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Pixel Fold: Googles erstes Foldable ist dünn und teuer

Das Pixel Fold ist da: Google hat sein erstes Foldable im Zuge der Entwicklerkonferenz I/O 2023 vorgestellt und nicht mit Superlativen gegeizt. Auch der Preis ist ganz weit oben.

4 Min. Lesezeit
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Google Pixel Fold. (Foto: Google)

Fast vier Jahre nachdem Samsung sein erstes Foldable, das Galaxy Fold 5G, auf den Markt gebracht hat, legt Android-Entwickler Google nach. Mit dem bereits vor wenigen Tagen offiziell bestätigten Pixel Fold geht der Hersteller mit seinem Debüt gleich in die Vollen und verspricht das dünnste Foldable und die besten Kameras bei einem Gerät dieser Produktkategorie.

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In Sachen Preis ist Google auf jeden Fall ganz oben dabei. Denn das Pixel Fold kostet in Deutschland saftige 1.900 Euro.

Google Pixel Fold: Das dünnste Foldable – mit Google-Diensten

Dass Google mit seinem Pixel Fold in Konkurrenz zu Samsungs Galaxy Fold geht, erkennt man rasch am Design: Es verfügt wie das Samsung-Modell über ein Außen- und ein faltbares Innendisplay. Allerdings ist das Pixel Fold mit der 5,8-Zoll-Diagonale und einem Seitenverhältnis von 17.4:9 etwas breiter und erinnert weniger an eine Fernbedienung. Das Innendisplay misst auseinandergeklappt 7,6 Zoll mit 6:5-Seitenverhältnis in der Diagonale.

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Googles Pixel Fold passt in die Hosentasche (Foto: Google)

Google gibt an, mit dem Pixel Fold das dünnste Foldable auf dem Markt anzubieten. Das ist aber nur halbrichtig: Denn mit seinen 12,1 Millimetern im zusammengeklappten und 5,8 Millimetern im auseinandergeklappten Zustand ist es in der Tat sehr schlank. Huaweis Mate X3 unterbietet diese Werte dennoch: Das am 9. Mai für Deutschland angekündigte Foldable misst 11,8 Millimeter im geschlossenen Zustand und 5,3 Millimeter im geöffneten.

Rein technisch gesehen ist das Pixel Fold letztlich das dünnste Foldable, das mit Google-Diensten angeboten wird. Huawei-Geräten wurde von der US-Regierung untersagt, Googles Ökosystem zu verwenden.

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Google Pixel Fold in „Obsidian“. (Foto: Google)

Googles Pixel Fold im Case. (Foto: Google)

Google Pixel Fold. (Foto: Google)

Beide OLED-Bildschirme unterstützen eine dynamische Bildwiederholrate von bis 120 Hertz und Full-HD-Auflösung von 2.092 x 1.080 Pixeln (außen) respektive 2.208 x 1.840 Pixeln. Das Außendisplay ist durch Cornings Gorilla-Glas-Victus geschützt, das Innendisplays besitzt ähnlich wie Samsungs Fold eine Schicht „Ultrathin-Glas“. Das Außendisplay wir mit maximal 1.550 Nits heller als das Innendisplay, das im Peak 1.450 Nits liefern soll. Bei HDR-Inhalten unterstützen sie 1.200 (außen) beziehungsweise 1.000 Nits.

Pixel Fold: Laut Google mit den besten Kameras im Foldable-Bereich

Hinsichtlich der verbauten Kameras soll das 280 Gramm schwere Pixel Fold die besten an Bord haben, die es bei einem Foldable gibt. Die Weitwinkelkamera besitzt einen 48-Megapixel-Sensor mit ƒ/1.7-Blende, IOS und einer Größe von 1/2 Zoll. Die beiden weiteren Ultraweitwinkel- und Telezoom-Kameras kommen jeweils mit einem 10,8-Megapixel-Sensor daher.

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Google Pixel Fold. (Foto: Google)

Die Ultraweitwinkel-Kamera mit 1/3 Zoll Sensorgröße nimmt Fotos mit einem Bildwinkel von 121,1 Grad auf und besitzt eine Blende von f/2.2. Bei der Telezoom-Kamera mit 1/3.1 Bildsensor beträgt die Pixelgröße 1,22 μm (Weit: 0.8 Mikrometer, Ultraweit: 1.25 Mikrometer); die Blende ist mit ƒ/3,05 weniger lichtempfindlich. Sie unterstützt derweil einen fünffachen optischen und 20-fachen digitalen Zoom.

Was die Frontkameras angeht, sitzt auf der Außenseite ein 9,5-Megapixel-Sensor mit Dual Pixel, 1,22 Mikrometer Pixel-Größe, ƒ/2.2-Blende und 84-Grad-Bildwinkel. Die innere Kamera kommt mit Acht-Megapixel-Sensor, 1,12 Mikrometer großen Pixeln, ƒ/2.0-Blende und 84-Grad Bildwinkel.

Das Google Pixel Fold auseinandergefaltet. (Bild: Google)

Wie die anderen Pixel-Modelle unterstützt das Foldable diverse smarte Kamerafunktionen wie Magic Eraser, Foto-Unblur, Nachtmodus in viele mehr. Auch Motion-Autofocus und Langzeitbelichtung sind an Bord.

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Google Pixel Fold mit Tensor G2-Chip und bis zu 512 Gigabyte Speicher

Unter der Haube steckt wie beim Pixel Tablet und der 7er-Pixel-Reihe inklusive des neuen Pixel 7a Googles hauseigener Tensor-G2-Chip, der von zwölf Gigabyte RAM und 256 oder 512 Gigabyte UFS-3.1-Speicher begleitet wird. Für eine erhöhte Sicherheit verbaut der Hersteller standardmäßig seinen M2-Titan-Chip ein.

Googles Pixel Fold ist wassergeschützt nach IPX8. (Foto: Google)

Ferner bietet das Pixel Fold wie das Galaxy Z Fold 4 einen Wasserschutz nach IPX8, sowie USB-Typ-C 3.2 Gen 2, 5G, Bluetooth 5.1 und WiFi 6E. Der Akku des Pixel Fold ist 4.821 Milliamperestunden groß und unterstützt kabelgebundenes Laden mit 20 Watt und kabelloses mit maximal 15 Watt.

Google Pixel Fold mit Android 13 ab Werk

Wie das Pixel Tablet und Pixel 7a liefert Google das Fold mit Android 13 ab Werk aus. Mit dabei sind 50 Apps, die für Foldables beziehungsweise größere Bildschirme optimiert sind. Zudem unterstützt die Software einen Split-Screen, mit dem zwei Apps gleichzeitig angezeigt werden können. Auch das Hin- und Herbewegen von Inhalten und Dateien zwischen den Apps ist möglich.

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Googles Pixel Fold im „Auf dem Tisch“-Modus. (Foto: Google)

Googles Pixel Fold im „Auf dem Tisch“-Modus. (Foto: Google)

Dank des „Fluid-Friction“-Scharniers des Pixel Fold kann das Foldable um 180 Grad frei bewegt werden, sodass ein Teil des Bildschirms im „Auf dem Tisch“-Modus“ zum freihändigen Ansehen von Videos oder für Videocalls genutzt werden kann.

Zudem bietet Google einen Dolmetschermodus mit Live-Übersetzung an, bei dem gleichzeitig das innere und das äußere Display genutzt wird, um Unterhaltungen in verschiedenen Sprachen zu erleichtern.

Was Updates angeht, verspricht Google fünf Jahre monatliche Sicherheitspatches und drei Jahre große Android-Versionen. Damit ist Google nicht ganz so spendabel wie Samsung, die vier große Android-Versionen versprechen.

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Google Pixel Fold kostet ab 1.900 Euro

Googles Pixel Fold neben dem Pixel Tablet. (Foto: Google)

Das Pixel Fold wird laut Google in den Farben Obsidian (Schwarz/Anthrazit) und Porzellan (Creme/Weiß) erscheinen. Wann genau, hat der Hersteller noch nicht konkret verraten, im Google-Store ist allerdings von einer Lieferung ab dem 28. Juni 2023 die Rede. Beim Preis bewegt Google sich in der absoluten Premiumliga: das Modell mit 256 Gigabyte schlägt mit happigen 1.899 Euro zu Buche.

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