News

Für Macbook Pro und iMacs: Apple arbeitet an neuen Prozessoren mit bis zu 32 Hochleistungskernen

Apple Silicon. (Screenshot: Apple)

Lesezeit: 2 Min. Gerade keine Zeit? Jetzt speichern und später lesen

Apple bereitet für das nächste Jahr einen High-End-Chip für seine Mac-Linie vor, mit der Intel-PCs deklassiert werden sollen.

Der M1-Chip der Apple-Silicon-Serie des Konzerns war nur ein Vorgeschmack auf die kommende Prozessorgeneration: Laut Bloomberg soll die nächste Chipgeneration Intels Top-Prozessoren alt aussehen lassen. Auch bei den dedizierten Grafikeinheiten soll AMD und Nvidia eingeheizt werden.

Apple Silicon: Nachfolger des M1-Chips für Macbooks Pro und iMacs

Wie Bloombergs stets gut informierter Techreporter Mark Gurman berichtet, arbeiten Apples Chipentwickler an mehreren Nachfolgern des hauseigenen M1-Chips, der im November vorgestellt wurde. Sofern die Erwartungen erfüllt werden, soll die nächste Apple-Silicon-Chipgeneration die Leistung der neuesten Rechner mit Intel-Chips deutlich übertreffen, sind Gurmans Apple-Insider überzeugt.

Nach dem M1-Chip, der in aktualisierten Macbook-Pro– und Air-Modellen sowie einem Mac Mini zum Einsatz kommt und die Einstiegsklasse abbildet, sollen die nächsten Chipgenerationen stufenweise im Frühjahr und Herbst 2021 kommen. Bloombergs Informanten zufolge werden sie als nächstes in neuen Versionen des Macbook Pro und in Einstiegs- und High-End-iMac-Desktoprechnern verbaut werden. Später werde eine Generation des Apple-Chips im Mac Pro zum Einsatz kommen, heißt es.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

M1: Apples erster ARM-Chip für Macs ist nur der Anfang. (Screenshot: t3n; Apple)

Neue Oberklasse-Macbook Pros mit bis zu 16 Hochleistungskernen in der ersten Jahreshälfte

Laut den Informationen von Bloomberg wird Apple nach dem achtkernigen M1-Chip, der mit vier Hochleistungs- und vier ernergiesparenden Kernen bestückt ist, die Anzahl der Kerne hochschrauben. Der nächste Chip, der für die performanteren Macbook Pros und die iMac-Modelle bestimmt sein soll, soll bis zu 16 Performance- und vier Effizienzkernene umfassen. In Stein gemeißelt ist die Planung indes nicht. Es sei auch möglich, dass je nach Entwicklungsfortschritt nur 8 oder 12 der Hochleistungskerne als erste Varianten erscheinen, so Bloombergs Insider. Chiphersteller seien oft dazu gezwungen, einige Modelle mit schwächeren Spezifikationen als ursprünglich geplant zu veröffentlichen, wenn während der Herstellung Probleme auftreten.

Apple Mac Pro 2019. (Bild: Apple)

Apple arbeitet an Mac Pro mit Apple Silicon, der nur halb so groß sein soll. (Bild: Apple)

Während die Macbook Pros im Frühjahr erscheinen sollen, sei mit stärkeren Chips für Desktop-Computer später im nächsten Jahr zu rechnen. Weiter heißt es, Apple werde eine kleinere Variante des Mac Pro bis 2022 auf den Markt bringen. Dieser sei nur halb so groß wie die aktuelle Käsereibe. Für diesen High-End-Rechner arbeite der Konzern an einem Chipdesign mit bis zu 32 Hochleistungskernen.

Zum Vergleich: Aktuelle Macbooks mit Intel-Chips besitzen maximal acht Kerne, ein High-End-iMac-Pro kann für viel Geld mit bis zu 18 Kernen bestückt werden. Der teuerste Mac Pro kommt mit bis zu 28-Xeon-Kernen.

Apple Silicon: Neue Grafikeinheiten in Arbeit

Nicht nur an neuen Rechenkernen entwickle der Hersteller, sondern auch leistungsstärkere Grafikeinheiten seien in Arbeit, heißt es aus Bloombergs Apple-Kreisen. So seien nach der im M1-Chip verbauten GPU mit sieben respektive acht Kernen für Laptops der Oberklasse und Desktops der Mittelklasse bis zu 16- und 32-Kern-Grafikeinheiten geplant.

Zu einem späteren Zeitpunkt im nächsten Jahr oder womöglich auch 2022 könnte Apple Grafikeinheiten mit 64 und 128 dedizierten Kernen speziell in seine High-End-Maschinen bringen, so die Quellen. Diese Grafikchips würden um ein Vielfaches schneller sein als die aktuellen Grafikmodule, die Apple von Nvidia und AMD in seinen von Intel angetriebenen Rechnern verbaut.

Mehr zum Thema: Steve Jobs’ letzter Schachzug: Das müsst ihr über Apples M1-Chip wissen

Meistgelesen

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 70 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Luca Caracciolo (Chefredakteur t3n) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung