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Revolutionäre Akku-Technologie: E-Auto-Startup holt Ex-VW-Chef an Bord

Das Elektroauto-Startup Piëch Automotive hat einen großen Namen. Jetzt ist noch ein früherer VW-Chef dabei. 2022 soll der E-Flitzer Mark Zero mit revolutionörer Akku-Technologie kommen.

2 Min. Lesezeit
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Piëch Mark Zero. (Foto: Piëch Automotive)

Auf dem Genfer Autosalon 2019 hatte das Schweizer E-Auto-Startup Piëch Automotive mit dem Piëch Mark Zero für Aufsehen gesorgt. Die von Anton Piëch, Sohn von Ex-VW-Chef Ferdinand Piëch, mitgegründete Firma will dabei mit einer neuen Batterietechnologie punkten. Die soll das Gewicht des E-Sportwagens drücken und ihn mit einer Ladung 500 Kilometer weit bringen. In nur 3,2 Sekunden soll es von null auf Hundert gehen. In weniger als fünf Minuten soll der Akku des Mark Zero dann zu 80 Prozent nachgeladen sein.

Hochrangiges Führungspersonal von VW und Tesla

Piëch Automotive: Gründer und neues Führungspersonal

Piëch Automotive: Gründer und neues Führungspersonal – Klaus Schmidt, Toni Piëch, Matthias Müller und Rea Stark (v.l.n.r.). (Foto: Piëch Automotive)

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Um die Entwicklung voranzubringen, holt Piëch Automotive jetzt hochrangiges Führungspersonal von Porsche, BMW und Tesla ins Unternehmen. Als Aufsichtsratschef fungiert Matthias Müller, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Porsche und Volkswagen (VW), wie das Startup mitteilt. Als CEO- Doppelspitze setzt Piëch Automotive den aktuellen Technikchef Klaus Schmidt, früher bei BMW, und Ex-Porsche-Manager Andreas Henke ein. Für den Sales-Bereich zeichnet der frühere Tesla-Vertriebschef für Europa verantwortlich.

Piëch Mark Zero in Bildern
Piëch Mark Zero. (Foto: Piëch Automotive)

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Neben dem neuen Führungspersonal kündigte Piëch Automotive eine neue Finanzierungsrunde an, die unter Führung von UBS als beratender Bank über die Bühne gebracht werden soll. Zu finanziellen Details äußerte sich das Startup nicht. In einer Series-A-Finanzierungsrunde soll unter anderem der bekannte Tech-Investor Peter Thiel Geld in das Unternehmen gesteckt haben.

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Piëch Mark Zero soll 2022 in Serie gehen

Mit den frischen Mitteln soll unter anderem die für 2022 geplante Serienfertigung des Mark Zero finanziert werden. Piëch zufolge soll das Fahrzeugdesign schon fertig sein. Die ersten Prototypen sollen demnach schon in Betrieb genommen worden sein. Piëch Automotive hat immer noch nicht konkret gesagt, worum es sich bei der angekündigten revolutionören Akku-Technologie handelt. Klar ist bisher nur, dass die Ladeinfrastruktur von dem chinesischen Hersteller Qingdao kommt, wie die Futurezone schreibt.

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7 Kommentare
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Doc Who

Wünsche viel Erfolg, wobei das Design stark an Aston Martin erinnert. Aber vielleicht kommt da noch etwas …

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bergfex

Über Wunderakkus, die in kürzester Zeit geladen sind, ist schon viel geredet und geschrieben worden. Gekommen ist noch keiner. Allein die genannten extrem kurzen Ladezeiten würden einen gigantischen Stromfluss verlangen, der ein eigenes Kraftwerk im Hintergrund und baumdicke Kabel erfordern würde. Wer das (ab) schreibt hat keine Ahnung von Elektrotechnik. Und Firmen die sowas ankündigen sind schlichtwegs unseriös. Es geht nur darum, um jeden Preis eine sensationelle Pressemeldung absetzen zu können, deren Wahrheitsgehalt naive Journalisten und noch naivere Leser nicht erkennen.

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Jörn Brien

Tesla (Model Y) lädt schon jetzt in 20 Minuten zu 80 Prozent. Den Rest lasse ich mal unkommentiert.

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bergfex

Ich habe ein Tesla Model 3, dessen Ladetechnik mit der des Mod. Y weitgehend identisch ist. In zwanzig Minuten von 0 auf 80 Prozent der Akkukapazität zu laden ist auch mit den stärksten Ladesäulen ein Wunschdenken, das in der Praxis nicht funktioniert. Ich habe das an einer 350 kW-Ladesäule probiert und rund eine Dreiviertelstunde gewartet. Der Knackpunkt ist, dass abhängig von Temperatur und Ladezustand der Ladestrom mehr oder weniger stark reduziert wird.
Und es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man in 20 oder in 5 Minuten solche Strommengen transportiert. Selbst wenn der Akku das könnte und auch auf Dauer aushalten würde, die Ladetechnik müsste, wie geschrieben, immens verstärkt werden, was mit der vorhanden Strom-Infrastruktur schlichtwegs nicht möglich ist. Man bräuchte für jede Ladesäule ein eigenes Kraftwerk, das direkt daneben steht und wie gesagt baumdicke Ladekabel.

Titus von Unhold

„Man bräuchte für jede Ladesäule ein eigenes Kraftwerk, das direkt daneben steht und wie gesagt baumdicke Ladekabel.“

Als Elektrotechniker muss ich das als ausgemachten Bullshit deklarieren. Einzelv erbraucher mit z. B. 350 KVA werden im Mittelspannungsnetz mit 20 KV versorgt – und da sind das je nach Wirkungsgrad – gerade einmal 11 Ampere je Außenleiter. Zum selber rechnen: P = U x I X cosPhi X Wurzel3

ouhs

typischer piech geldgiergeier!

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politikwunder

„Um die Entwicklung voranzubringen, holt Piëch Automotive jetzt hochrangiges Führungspersonal von Porsche, BMW und Tesla ins Unternehmen. “

was genau so revolutionär an den batterien? in dem newsschnippsel fehlt es vorallem an informationen welche die überschrift rechtfertigen!

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