Anzeige
Anzeige
News

Sicherheitsrisiko Google Play Store: Über 600 Millionen Malware-Downloads

Google bezeichnet sich selbst gerne als die „sicherste Quelle“ für den Download von Android-Apps. Doch ganz so sicher scheint der Play Store nicht zu sein.

Von Stefica Budimir Bekan
2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige
Über 600 Millionen Apps mit Malware wurden im Google Play Store heruntergeladen. (Foto: ymgerman/Shutterstock)

Wer eine App herunterladen will, sollte das laut Expert:innen immer in einem offiziellen App Store machen. Doch wie ein neuester Bericht enthüllt, sind auch die nicht vor Malware gefeit. Im Jahr 2023 wurde über den Google Play Store mehr als 600 Millionen Mal Schadsoftware heruntergeladen.

Anzeige
Anzeige

Hunderte bösartige Apps via Google Play installiert

Anfang des Jahres hatte Google mit Pinduoduo die wichtigste chinesische Shopping-App gesperrt. Das Unternehmen stand unter Malware-Verdacht, Nutzer:innen sollten mehrfach gehackt worden sein.

Anzeige
Anzeige

Nun haben Sicherheitsforscher:innen von Kapersky, einem Anbieter für Cybersicherheitslösungen, im Google Play Store mehrere hundert Apps entdeckt, die mit einem Schadcode infiziert waren. Allein in diesem Jahr wurden diese Apps mehr als 600 Millionen Mal heruntergeladen.

Diese Apps waren betroffen

Der Kaspersky-Bericht führt mehrere Beispiele für bösartige Apps an, die in diesem Jahr über den Google Play Store installiert worden sind. Dazu gehören eine trojanisierte App namens iRecorder mit 50.000 Downloads, der Trojaner Fleckpe, der über mehrere Apps verteilt 620.000 Mal heruntergeladen wurde, sowie eine chinesische Spyware, die über zwei Dateimanager-Apps mit insgesamt 1,5 Millionen Downloads verbreitet wurde.

Anzeige
Anzeige

Doch das war bei Weitem nicht alles: Im August habe man außerdem eine Adware gefunden, die sich über 43 verschiedene Apps verbreitete und insgesamt 2,5 Millionen Downloads verzeichnete. Darüber hinaus gab es zahlreiche Minecraft-Imitate, die Schadsoftware enthielten und insgesamt 35 Millionen Mal installiert wurden.

Die größte Entdeckung machten die Forscher:innen jedoch im Mai: Hier waren nahezu 200 verschiedene Android-Apps von einer Malware namens Spinok befallen und wurden insgesamt 451 Millionen Mal aus dem Google Play Store heruntergeladen.

Anzeige
Anzeige

Google Play Store trotzdem die sicherste Wahl

Trotz dieser Vorfälle betonen Expert:innen, dass die offiziellen App Stores nach wie vor die sichersten Bezugsquellen für Apps sind. Immerhin sind im Google Play Store über drei Millionen verschiedene Apps verfügbar, von denen die meisten regelmäßig aktualisiert werden.

Das würde allerdings selbst „die Ressourcen eines der größten Unternehmen der Welt übersteigen, sie alle gründlich – das heißt wirklich gründlich – zu überprüfen“.

So kannst du dich vor Malware schützen

Wenn du neue Apps installierst, achte darauf, dass diese echt sind. Schaue dir den Entwicklernamen genau an, denn manchmal versuchen Cyberkriminelle, beliebte Apps zu kopieren und sie unter einem ähnlichen Namen anzubieten.

Anzeige
Anzeige

Sorge dafür, dass auf deinem Android-Gerät eine gute Sicherheits-App installiert ist, die dich vor schädlicher Software warnt. Führe hin und wieder einen Virenscan durch, um sicherzugehen, dass auf deinem Gerät alles in Ordnung ist.

Verlasse dich nicht zu sehr auf die Gesamtbewertung der App, die kann leicht gefälscht sein. Selbst begeisterte Kommentare können gefälscht sein. Schaue lieber auf die etwas schlechteren Bewertungen. Dort verbergen sich oft die wahren Probleme mit der App.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare (1)

Community-Richtlinien

Durchwinker

„Sowie eine chinesische Spyware, die über zwei Dateimanager-Apps mit insgesamt 1,5 Millionen Downloads verbreitet wurde“

Und welche? Wieso wird das hier rausgelassen?

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige