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Mars-Rover: Perseverance findet nach einem Jahr seinen Fallschirm

Der Mars-Rover Perseverance ist seit mehr als einem Jahr auf dem Mars unterwegs. Erst jetzt hat er seinen eigenen Fallschirm gefunden. Das ist überraschend und ungewöhnlich zugleich.

Von Christian Bernhard
1 Min. Lesezeit
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Der Marsrover Perseverance. (Bild: Dima Zel/Shutterstock)

200 Tage und 480 Millionen Kilometer war der Rover im All unterwegs, ehe er am 18. Februar 2021 auf dem Mars gelandet ist. Perseverance ist der komplexeste Rover, den die Nasa jemals zum Mars geschickt hat. Er soll Marsgestein im Hinblick auf geologische Prozesse, Biosignaturen und die geologische Geschichte des Planeten genauer untersuchen. Damit sollen unter anderem Erkenntnisse über etwaiges Leben auf dem Mars gewonnen werden. Zudem soll der 2,5 Milliarden US-Dollar teure Rover das Klima auf dem roten Planeten untersuchen.

Rover erspäht eigenen Fallschirm

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Nach 404 Tagen auf dem Mars hat Perseverance nun einen überraschenden Fund gemacht. Wie die Nasa mit einem Bild auf Twitter zeigte, hat der Rover jenen Fallschirm entdeckt, mit dem er auf dem Planeten gelandet war.

Normalerweise machen sich Rover wie Perseverance gleich nach der Landung auf der Suche nach Überbleibseln ihrer Ankunft. Doch in diesem Fall war das nicht möglich, da das Hightech-Gerät auf dem Weg zu seinem ersten Forschungsort ein gefährliches Gebiet umfahren musste. So wurde diese Aufgabe nach hinten geschoben – und nun, mehr als ein Jahr später, erledigt.

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Hoffnung auf Hinweise auf früheres Leben

Das von der Nasa veröffentlichte Bild zeigt nicht nur den Fallschirm, der einen Durchmesser von 21,5 Metern hat, sondern auch die Außenschale, die während der Landung abgeworfen wurde.

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Laut der Weltraum- und Astronomie-Nachrichtenseite Universe Today ist Perseverance nun auf dem Weg zu einem ehemaligen Flussdelta. „Wir haben den Jezero-Krater untersucht, jetzt freuen wir uns auf das Delta“, sagte Jessica Samuel, eine Verantwortliche der Nasa-Mission. In dem Krater soll vor Milliarden von Jahren ein See gewesen sein, der von diesem Flussdelta gespeist wurde. Da es für Leben bekanntlich Wasser braucht, hofft die Nasa nun auf interessante Proben – und womöglich sogar auf Hinweise auf früheres Leben.

Das sind die 18 besten Bilder aus dem Weltall Quelle: NicoElNino/Shutterstock
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