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Fundstück

Mit diesen günstigen Marketing-Hacks machte die Bumble-Gründerin ihre Dating-App bekannt

Vor knapp drei Jahren avancierte Whitney Wolfe Herd durch den Börsengang ihrer Dating-App Bumble zur jüngsten Selfmade-Milliardärin. Die App machte sie mit günstigen Marketing-Hacks bekannt, von denen einer nur 20 US-Dollar kostete.

2 Min.
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Bumble-Gründerin Whitney Wolfe Herd: Mit Marketing-Hacks zum Erfolg. (Foto:dpa)

Im Februar 2021 war Bumble erfolgreich an die Börse gestartet. Gründerin und CEO Whitney Wolfe Herd war auf einen Schlag Milliardärin – die jüngste, die das aus eigener Kraft geschafft hatte. Dabei waren die Anfänge alles andere als leicht. Insbesondere beim Marketing musste sich Wolfe Herd einiges einfallen lassen.

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Geringes Marketing-Budget zwang zu Hacks

Wie die Bumble-Chefin im Rahmen eines Masterclass-Kurses verrät, verfügte sie in der Gründungszeit der Dating-App über ein lediglich „bescheidenes Budget“. Wolfe Herd war aber aufgefallen, dass sie für zwei der damals beliebtesten Apps, Twitter und Instagram, nie Werbung sah. Es musste also auch irgendwie anders gehen.

Statt traditioneller Marketingkampagnen entwickelte Wolfe Herd also eine Reihe von „verrückten Hacks“, um Interesse für ihr Startup zu wecken. Einer davon war, in einer Bäckerei Kekse mit dem Bumble-Logo versehen zu lassen und diese Frauen in einem nahegelegenen College zu schenken. Kostenpunkt: 20 Dollar.

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Kleine Geschenke und Logo auf Pizzakartons

Darüber hinaus belohnte sie Frauen mit kleinen Geschenken wie Luftballons oder Unterwäsche, wenn diese die App herunterluden und an Freund:innen weiterempfahlen. Jungen Männern am College schickte sie etwa Pizzen, auf deren Kartons sie Bumble-Sticker anbringen ließ, wie CNBC berichtet.

In Ermangelung eines großen Marketingbudgets habe sie zu diesen Methoden greifen müssen. Der Erfolg gab ihr Recht. Denn die Collegestudent:innen begannen die App zu nutzen und sich zu daten. Ab da habe ein gewisser Schneeballeffekt eingesetzt, so Wolfe Herd.

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Bumble-Logo auf Verbotsliste am College

Zu den Hacks gehörte auch, dass sie etwa das Bumble-Logo dazuklebte, als sie in einem College ein Verbotsschild sah, auf dem die Logos verschiedener Social-Media-Plattformen aufgeführt waren. Niemand habe damals gewusst, was Bumble war, so Wolfe Herd.

Aber, dass die App auf dem Verbotsschild auftauchte, legte nahe, dass das eine App sei, die man im College nutzen wollte. Und plötzlich seien die Downloadzahlen in die Höhe geschossen.

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Bumble-CEO: Marketingerfolge gaben Auftrieb

Diese Erfolge hätten ihr auch Auftrieb gegeben, wenn wieder einmal Absagen von Investor:innen gekommen seien, die nicht davon überzeugt waren, dass der Frauen-zentrierte Ansatz von Bumble funktionieren könne. Bei Bumble müssen – im Falle einer heterosexuellen Anbahnung – die Frauen bei einem Match die Konversation anstoßen.

Kreative Beispiele für Guerilla-Marketing Quelle: (Bild: stockwerk-fotodesign / Shutterstock)

Aktuell hat Bumble rund 50 Millionen Nutzer:innen, von denen über zwei Millionen für ein Abo zahlen. Die Marktkapitalisierung beläuft sich auf rund 1,9 Milliarden Dollar. Die Bumble-Aktie ist allerdings seit dem Börsenstart im Februar 2021 und Höchstständen von rund 75 Dollar auf aktuell 14 Dollar (Stand: 13. Oktober 2023) abgestürzt.

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