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Nasa-Simulation enthüllt die Geheimnisse schwarzer Löcher – und wir dürfen zusehen

Schwarze Löcher sind faszinierende Gebilde. Der Nasa ist es jetzt gelungen, ein interaktives Video zu erstellen, mit dem jeder von uns das Gefühl erleben kann, einem solchen ganz nahezukommen.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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Schwarze Löcher sind immer noch ein Mysterium. (Foto: Dall-E / t3n)

„Hast du dich schon einmal gefragt, wie es wäre, in ein schwarzes Loch zu fliegen?“ Mit dieser Frage startet ein interaktives Video, das die Nasa veröffentlicht hat – und das uns die Faszination der schwarzen Löcher näherbringt.

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Simulation eines „schwer vorstellbaren Prozesses“

„Die Leute fragen oft danach, und die Simulation dieser schwer vorstellbaren Prozesse hilft mir, die Mathematik der Relativitätstheorie mit tatsächlichen Konsequenzen im realen Universum zu verbinden“, sagt Jeremy Schnittman, Astrophysiker am Goddard Space Flight Center der Nasa, der die Visualisierungen erstellt hat.

Also habe er zwei verschiedene Szenarien simuliert: eines, in dem eine Kamera als Ersatz für einen Astronauten das schwarze Loch knapp verfehlt und wieder hinausschießt, und eines, in dem sie die Grenze überschreitet und hineinfällt.

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In einem zweiten Video könnt ihr sogar ins Geschehen eingreifen. In diesem schickt die Nasa euch um ein schwarzes Loch herum. Über die eingeblendeten Cursor könnt ihr euch dabei im All umsehen.

Mit normalen Laptop hätte diese Arbeit mehr als ein Jahrzehnt gedauert

Um solch beeindruckende Videos zu erstellen, braucht es besondere Grundlagen. Schnittman und seine Kolleg:innen nutzten dafür den Discover-Supercomputer am Nasa Center for Climate Simulation. Das Projekt generierte etwa zehn Terabyte an Daten, an denen der Supercomputer laut einer Nasa-Mitteilung rund fünf Tage arbeitete. Zum Vergleich: Mit einem normalen Laptop hätte diese Arbeit laut Nasa mehr als ein Jahrzehnt gedauert.

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Das Ziel bestand darin, ein supermassereiches schwarzes Loch mit der 4,3-Millionen-fachen Masse unserer Sonne nachzubilden, da das dem schwarzen Loch im Zentrum unserer Milchstraße entspricht.

Video bringt Licht in das Dunkel der schwarzen Löcher

Der Ereignishorizont des simulierten schwarzen Lochs erstreckt sich über etwa 25 Millionen Kilometer, was etwa 17 Prozent der Entfernung von der Erde zur Sonne entspricht. Eine flache, wirbelnde Wolke aus heißem, glühendem Gas umgibt es und dient während des Falls als visuelle Referenz.

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Das gilt auch für leuchtende Strukturen, sogenannte Photonenringe, die sich durch Licht, das das schwarze Loch einmal oder mehrmals umkreist hat, bilden. Ein Hintergrund des von der Erde aus gesehenen Sternenhimmels rundet die Szenerie ab. Eine Szenerie, die für uns Menschen unvorstellbar erscheint, dank des interaktiven Videos aber etwas Licht in das Dunkel der schwarzen Löcher bringt.

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Kommentare (3)

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Hannes Philipp

Es ist schon erstaunlich, wie so etwas, wie ein schwarzes Loch zustande kommt!

Matthias F.

Viel erstaunlicher ist das völlig Selbstverständliche: Dass es uns gibt.
Wir leben in einer glücklicherweise ruhigen Gegend eines auf dem ersten Blick lebensfeindlichen Universums.
Auf dem zweiten Blick sind die Naturkräfte, die physikalischen Gesetze, die ihre Wechselwirkungen untereindander bestimmen und deren zugehörigen Naturkonstanten in einer unfassbar präzisen Genauigkeit so aufeinander abgestimmt, dass Leben überhaupt möglich ist.
Siehe: Feinabstimmung des Universums.

Roman

Faszinierend!
Ich wollte schon immer mal sehen wie dies aussehen würde und finde es spektakulär, dass wir nun die Gelegenheit dazu bekommen.
Da merkt man wie „klein“ unser Planet und wir selbst doch eigentlich sind…

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