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macOS Big Sur: Das bringt das große Update – diese Macs sind kompatibel

Apple hat seine nächste große macOS-Version Big Sur veröffentlicht. Das Betriebssystem steht erstmals nicht nur für Intel-Macs bereit, sondern auch für die künftigen Rechner mit den hauseigenen M1-Chips.

5 Min.
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macOS 11 Big Sur. (Screenshot: t3n; Apple)

Fünf Monate nach Ankündigung des großen Big-Sur-Updates und nach sage und schreibe elf Beta-Versionen hat Apple einen Veröffentlichungstermin verkündet. Seit Donnerstag, den 12. November, steht das Update zum Download bereit.

macOS 11 Big Sur erscheint im frischen Design

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Mit macOS 11 Big Sur erfolgt laut Apple-Manager Craig Federighi das „größte Design-Update seit mehr als einem Jahrzehnt“. Sowohl die komplette Nutzeroberfläche inklusive Kontroll- und Mitteilungs­zentrale sowie Desktop-Elementen als auch die Systemtöne hat Apple überarbeitet. Das Ziel sei es, ein einheitliches Look-and-Feel über alle Apple-Geräte hinweg herzustellen. Und in der Tat gleicht Big Sur stark Apples iOS 14.

macOS 11 Big Sur. (Screenshot: Apple / t3n)

Neu sind etwa die transluzente und höhere Menüleiste und die Seitenleisten in voller Displayhöhe für jede App. Ferner bekommt jede App eine Schlüsselfarbe zur Identifikation, zudem gibt Apple den App-Icons mehr Platz. Zu weiteren Neuerungen gehören weich animierte Übergänge und Schaltflächen und Bedienelemente sind nur dann sichtbar, wenn sie benötigt werden. Zudem habe Apple all seine macOS-Apps angefasst und teils umfassend erneuert.

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macOS Big Sur ist fertig. (Screenshot: t3n)

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Größere App-Updates haben die Nachrichten- und die Karten-App erhalten. In Letztere sind unter anderem Ratgeber und Reiseführer für Orte und Aktivitäten eingezogen. Außerdem lassen sich Listen mit Lieblingsrestaurants oder Urlaubsorten erstellen und mit Freunden und Familie teilen. Des Weiteren hat Apple spezielle Routen entlang von Ladestopps für Elektrofahrzeuge integriert. Die App berücksichtige bei der Berechnung der voraus­sichtlichen Ankunftszeit auch die Ladezeit. Die Indoor-Karten der App hat Apple für Flughäfen und Einkaufs­zentren auf der ganzen Welt erweitert, so der Hersteller.

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Mit macOS Big Sur hat Apple sowohl die Fotos-App aktualisiert ... (Screenshot: t3n)

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macOS Big Sur: Apple bohrt die Nachrichten-App auf

Die Nachrichten-App bekommt mit Big Sur ebenfalls einen größeren Neuanstrich und neue Funktionen. Unterhaltungen lassen sich in einer Gesprächsliste anpinnen. Zudem unterstützt die App Tapbacks und Tippindikatorenl außerdem werden aktuelle Nachrichten werden über den Pins angezeigt. Alle Unterhaltungen werden geräteübergreifend auf iPhone, iPad und den Mac synchro­nisiert. Darüber hinaus könnt ihr nun direkt auf bestimmte Nachrichten direkt unter jeder Unterhaltung antworten. Damit sollt ihr einfacher den Überblick behalten können, was vor allem in einer Gruppen­unterhaltung praktisch sein dürfte.

macOS Big Sur bringt eine umfangreich überarbeitete Nachrichten-App mit vielen iOS-Funktionen. (Screenshot: Apple / t3n)

Praktisch ist auch die Möglichkeit in Gruppenchats, bestimmte Personen mit einer @Mention direkt anzusprechen. Wird eine Person auf diese Weise erwähnt, wird der Name hervorgehoben. Aktive Gruppe lassen sich zudem so anpassen, dass ihr nur dann Mitteilungen bekommt, wenn ihr erwähnt werdet. Weiter könnt ihr Gruppen nach eigenen Vorstellungen mit Fotos, Memojis oder Emojis anpassen. Memojis und Effekte lassen sich außerdem nun auch direkt vom Desktop verschicken.

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macOS 11 Big Sur: Safari mit großem Update

macOS 11 Big Sur bringt zahlreiche Neuerungen für den Safari-Browser. (Screenshot: Apple / t3n)

Mit Big Sur hat Apple seinem Safari einen großen Neuanstrich verpasst. So lässt sich ähnlich wie bei Googles Chrome die Startseite anpassen. Allerdings soll Apples Browser Websites um die 50 Prozent schneller rendern können als der Google-Browser. Erstmals bietet Apple nun auch Erweiterungen an, wie sie in Chrome oder Firefox seit Jahren angeboten werden.

Ferner integriert Apple mehr Sicherheits- und Privatsphärefunktionen: Mit dem neuen Datenschutzbericht für besuchte Websites kann der Browser Tracker identifizieren und daran hindern, ein Profil von euch zu erstellen oder euch im Internet zu tracken. Außerdem soll der Browser nun zuverlässig eure gespeicherten Passwörter überwachen und automatisch im Auge behalten. Sofern eines von einem Datenmissbrauch betroffen sein sollte, erhaltet ihr eine Warnung. Safari hilft Apple zufolge auch dabei, Passwörter zu aktualisieren und sichere zu erstellen.

macOS Big Sur mit neuen Funktionen für Safari. (Screenshot: Apple / t3n)

Apple macht mit dem neuen Safari auch den Wechsel von Chrome leichter: Der Browser kann den kompletten Verlauf, eure Lesezeichen und gespeicherten Pass­wörter importieren, wenn ihr es wünscht.

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macOS Big Sur für M1-Chip optimiert

Apples neue Macbooks basieren auf den M1-Chip. (Screenshot: Apple / t3n)

Zudem ist Apples seit Jahren in Entwicklung befindliche Software Catalyst, mit der iOS-Apps auf macOS portiert werden können, fertig. Entwickler können ihre iOS- oder iPadOS-Apps mittels Xcode 12 und der Catalyst-Technologie mit wenig Aufwand und Änderungen unter macOS zum Laufen bringen. Auf Apples neuen Macs basierend auf den hauseigenen ARM-Chips soll Big Sur noch schneller als bisher reagieren. Ferner sind Macbooks prompt einsatzbereit, sobald das Display geöffnet wird, so der Hersteller.

Ferner sei Apples komplettes Portfolio an Mac-Software jetzt im Universal-Format und laufe damit nativ auf Systemen mit M1-Chip. Damit auf den neuen Rechnern auch ältere Anwendungen laufen, bietet Apple mit Rosetta 2 eine Lösung an, sodass Anwendungen, die von Entwicklern noch nicht vollständig angepasst wurden, dennoch ohne Änderungen funktionieren. Darüber hinaus setzt Apple auf Virtualisierung, um Linux-Apps auf den neuen Macs ausführen zu können. Weiter lassen sich Apple zufolge alle iOS-Apps und -Games auf Apple-Silicon-Macs ausführen.

Welche Macs und Macbooks sind mit macOS 11 Big Sur kompatibel?

Macbook Pro mit M1

Apples neue Modelle mit M1-Chip wie das Macbook Pro kommen ab Werk mit macOS Big Sur. (Bild: Apple)

Laut Apple lässt sich das große Update auf folgenden Macs und Macbooks installieren:

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  • Macbook (2015 und aktueller)
  • Macbook Air (2013 und aktueller)
  • Macbook Pro (Ende 2013 und aktueller)
  • Mac Mini (2014 und aktueller)
  • iMac (2014 und aktueller)
  • iMac Pro (2017 und aktueller – also alle Modelle)
  • Mac Pro (2013 und aktueller)

Damit läutet Apple das Update-Ende für das 2012er Macbook Air und die Macbook Pros von Mitte 2012 und Anfang 2013 ein. MacOS 11 Big Sur wird sich außerdem nicht mehr auf den Mac Minis von 2012 und 2013 installieren lassen, auch die iMacs von 2012 und 2013 sind raus.

Wie üblich raten wir euch: Wartet mit dem Update auf die neue OS-Version lieber noch ein paar Wochen. Auch wenn Apple elf Beta-Versionen veröffentlicht hat, könnten sich immer noch Bugs in macOS verstecken. Zudem ist es durchaus möglich, dass bestimmte Apps noch nicht vollständig kompatibel sind und gegebenenfalls Fehler erzeugen oder gar abstürzen. Falls ihr es nicht lassen könnt: Denkt daran, vorher ein Backup anzufertigen.

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Kommentare (3)

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In dem Artikel sind so viele Falsch-Informationen, ihr solltet nochmal nacharbeiten. Tapback z.b.

Andreas Floemer

Tatsache. Habe den Tapback-Teil korrigiert.

Scio nescio

Dank Barry K. Nathan (barrykn/big-sur-micropatcher – https://github.com/barrykn/big-sur-micropatcher) habe ich gestern Big Sur auf meinem alten MacBook Pro 10,2 (Retina, 13″, Ende 2012) installiert. Läuft wunderbar! Allerdings nutze ich (bzw. meine Frau) den Rechner auch nur für einfache Anwendungen wie Mail, Safari und Office etc.

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