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Premiere auf dem Smartphone-Markt: Xiaomi überholt Apple

Der globale Smartphone-Markt hat nach einer Corona-bedingten Flaute wieder an Fahrt aufgenommen. Samsung hat im dritten Quartal seine Krone zurückerobert, während Apple von Xiaomi auf Platz vier verdrängt wurde.

3 Min. Lesezeit
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Samsung Galaxy S20 FE in Blau. (Foto: Samsung)

Der weltweite Smartphone-Markt ist in Bewegung und erholt sich nach einem Corona-bedingten Einbruch wieder allmählich. Laut den Marktforschern von Counterpoint, IDC und Canalys musste Huawei seinen im zweiten Quartal eingenommenen ersten Platz an Branchenprimus Samsung zurückgeben. Apple sackte im dritten Quartal – vermutlich wegen seines verlegten iPhone-Starts – derweil weiter ab.

Samsung holt sich den ersten Platz zurück, Apple verliert

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Samsung konnte im dritten Quartal 2020 um die 80 Millionen Smartphones absetzen. Das entspricht laut Canalys, IDC und Counterpoint einem Plus von zwei Prozent zum Vorjahresquartal  und einem Zuwachs um stattliche 47 Prozent zum Vorquartal. Der aufgrund der US-Sanktionen angeschlagene Mitstreiter Huawei konnte Samsung im zweiten Quartal zwar überraschend überholen – was vor allem durch einen starken Absatz in China erklärt wurde –, im dritten Quartal sank der Absatz Huaweis im Vorjahresvergleich mit 24 Prozent aber um beinahe ein Viertel. Dennoch konnte Huawei im Laufe des dritten Quartals 2020 noch über 50 Millionen Einheiten absetzen und bleibt so auf Platz zwei.

Samsung hat sich im dritten Quartal seine Führungsposition auf dem Smartphone-Markt zurückgeholt. (Grafik: IDC)

Ein überraschender Wachwechsel hat auf dem dritten Platz stattgefunden: Der bisher stabil auf der dritten Position stehende kalifornische Konzern Apple musste seinen Platz für den chinesischen Technologieriesen Xiaomi räumen. Xiaomis Smartphone-Absatz wuchs den Marktforschern zufolge mit etwa 46 Millionen Einheiten binnen eines Jahres um 64 Prozent – im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 sogar um stattliche 75 Prozent. Apple konnte im Laufe des dritten Quartals 2020 um die 43 Millionen Geräte absetzen und verlor im Vorjahresvergleich etwa sieben Prozent. Im Vergleich zum zweiten Quartal legte der iPhone-Konzern um elf Prozent zu.

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Xiaomi legte laut Gartner im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent zu. (Grafik: Gartner)

In der Vergangenheit verlor Apple im Quartal vor dem Marktstart neuer iPhone-Modelle stets Marktanteile. Es ist davon auszugehen, dass Apple sich im vierten Quartal mit seiner iPhone-12-Serie den dritten Platz wieder zurückholen und vielleicht sogar Huawei von Platz zwei verdrängen könnte. Analysten spekulieren darauf, dass Apple bis zu 80 Millionen Einheiten der neuen iPhone-Serie allein im laufenden Quartal absetzen könnte.

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Vivo auf Platz 5, Realme wächst am stärksten

Auf dem fünften Platz sehen sowohl Canalys als auch IDC den Hersteller Vivo, der erst jüngst seinen Deutschlandstart angekündigt hat. Vivo hatte sich Anfang 2020 auf die vorderen Plätze gearbeitet, verlor dann aber wieder an Absatz. Laut den Marktforschern konnte Vivo über 31 Millionen Smartphones absetzen und im Vergleich zum zweiten Quartal über acht Prozent zulegen. Counterpoint sieht hingegen den Mitbewerber Oppo mit 32,3 Millionen Einheiten vorn.

Laut Counterpoint wuchs Realme vom zweiten zum dritten Quartal 2020 um über 130 Prozent. (Grafik: Counterpoint)

Einer der am schnellsten wachsenden Smartphone-Hersteller ist laut Counterpoint die Oppo-Schwester Realme, die im dritten Quartal um die zehn Millionen Einheiten abgesetzt hat. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 legte der Hersteller um 132 Prozent zu. Den Marktforschern zufolge habe Realme damit den stärksten Wachstumsaufschwung unter führenden, globalen Herstellern hingelegt.

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Insgesamt wurden im dritten Quartal 2020 353,6 Millionen Smartphones ausgeliefert. Obwohl der Markt damit rückläufig war, sahen die Ergebnisse besser als die Prognose von IDC aus. Die Marktforscher prognostizierten einen Rückgang von neun Prozent im Jahresvergleich. Die positive Entwicklung sei weitgehend auf die weltweite Wiedereröffnung der Wirtschaft und Lockerung der Covid-19-Beschränkungen zurückzuführen.

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