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Play-to-Earn: Gilden suchen nach „Axie Infinity“ das nächste NFT-Hype-Game

Das Millionen-Business mit dem NFT-Spiel „Axie Infinity“ nimmt ab. Nun suchen Gilden nach neuen Hypes. Investoren pumpen derweil 80 Millionen US-Dollar in das Ökosystem.

2 Min.
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Das niedliche „Axie Infinity“ erinnert an Pokémon. Dahinter steht ein millionenschweres Business. (Screenshot: Sky Mavis)

Mit Spielen Geld verdienen: Das wird für Spieler, Gilden und Studios mit NFT-Titeln wie „Axie Infitinity“ Wirklichkeit. Dabei statten die Gilden Spieler aus armen Ländern mit Stipendien aus, damit sie sich die horrenden Preise leisten können. Am Ende beteiligen diese wiederum ihre Förderer am Gewinn. Bezahlt wird das Ganze von Kryptoinvestoren, die auf die Kurse der dahinterliegenden Token setzen. Springen sie ab, fällt das ganze Ökosystem in sich zusammen.

Investitionswelle für NFT-Gilden

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Rund 80 Millionen Dollar sind in weniger als zwölf Monaten in Spielegilden in Südostasien geflossen. Die Unternehmen, die zum Teil aus Turnier-Communitys von E-Sport-Ligen hervorgegangen sind, erfreuen sich bester Geschäfte. Sie sind das Kernthema eines Reports von Rest of World. Darin wird das Geschäftsmodell so beschrieben: Drei NFT-Figuren in „Axie Infinity“ schlagen mit etwa 1.000 Dollar zu Buche. Sie muss man besitzen, um überhaupt spielen zu können. Hier kommen die Gilden ins Spiel: Sie vermieten die „Axies“. Die Spieler erwerben mit dem Einsatz der Figuren den In-Game-Token SLP (Smoot Love Potion). Ein Anteil davon fließt zurück an die Gilde. Der Coin wird wie jede andere Anlage an Börsen gehandelt. Risikokapitalgeber haben nun das Business für sich entdeckt und versorgen das System mit Millionen. „Axies Infinity“ ist mit vier Milliarden Dollar Handelsvolumen derzeit das größte NFT-Game der Welt.

Firmen sorgen sich um ihre Investitionen

Im Laufe des Jahres 2021 stieg die Zahl der täglich aktiven Nutzer in „Axies Infinity“ von rund 700.000 auf über zwei Millionen. Dieses Jahr erwarten Beobachter zum ersten Mal sinkende Zahlen. Die Angst vor Inflation geht um. Der Betreiber Sky Mavis reagierte mit Maßnahmen zur Rettung der Spielwirtschaft und entfernte Mechanismen, um die Schaffung von SLP zu reduzieren. Den Gilden fällt eine andere Rolle zu: Sie müssen weiter Spieler anwerben und Anreize schaffen, damit sie spielen und nicht nach den ersten Gewinnen ihre Token abgeben.

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Nicht alle Spiele dürfen stürzen

Analysten sehen die Gefahr eines Zusammenbruchs. „Die Branche ist tragfähig, solange nur einige wenige Spiele scheitern und die anderen weiterlaufen“, zitiert Rest of World den Fachmann Mihai Vicol. Bei einem schweren Abschwung oder einem Wirtschaftscrash stürze alles zusammen, so der Experte. Um das zu verhindern, arbeiten Gilden und Studios fieberhaft an neuen Titeln und Quests. Doch die Entwicklung von Spielen kostet Zeit. Die bestehende Community muss nun bei Laune gehalten werden, bis ein neues NFT-Hype-Game die Szene fesseln kann.

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