den USA etwa ist geplant, dass künftig alle Transaktionen mit einem Volumen jenseits der Grenze von 100.000 US-Dollar der Steuerbehörde IRS gemeldet werden müssen. In China ist der Handel mit Bitcoin und Co ganz verboten. Jetzt steht auch die EU vor der Einführung strengerer Regeln. Die EU-Staaten haben sich auf eine gemeinsame Position für neue Transparenzregeln bei Transaktionen im Kryptobereich geeinigt.

Bitcoin-Regulierung gegen Geldwäsche

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Die Einigung basiert auf einem von der Europäischen Kommission schon im Juli vorgestellten Gesetzesvorschlag, der sich gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung richtet. „Das heutige Abkommen ist ein wichtiger Schritt, um die Lücken in unseren Finanzsystemen zu schließen, die von Kriminellen böswillig ausgenutzt werden, um unrechtmäßige Gewinne zu waschen oder terroristische Aktivitäten zu finanzieren“, kommentierte der slowenische Finanzminister Andrej Šircelj. Kryptowährungen seien immer stärker der Gefahr ausgesetzt, für Geldwäsche und kriminelle Zwecke missbraucht zu werden.

Die gemeinsame Position muss jetzt aber noch im Europaparlament verhandelt werden, bevor sie in Gesetzesform gegossen werden kann. Konkret sollen etwa anonyme Krypto-Wallets verboten werden, wie Golem schreibt. Außerdem müssten Dienstleister künftig Informationen über Versender und Empfänger von Krypto-Transaktionen transparent machen. Ziel: Mögliche kriminelle Krypto-Transfers ausfindig machen und gegebenenfalls zu blockieren. Ähnliche Informationen müssen im Bereich herkömmlicher Geldüberweisungen schon länger zur Verfügung gestellt werden.

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Krypto-Mining in der EU auf dem Prüfstand

Insbesondere der Bitcoin steht zudem wegen seines hohen Energieverbrauchs und den negativen Auswirkungen des Minings für die Umwelt unter Beschuss. Zuletzt hatte die schwedische Finanzaufsicht gefordert, dass das sogenannte Proof-of-Work-Schürfen von Kryptowährungen wie dem Bitcoin, aber auch (noch) von Ethereum/Ether EU-weit untersagt werden solle. Auch in diesem Bereich geht China schon seit Monaten gegen entsprechende Aktivitäten vor.

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