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N26: Umsatz vervierfacht, Verluste verdoppelt

Die N26-Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal. (Foto: N26)

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Die Onlinebank N26 konnte auch 2018 ordentlich wachsen. Gleichzeitig stiegen aber auch die Ausgaben deutlich.

Am gestrigen Dienstag, den 4. Februar 2020, wurden die Geschäftszahlen von N26 für das Jahr 2018 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Finanznachrichtenseite Finance FWD hatte zuerst darüber berichtet. Die Zahlen zeigen, dass es für das deutsche Fintech weiter nach oben geht: Der Umsatz stieg 2018 auf 43,6 Millionen Euro. Das ist fast vier Mal so viel wie noch 2017. Mit dem Wachstum stiegen aber auch die Ausgaben deutlich.

Während die Kosten für den Verwaltungsaufwand 2017 noch bei etwa 32 Millionen Euro lagen, stiegen sie im Folgejahr bereits auf mehr als 90 Millionen Euro an. Ein nicht unerheblicher Teil der Summe, so N26, ging für Marketing-Ausgaben und die Kartenproduktion drauf. Während die Onlinebank 2017 etwas weniger als acht Millionen Euro in Marketingmaßnahmen steckte, lag dieser Wert 2018 schon bei fast 27 Millionen Euro. Aber auch die Personalkosten stiegen um mehr als das Doppelte.

N26: Verlust stieg 2018 auf 73 Millionen Euro

Der Jahresbericht weist einen Fehlbetrag von 73,15 Millionen Euro aus. 2017 lag der Verlust noch bei 32 Millionen Euro. Für die Investoren ist das Wachstum aber offensichtlich die wichtigere Kennzahl: 2019 konnte N26 in zwei Finanzierungsrunden insgesamt 470 Millionen Euro an frischem Kapital aufnehmen. Die Bewertung lag zuletzt bei 3,5 Milliarden US-Dollar. Damit ist N26 eines der wertvollsten Startups Deutschlands.

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2019 expandierte N26 erstmals in die USA. Fünf Monate nach Markteintritt vermeldete das Fintech-Unternehmen, dort 250.000 Kunden gewonnen zu haben. In den Vereinigten Staaten besitzt N26 keine eigene Banklizenz, sondern kooperiert mit der kalifornischen Direktbank Axos. Weltweit hat N26 laut Firmenchef Valentin Stalf fünf Millionen Kunden.

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