Anzeige
Anzeige
News

Twitter fordert Angestellte auf, nicht mehr über Elon Musk zu twittern

Nach sarkastischen Tweets hat Twitter seine Mitarbeiter:innen nun angewiesen, Elon Musks Rückzug von der 44 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme nicht weiter zu kommentieren.

Von Hannah Klaiber
2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige
„Nutz am besten kein Twitter!“, rieten Tesla-Investoren Elon Musk 2018. Diese und ähnliche Interna finden sich auf dem Twitter-Account Internal Tech Emails. (Bild: Klyona/Shutterstock)

Elon Musk hat die 44 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Twitter platzen lassen. Nun wurden die Angestellten des Kurznachrichtendienstes angewiesen, Musks Rückzug nicht weiter öffentlich zu kommentieren. In einem internen Firmenmemo von Twitter, das The Verge vorliegt, heißt es, dass Mitarbeiter:innen „es unterlassen sollen, zu twittern oder Kommentare zur Fusionsvereinbarung zu teilen.“

Anzeige
Anzeige

Die Bitte, über Musk in den sozialen Medien Stillschweigen zu bewahren, kommt natürlich nicht von ungefähr: Nachdem bekannt wurde, dass der Tesla-Chef aus dem Deal aussteigen will, setzten Twitter-Mitarbeiter:innen zahlreiche Tweets ab – die unterdessen wieder gelöscht wurden.

Twitter zeigt sich zuversichtlich, den Deal noch durchzusetzen

The Verge zitiert einen Angestellten mit den Zeilen: „Es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass Musk einfach ‚Nö!‘ sagen und sich davonstehlen kann.“ Ein anderer twitterte über die Hoffnung, dass ein Ausflug der Twitter-Mitarbeiter:innen nach Disneyland nun vielleicht doch zustande kommen könnte. Dieser war von Twitter nach Bekanntgabe des Musk-Deals aus Kostengründen abgesagt worden.

Anzeige
Anzeige

In der internen Mitteilung von Twitter wird darauf hingewiesen, dass die Übernahme eine laufende Rechtssache sei. Weiter heißt es: „Der Twitter-Vorstand ist bestrebt, die Transaktion zu dem mit Herrn Musk vereinbarten Preis und zu den vereinbarten Bedingungen abzuschließen und plant, rechtliche Schritte einzuleiten, um die Fusionsvereinbarung durchzusetzen. Wir sind zuversichtlich, dass wir uns vor dem Gericht durchsetzen werden.“

Anzeige
Anzeige

Twitter-Aktie auf Talfahrt: „Dies sind unsichere Zeiten“

Abschließend fügte Twitters Justitiar Sean Edgett hinzu, dass ihm bewusst sei, dass „dies unsichere Zeiten sind.“ Twitter schätze die Geduld seiner Angestellten und das anhaltende Engagement für die wichtige Arbeit.

Nach Musks Rückzug ging die Twitter-Aktie zunächst auf Talfahrt. Sie büßte am Freitag fünf Prozent ein und lag mit 36,81 weit unter dem Preis von 54,20 Dollar, die Musk ursprünglich für Twitter geboten hat. Wirtschaftsexperten schätzen die Auswirkungen des geplatzten Deals derzeit unterschiedlich ein.

Anzeige
Anzeige

Während Wirtschaftsreporter Kurt Wagner bei Bloomberg von „einem erreichten Siedepunkt“ spricht, sagte die renommierte Analystin Julie Biel bei CNBC, sie gehe davon aus, dass der Rückzug Musks „langfristig gut für die Firma“ sei. Und der Risikoinvestor Paul Graham kommentierte auf Twitter: „Willst du wirklich jemandem gehören, der dich gar nicht besitzen will?“

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Schreib den ersten Kommentar!
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige