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Satz mit X: Microsoft scheint Windows 10X zu canceln

So hätte Windows 10X auf dem Dualscreen aussehen sollen. (Bild: Microsoft)
Lesezeit: 1 Min.
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Microsoft soll sämtliche Entwickler vom Projekt abgezogen und alle Vorversionen von den internen Servern gelöscht haben. Damit stünde Windows 10X vor dem Aus, bevor es gestartet ist.

Im Jahr 2021 sollte niemand mehr mit dem Erscheinen des als Windows der Zukunft konzipierten Windows 10X aus dem Hause Microsoft rechnen. Das universellere Betriebssystem, das als Redmonds Antwort auf Chrome-OS gesehen wurde, wird nicht mehr aktiv entwickelt.

Aus vor dem Anfang? Windows 10X scheint beendet zu werden

Wie das IT-Portal Petri berichtet, hat der Softwareriese alle Entwickler des Projekts neuen Aufgaben zugeordnet. All 10X-Entwicklerversionen sollen von den Dev-Servern gelöscht worden sein. Mindestens im Jahr 2021 sei damit nicht mehr mit einem Erscheinen von Windows 10X zu rechnen.

So sollte Windows 10X aussehen. (Screenshot: Petri.com)

Wahrscheinlicher dürfte indes sein, dass sich Microsoft komplett von dem Projekt verabschieden will. Immerhin war Windows 10X bereits im Herbst 2019 für den Herbst 2020 angekündigt worden. Dann soll als Ausfluss der Coronakrise der ursprüngliche Plan nach hinten geschoben und deutlich verändert worden sein.

Änderungen am Projektfahrplan hatten Zweifel geweckt

Das hatte mehrere Dimensionen. Zunächst sollte Windows 10X auch für Geräte mit einem Screen statt dezidiert für Dualscreen-Devices kommen. Diese Singlescreen-Nutzung wurde dann der ursprünglichen Zielsetzung sogar vorgelagert.

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Im Frühjahr 2021 sollte demnach Windows 10X für normale Notebooks erscheinen. Erst ein Jahr später – also im Frühjahr 2022 – sollten dann die eigentlichen Zielgeräte, wie das Surface Neo, mit dem System ausgestattet werden können.

Neuer Fokus: Tiefgreifende Modernisierung durch Sun-Valley-Update

Windows 10 21H2 Sun Valley lässt Menüs schweben. Ecken werden abgerundet. (Screenshot: Windows Latest)

Von alldem ist jetzt nicht mehr die Rede. Stattdessen konzentriert sich der Redmonder Konzern auf das „Sun Valley“ genannte 21H2-Update des regulären Windows 10, das wohl eine große Modernisierung bedeuten wird.

Besonders in Sachen Design hat sich Microsoft einiges vorgenommen. Windows soll mit dem 21H2-Update luftiger und moderner werden, wozu etwa schwebende Menüleisten gehören, wie wir sie von Apples neuem macOS Big Sur kennen. Aus dem Umfeld ist zu erfahren, Microsofts Windows-10-Redesign werde so umfangreich ausfallen, dass das Unternehmen Ende Mai ein eigenes Event veranstalten könnte. Erscheinen solle das Update dann im Oktober oder November 2021.

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3 Kommentare
Heinz
Heinz

Ich bin enttäuscht! Microsoft muss aufpassen, dass Chrome OS denen nicht den Rang abläuft. Wenn auf Windows 10X normale Win32-Software läuft, wäre es im Low-Cost-Segment ein Hit geworden. Ich verstehe diese Produktpolitik nicht auf. Passt auf, dass es Euch nicht wie IBM in den 90ern ergeht!

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André
André

Ja, wirklich schade. Toll finde ich ChromeOS aber auch nicht. Auf meinem Chromebook läuft Windows 10, weil ich mit Chrome OS unzufrieden war. Ein Bekannter hat mir geholfen das BIOS zu flashen, danach konnte ich Win10 installieren. Erst mit Windows wurde es für mich sinnvoll nutzbar. Das Chromebook selbst, also die Hardware an sich, war zum Wegwerfen zu schade!

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Frank
Frank

Wie kommst du denn dann mit der Chromebook-Tastatur zurecht @André?

Die ist ja im gegensatz zur „normalen“ Notebooks tastenmäßig schon etwas eingeschränkt. (finde ich selbst mit ChromeOS teilweise ziemlich nervig)

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