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Nothing will mit seinem Phone 1 nicht weniger als Apple angreifen

Das Londoner Tech-Startup Nothing hat sein erstes Smartphone angekündigt. Mit dem Nothing Phone (1) will das Unternehmen nicht weniger als Apple angreifen. In Anlehnung an alte Marketing-Tricks von Oneplus hat Nothing-Gründer Pei viel versprochen, aber wenig gezeigt.

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Das Nothing Phone (1) erscheint im Sommer. (Screenshot: Nothing/t3n.de)

Das zweite Produkt des Tech-Startups Nothing, das von Oneplus-Mitgründer Carl Pei gegründet wurde, wird ein Smartphone. Wie die Ohrstöpsel Ear 1 dürfte das Phone (1) zusammen mit der Designschmiede Teenage Engineering entworfen werden und dient als Herz des in Entstehung befindlichen Ökosystems des Unternehmens, so Pei. Das Startup will dem Nothing-Gründer zufolge nicht weniger als Apple herausfordern. Viel über den „iPhone-Killer“ verraten hat er im Zuge des kurzen Events aber nicht. Es soll im Sommer in den Handel kommen und auf Nothing OS laufen.

Nothing Phone (1): „Wir bauen die überzeugendste Alternative zu Apple“

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Pei erklärte im Livestream, das Unternehmen wolle die „überzeugendste Alternative zu Apple“ bauen und ein Ökosystem schaffen, das auch offen für andere Hersteller sei. Das erste Smartphone des Startups soll dabei als Zentrale dienen.

Er räumte während des Events ein, dass Apple-Produkte am besten zusammenarbeiten und Konsument:innen keine wirkliche Alternative hätten, wenn sie sich eine nahtlose Verbindung zwischen ihren Geräten wünschten. Das Ökosystem von Nothing werde laut Pei die Antwort auf diese Frage sein. Im Unterschied zu Apples Ansatz soll es offen und mit anderen weltweit führenden Marken kompatibel sein. Während Peis Präsentation nannte er Beispiele wie die Konnektivität mit Apples Airpods und Tesla-Autos.

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Pei nannte einige Partner für das Nothing Phone (1). (Screenshot: Nothing/t3n.de)

Wie das Smartphone aussehen und wie es konkret ausgestattet sein wird, verriet er noch nicht. Bekannt gegeben hat Pei lediglich, dass Nothing mit zahlreichen Partnern wie Google, Samsung, Qualcomm und weiteren Unternehmen zusammenarbeite.

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Nothing Phone (1) läuft mit Nothing OS

Während Pei kaum einen Piep über die Hardware verriet, sprach er mehr über die Software. Das Phone (1) wird auf einer Android-Version basieren, die Nothing OS heißen und eine eigene Nutzeroberfläche haben wird.

Nothing OS: Ein früher Blick auf die Nutzeroberfläche des Nothing Phone (1). (Screenshot: Nothing/t3n.de)

Die Software enthalte das Beste von Android, während überflüssige Bloatware entfernt wurde. Nothing OS soll zudem schnell und flüssig laufen, wodurch es ein wenig an OxygenOS erinnere, das auf Oneplus-Geräten läuft. Zudem versprach Pei, dass die Software smart sei und oft genutzte Apps etwa schneller starten könnten. Ferner soll die „die Hardware nahtlos mit der Software durch maßgeschneiderte Schriftarten, Farben, grafische Elemente und Sounds“ harmonieren. Einen ersten Vorgeschmack auf Nothing OS soll über einen Launcher erfolgen, der im Laufe des April auf ausgewählten Smartphone-Modellen bereitgestellt werde.

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Nothing OS: Ein früher Blick auf die Nutzeroberfläche des Nothing Phone (1). (Screenshot: Nothing/t3n.de)

Im Zuge des Events hat Nothing erste Bilder der Nothing-OS-Oberfläche präsentiert, die unter anderem das Always-On-Display zeigen, bei denen es sich noch um einen Entwurf handle. Im Fokus des System stehe ein nahtloses Design, das unter anderem dadurch erreicht werde, dass Elemente wie die Uhr auf Lock- und Homescreen stets an derselben Stelle bleiben. Zudem sollen Übergänge zwischen Bereichen durch Farb- und Helligkeitsverläufe optisch ansprechender gestaltet werden. Als ein weiteres Beispiel für die Designsprache des System zeigte pei die „Dot Matrix Font“ des Wetter-Widgets, das an die Schriftart des Unternehmenslogos angelehnt sei.

Auch den wichtigen Punkt der Updates sprach Pei an: Das Phone (1) soll drei große Android-Updates und vier Jahre Sicherheitspatches erhalten. Das ist mittlerweile jedoch nichts Besonderes mehr; Samsung etwa bietet schon vier Jahre OS-Updates für seine Topmodelle und fünf Jahre Sicherheitspatches.

Community-Investitionsrunde: Nothing will mehr Geld einsammeln

Das Unternehmen kündigte außerdem eine Zehn-Millionen-US-Dollar-Zuweisung für eine bevorstehende aktienbasierte Community-Investitionsrunde an, die der gleichen Bewertung entspreche wie die von EQT-Ventures und C-Ventures geführte Series-B-Finanzierungsrunde. Sie folgte auf die erste Community-Runde von Nothing, die im März 2021 binnen 54 Sekunden 1,5 Millionen Dollar einbrachte.

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Investoren erhalten laut Ankündigung Zugang zur privaten Community von Nothing, über die sie Vorteile und Einblicke in das Unternehmen erhalten würden. Vorregistrierungen für einen frühzeitigen Zugang sind ab sofort möglich, die Investitionsrunde wird am 5. April starten.

In den nächsten Monaten dürfen wir uns auf weitere Informationen in kleinen Häppchen bis zur offiziellen Enthüllung des Phone (1) einstellen, wie einige sie sicherlich aus dem Marketing-Werkzeugkasten von Oneplus kennen.

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Gunar Gürgens

Cool wäre noch, wenn es ein Design gibt, dass die App Icons auch in S/W mit diesem Dot Muster umwandelt. Dann sähe der Homescreen Stimmiger aus.

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