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Quantencomputer als Service: AWS stellt Amazon Braket vor

Logo von AWS. (Foto: Beppe Castro / Shutterstock.com)

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AWS hat mit Amazon Braket einen vollständig verwalteten Quantencomputer-Service vorgestellt. Der Dienst soll Forschern bei der Entwicklung von Quantenalgorithmen helfen.

Auch Amazons Cloud-Sparte AWS bietet Kundinnen und Kunden jetzt eine Möglichkeit, in der Cloud mit Quantencomputern zu experimentieren. Über den neuen AWS-Dienst Amazon Braket erhalten Forscher die Möglichkeit, Quantenalgorithmen zu entwickeln und in Simulatoren zu testen. Anschließend können die Algorithmen auf verschiedenen Hardwareplattformen ausgeführt werden. Amazon kooperiert dazu mit den Quantencomputerherstellern Rigetti, Ionq und Dwave.

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Alle drei Hersteller setzen auf unterschiedliche Ansätze für ihre Quantencomputer. Während Rigetti auf supraleitende Qubits setzt, kommen bei Ionq mikrostrukturierte Ionenfallen zum Einsatz. Die Hardware von Dwave wiederum basiert auf dem Konzept des Quanten-Annealings.

AWS bringt Quantencomputer mit Amazon Braket in die Cloud. (Screenshot: Amazon)

Amazon Braket erlaubt Entwicklern mithilfe von Jupyter Notebook Quantenalgorithmen zu entwerfen und Ergebnisse zu visualisieren. Neben reinen Quantenalgorithmen soll auch die Erstellung von Hybrid-Algorithmen möglich sein. Zum Start ist Amazon Braket in drei US-amerikanischen AWS-Regionen verfügbar. Später soll das Angebote auf weitere Cloud-Regionen ausgeweitet werden.

Quantencomputer in der Cloud

Quantencomputer über ein Cloud-Interface zugänglich zu machen, ist keine wirklich neue Idee. IBM bietet mit der Quantum Experience bereits seit 2016 einen Dienst an, um Quantenalgorithmen in Simulationen zu testen. Konkurrent Microsoft wiederum bietet mit Azure Quantum seit 2019 ein Cloud-Produkt an, das ähnlich wie Amazon Braket funktioniert.

Auch bei Azure Quantum können Forscher auf unterschiedliche Hardwarelösungen zurückgreifen. Neben der auch von Amazon Braket unterstützten Hardware von Ionq kooperiert Microsoft dazu mit 1Qbit, Honeywell und QCI. Im Gegensatz zu Amazon Bracket steht Azure Quantum derzeit aber nur ausgewählten Kundinnen und Kunden zur Verfügung.

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