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Samsung: So wird dein ausgedientes Smartphone zum Smarthome-Sensor

Das Galaxy Note 8 gehört zu den Oldies, die über ein Softwareupdate zum Babyfone werden können. (Foto: t3n)

Lesezeit: 1 Min.
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Alte Smartphones für neue Zwecke verwenden: Das ist das Ziel von Samsungs Upcycling-Programm. Die Gadget-Veteranen können Babygeschrei erkennen und bei Dunkelheit das Licht anschalten.


Samsung will alten Galaxy-Smartphones durch Softwareupdates neues Leben einhauchen. Dabei hat sich der Konzern auf Modelle aus den letzten drei Jahren konzentriert. Konkret betrifft die Aktion Telefone der Galaxy S-, Note- und Z-Serie, die ab 2018 auf den Markt gekommen sind. Zudem muss Android 9 (Test) oder neuer auf den Geräten laufen. Das Beta-Programm soll in der Zukunft auf ältere Modelle ausgeweitet werden. Angekündigt hat es der Smartphone-Marktführer im Januar, nun ist es gestartet, das berichtet The Verge.

Licht- und Sound-Sensor

Die ersten Funktionen, die Nutzer mithilfe der Smartthings-App (Test) aktivieren können, bilden bereits eine Reihe Anwendungsfälle ab. Sie können das Smarthome sinnvoll erweitern. Zunächst erhält das ausgediente Gerät eine zweite Chance als Audiosensor. Der kann das Weinen eines Babys, das Bellen oder Miauen eines Haustiers oder ein Klopfen an der Tür erkennen und daraufhin eine Nachricht senden. Der Benachrichtigung hängt eine entsprechende Aufnahme an. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit liegt im Bereich der Lichtmessung. Das Handy kann dank des Updates die Helligkeit erkennen und beim Unterschreiten eines bestimmten Wertes das künstliche Licht anschalten. Weitere Möglichkeiten der Quernutzung dieser Fähigkeiten sind über die Android-Automate-App oder plattformübergreifende Tools wie IFTTT denkbar.

Akku-Aktualisierung mit im Paket

Samsung gibt an, über das Update auch Verbesserungen im Energiemanagement zu erreichen. Damit soll das Smartphone länger durchhalten. Wie viel länger, verrät der Elektronikriese nicht. Vermutlich setzt er über das Update andere Funktionen in Stand-by, die sonst den Stromverbrauch beeinflussen.

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Ein Kommentar
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Es ist bedenklich, wenn Modelle aus den letzten drei Jahren als „alt“ bezeichnet werden. Klingt meines Erachtens eher nach Greenwashing und die vermeintlich hilfreiche Zusatzfunktion nach einem weiteren Tamagochi im Dschungel des gröstenteils nutzlosen IoT.
Das nachhaltigere Ziel wäre doch eigentlich eine Reduktion der Geräte und ein Minimieren dieser Spielzeuge.

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