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Pfizer: Corona-Pille senkt Krankenhausaufenthalte um 89 Prozent

Pfizer arbeitet an einer Pille gegen Covid-19. Jetzt meldet das Pharmaunternehmen einen Erfolg. Der tritt allerdings nur in Kombination mit einem anderen Medikament auf.

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Das Medikament soll zu 89 Prozent schweren Verläufen und Todesfällen vorbeugen. (Grafik: PHOTOCREO Michal Bednarek/Shutterstock.com)

„Die sehr hohe Wirksamkeit ist selbst für uns eine Überraschung und übertrifft unsere visionärsten Erwartungen.“ So beschrieb Albert Bourla, der CEO von Pfizer, die Wirkungsrate des bereits angekündigten Anti-Covid-Medikaments. Dabei habe sich herausgestellt, dass PF-07321332, so der Projektname der Pille, besonders gut zusammen mit dem weitverbreiteten HIV-Mittel Ritonavir wirke. Der HIV-Proteasehemmer wird gerne mit anderen antiretroviralen Wirkstoffen verknüpft. Die Kombination habe zu einer Reduktion der Rate von Krankenhauseinweisungen oder Sterbefällen von Hochrisiko-Patienten um 89 Prozent geführt. 1.219 Erwachsene hatten bei der Studie mitgewirkt. „Die Daten deuten darauf hin, dass unser oraler antiviraler Kandidat (…) das Potenzial hat, (…) bis zu neun von zehn Krankenhausaufenthalten zu vermeiden“, so Bourla gegenüber CNBC. Bis zum 25. November will er die Ergebnisse der Zulassungsstelle FDA (Food and Drug Administration) übermitteln. Er frohlockte, das Präparat könne bis Ende des Jahres für die Amerikaner verfügbar sein.

Millionen Menschenleben retten

Der Konzernchef ist sich sicher, die Pille werde den Umgang mit der Krankheit grundlegend ändern. Er kündigte an, die Medizin werde „Millionen und Millionen von Leben retten.“ Das Unternehmen besitze die Kapazität von 500 Millionen Einheiten, das entspreche 50 Millionen Behandlungen. PF-07321332 ist das zweite Covid-Medikament, das bekannt wurde. Das erste Covid-19-Medikament stammt von Merck. Das mit Ridgeback Biotherapeutics zusammen entwickelte Präparat verringere das Risiko eines Krankenhausaufenthaltes oder des Todes bei leichten und mittelschweren Covid-Fällen um etwa 50 Prozent, hieß es. Die britische Arzneimittelbehörde hat es bereits zugelassen.

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