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Reskin: Facebooks neue gefühlvolle Roboterhaut könnte Metaverse-Interaktionen erleichtern

Facebook/Meta hat gemeinsam mit der Carnegie Mellon University eine smarte künstliche Haut entwickelt. Reskin könnte Mark Zuckerberg zufolge physische Interaktionen im geplanten Metaverse des Konzerns erleichtern.

1 Min. Lesezeit
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Metaverse: Mehr Gefühl in der Virtual Reality dank Reskin. (Bild: Facebook)

Facebook heißt jetzt Meta – und im Rahmen der Ankündigung dieser Umbenennung erklärte Facebook-CEO Mark Zuckerberg einmal mehr seine Idee eines Metaverse. Dieses Metaversum sei demnach eine Misch-Welt aus „echter“ und virtueller Realität. Jetzt hat die VR-Forschungsabteilung von Facebook/Meta Fair (Facebook AI Research) gemeinsam mit Forscher:innen der Carnegie Mellon University eine Technologie entwickelt, die laut Zuckerberg prima für die Nutzung im Metaverse geeignet wäre.

Physische Interaktionen im Metaverse

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Bei dem Reskin genannten System handelt es sich um eine Art künstliche Haut für Roboter. Zuckerberg lobte die Entwicklung am Montag als „einen weiteren Schritt auf dem Weg zu realistischen virtuellen Objekten und physischen Interaktionen im Metaverse“. Reskin besteht aus einem verformbaren Elastomer, das mikromagnetische Partikel enthält. Das System besteht zudem aus einer dünnen flexiblen Leiterplatte, die, so Fair-Manager Abhinav Gupta, „im Wesentlichen ein Gitter aus Magnetometern“ ist.

Facebook Metaverse Reskin

Reskin soll Facebooks Metaverse mehr Feeling verleihen. (Gif: Facebook)

Magnetometer sind Sensoren, die magnetische Flussdichten messen können. Die künstliche Haut funktioniert so, dass sich bei Kontakt zu einer anderen Oberfläche ihr Magnetfeld ändert. Diese Änderung registriert das Magnetometer und gibt die Daten an eine KI-Software weiter, wie CNBC schreibt. Diese interpretiert die Art der Berührung und die angewendete Kraft. Roboter könnten dadurch „fühlen“, was sie gerade berühren. Das könnte für ein realistisches haptisches Feedback in virtuellen Umgebungen entscheidend sein. Außerdem könnten etwa Roboterarme so für Anwendungen genutzt werden, in denen sie mit leicht zerstörbaren Gegenständen umgehen müssen.

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Reskin: Günstiges, widerstandsfähiges Material

Reskin kann Kräfte von weniger als einem Millimeter breiten Objekten von bis zu 0,1 Newton erkennen. Die Roboterhaut selbst ist ungefähr drei Millimeter dick und ist in der Herstellung sehr günstig. Engadget zufolge sind 100 Einheiten schon für rund sechs US-Dollar zu haben. Zugleich hat Reskin aber ein recht hohes Durchhaltevermögen. Das System kann 50.000 Berührungen ausführen, bevor es ausgewechselt werden muss.

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