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Rakete per Hubschrauber einfangen: Rocket Lab scheitert erneut

SpaceX-Konkurrent Rocket Lab hat es auch beim zweiten Versuch nicht geschafft, den Booster seiner Electron-Rakete bei der Rückkehr zur Erde einzufangen. Der Grund: fehlende Telemetriedaten. Einen Erfolg hatte die Mission aber doch zu verbuchen.

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Rocket-Lab-Rakete Electron beim Start. (Screenshot: Rocket Lab/Youtube, t3n)

Die Idee ist nicht neu: In den 1960er-Jahren fingen die USA an Fallschirmen hängende Kapseln mit Filmmaterial von Aufklärungssatelliten über spezielle Haken an Flugzeugen ein.

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Rocket Lab: Raketen, die an Fallschirmen hängen

Ähnlich versucht Rocket Lab 60 Jahre später die Booster seiner Electron-Rakete zu bergen. Anstelle eines Flugzeugs setzt das neuseeländische Startup mit Sitz in den USA allerdings auf einen Hubschrauber.

Der fliegt, so jedenfalls der Plan, über der an einem Fallschirm hängenden ersten Raketenstufe, die nach dem erfolgreichen Start der Electron-Rakete abgeworfen wird und so zur Erde zurückschwebt. Über eine Fangvorrichtung sollen Fallschirm und Booster eingefangen und zu einem Landeplatz oder einem Fabrikgelände gebracht werden.

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Nach einem erfolgreichen Test im Jahr 2020 ist jetzt allerdings schon der zweite Versuch, eine echte Raketenstufe einzufangen, gescheitert. Dieses Mal, so teilte Rocket Lab via Twitter mit, lag es an fehlenden Telemetriedaten.

Mission „Catch me if you can“ abgebrochen

Der Hubschrauber sei daher aus Sicherheitsgründen aus der Landezone herausgebracht worden. Die „Catch me if you can“ genannte Mission ist jedenfalls nicht komplett gescheitert.

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Beim ersten Versuch im April 2022 hatte der Hubschrauber den Fallschirm zwar einfangen können, wie Futurezone schreibt. Der Flug sei aber ungewöhnlich schwierig verlaufen. Der Hubschrauber musste die Rakete vorsichtshalber wieder freigeben.

Immerhin konnte Rocket Lab dieses Mal einen Teilerfolg verbuchen. Der Start der Electron-Rakete verlief problemlos, sodass ein Mats-Satellit der schwedischen Raumfahrtbehörde in den Orbit gebracht werden konnte. Der Booster der Rakete landete letztlich wohl ohne Schäden im Meer und wird von einem speziellen Rettungsschiff geborgen.

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Rocket Lab will eigenen Angaben zufolge jetzt dem Problem mit den Telemetriedaten auf den Grund gehen und „bald“ einen erneuten Fangversuch per Helikopter starten.

Rocket Lab mausert sich zum SpaceX-Rivalen

Im Schatten von SpaceX hat sich Rocket Lab unter Gründer Peter Beck, einem neuseeländischen Raketenkonstrukteur, in aller Stille zu einem ernst zu nehmenden Player gemausert. Der aktuelle Start war schon der 32. für die Electron-Rakete. Insgesamt hat Rocket Lab jetzt 152 Satelliten in den Erdorbit gebracht.

Was Astronauten mit ins Weltall nehmen Quelle: Nasa

In Zukunft könnten wir aber noch viel mehr von Rocket Lab hören. Denn das Unternehmen arbeitet an einer größeren und zum Teil wiederverwendbaren Rakete namens Neutron. Die soll 2024 eine Marssonde für die Nasa transportieren.

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