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Musikstreaming: Markt soll bis 2030 auf 1,2 Milliarden Nutzer anschwellen

Spotify. (Foto: Shutterstock)

Die Musikbranche leidet derzeit besonders unter der Coronakrise. In den kommenden Jahren soll es laut Analysten aber einen neuen Boom geben – getrieben vor allem vom Musikstreaming.

Eine aktuelle Analyse von Goldman Sachs hat ergeben, dass die Umsätze der Musikindustrie wegen der Beschränkungen durch die Coronakrise im laufenden Jahr um bis zu 25 Prozent einbrechen dürften. Besonders betroffen ist der Bereich Live-Musik. Hier rechnen die Analysten mit einem Umsatzeinbruch um 75 Prozent, wie CNBC berichtet. Nachdem die Coronakrise überstanden ist, soll es aber einen neuen Boom geben, für den vor allem das Musikstreaming verantwortlich sein soll.

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Musikindustrie: Umsatzsprung bis 2030

Demnach sollen sich die globalen Umsätze mit Musik bis zum Jahr 2030 auf 142 Milliarden US-Dollar beinahe verdoppeln. 2019 verbuchte die Branche Umsätze von 77 Milliarden Dollar. Der Aufschwung in den kommenden Jahren soll von bezahltem Streaming und der wachsenden Nachfrage nach Musikinhalten sowie Live-Events. Auch neue Lizenzierungsmöglichkeiten sowie erwartete positive regulatorische Entwicklungen sollen die Umsätze ankurbeln.

Im Zuge der Coronakrise rechnen die Goldman-Sachs-Analysten allerdings erst einmal mit einem Rückgang bei den mit Musikstreaming erzielten Umsätzen. Die Menschen, so die Prognosen, würden aufgrund der zurückgefahrenen Mobilität eher andere Formen der Unterhaltung als Musik wählen. Von diesem zwischenzeitlichen Wechsel der Gewohnheiten dürften vor allem Streamingdienste von Filmen und Serien wie Netflix profitieren.

Musikstreaming: Abonnentenzahlen steigen rapide

Laut der Analyse könnte der Online-Streamingmarkt im Musikbereich bis 2030 auf 1,2 Milliarden – zahlende – Nutzer weltweit anwachsen. 2019 waren es noch 341 Millionen Abonnenten von Musikstreamingdiensten. Als Hauptprofiteure haben die Analysten die großen Labels Universal Music Group und Sony Music ausgemacht. Positiv sehen die Branchenbeobachter auch Streaminggrößen wie Spotify und Tencent Music. Youtube sei dagegen speziell gut gerüstet für einen weiteren Boom und die Monetarisierung von Musikvideos.

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