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Mars-Mission: Ingenuity-Drohne kurz vor erstem Flugeinsatz in dünner Atmosphäre

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat mitgeteilt, dass die Begleitdrohne Ingenuity des Marsrovers Anfang kommenden Monats ihren ersten Flugversuch auf dem Mars starten soll. Angepeilt wird der 8. April.

1 Min. Lesezeit
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Ingenuity: Ob der hier dargestellte Flug klappen wird, ist unklar. (Bild: NASA / JPL-Caltech)

Nach den ersten spektakulären Übermittlungen des Perseverance-Rovers dürfen wir im nächsten Monat eine weitere Dimension spektakulärer Einblicke erwarten: Die Nasa will versuchen, die Begleitdrohne „Ingenuity“ (Einfallsreichtum) erstmalig fliegen zu lassen.

Flugtauglichkeit nur unter Erdenbedingungen und im Labor geprüft

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Im ersten Schritt soll die 1,8 Kilogramm schwere Drohne, die im Bauch des Rovers „Perseverance“ (Ausdauer) zum Mars transportiert worden war, beweisen, dass sie flugtauglich ist. Das ist nicht selbstverständlich, denn die Aktion hat kein Vorbild.

Auf der Basis bisheriger Erkenntnisse haben die Drohnenentwickler bereits Rotorblätter aus Kohlefasern verbaut, die sich wegen der dünneren Atmosphäre auf dem Mars deutlich schneller drehen als auf der Erde. Zudem soll die Drohne Temperaturen von bis zu minus 90 Grad Celsius aushalten können. Ob das insgesamt reicht, muss der Versuch zeigen.

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Jedenfalls soll Perseverance die Ingenuity-Drohne in einem sorgfältig ausgewählten Geländeabschnitt innerhalb des Jezero-Kraters absetzen. Die Stelle soll besonders eben sein, was für einen erfolgreichen Start und eine ebenso erfolgreiche Landung essenziell ist.

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Test wird mehr als einen Monat kosten

Für die Platzierung von Ingenuity hat die Nasa einen Zeitraum von sechs Tagen veranschlagt. Sobald der Rover die Drohne abgesetzt hat, wird er sich vorsichtig entfernen. Dann bekommen die Solarzellen von Ingenuity die Möglichkeit, die Energiespeicher aufzuladen. Nach dem Absetzen der Drohne gibt sich die Nasa 31 Tage für die Abwicklung des gesamten Tests.

Wenn alles nach Plan verläuft, wird Ingenuity bei ihrem ersten Testflug 30 Sekunden lang in einer Höhe von etwa drei Metern über der Oberfläche des Planeten schweben. Dabei wird sich zeigen, wie realitätsnah die irdischen Tests im Labor und in Vakuumkammern gewesen sind.

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Die zuständigen Projektingenieure der Nasa sehen dem Versuch mit einer Mischung aus Anspannung und Gelassenheit entgegen. Etwaigen Schwierigkeiten will man mit Einfallsreichtum (Ingenuity) begegnen, heißt es aus dem Kontrollzentrum an Nasas Jet-Propulsion-Laboratory.

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Dein t3n-Team

Silvio Spescha

Wie kann ein Flugobjekt wie eine Drohne im luftleeren Raum fliegen? Wenn es keine Luft ist, kämen nur noch Gase in Frage.

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