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Sicherheitsupdates für Windows 10: Microsoft bittet in Zukunft auch private Nutzer zur Kasse

Private Nutzer:innen, die sich im Oktober 2025 nicht von Windows 10 trennen wollen, können erstmals eine Verlängerung des Supportzeitraums in Anspruch nehmen. Mögliche Sicherheitsupdates lässt sich Microsoft dann aber bezahlen.

2 Min. Lesezeit
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Windows 10 – Abschiedstour wird verlängert. (Foto: Monticello/Shutterstock)

Microsoft scheint eingesehen zu haben, dass es die Verbreitung von Windows 11 weder mit Anreizen noch mit Drohungen ankurbeln kann. Weltweit über zwei Drittel der Windows-Nutzer:innen halten weiter an dem achteinhalb Jahre alten Windows 10 fest.

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Microsoft bringt Copilot auf Windows 10

Wohl ein wichtiger Grund dafür, dass Microsoft neue Features wie den KI-Assistenten Copilot jetzt auch für Windows 10 verfügbar gemacht hat. An dem für Oktober 2025 geplanten Supportende soll aber nicht gerüttelt werden. Stattdessen hat sich der Softwarekonzern einen anderen Ausweg für Windows-10-Fans überlegt.

Wie The Verge entdeckt hat, soll es in knapp zwei Jahren erstmals auch für private Anwender:innen möglich sein, sich nach dem Supportende mit Sicherheitsupdates zu versorgen. Bisher war das ausschließlich Unternehmen und Organisationen vorbehalten.

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Private Nutzer können Support verlängern

Microsoft erklärt dazu auf einer FAQ-Seite, dass Nutzer:innen dazu das bezahlte Extended-Security-Updates-Programm buchen müssten. Das entsprechende Abo kann jährlich verlängert werden – allerdings nur für den Zeitraum von maximal drei Jahren. Und: Viel mehr als wichtige Sicherheitsupdates liefert Microsoft dabei nicht.

Konkrete Preise für die verlängerte Sicherheitsupdate-Phase nannte Microsoft noch nicht. Details dazu sollen zu einem späteren Zeitpunkt („at a later date“) kommuniziert werden, wie es bei dem Softwarekonzern heißt.

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Windows 10: Keine großen Updates mehr geplant

Obwohl Microsoft einige neue Funktionen, insbesondere im KI-Bereich, für Windows 10 freischalten will, sind keine großen Updates mehr geplant. Sicherheitsupdates dürfte es nach aktuellen Planungen spätestens ab Oktober 2028 nicht mehr geben.

Ein wirklich großes Sicherheitsproblem müsste Microsoft angesichts der vielen Millionen Windows-10-Nutzer:innen aber wohl auch nach Ende des – verlängerten – Supportzeitraums beheben. Ähnlich war der Konzern auch 2017 bei Windows XP verfahren, als eine große Ransomware-Attacke drohte.

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Kommt Windows 12 schon Ende 2024?

Allerdings könnte sich das Windows-10-Problem für Microsoft auch auf ganz andere Weise erledigen. Denn angeblich soll Windows 12 schon in der zweiten Jahreshälfte 2024 auf den Markt kommen.

Software-Nostalgie: Kennt ihr diese Programme noch? Quelle: t3n

Nutzer:innen könnten also das ungeliebte Windows 11 überspringen und direkt auf den Nachfolger wechseln. Windows 12 soll sich noch stärker auf auf die Hypethemen KI und Cloud fokussieren.

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mark
mark

Die meisten Rechner sind einfach nicht Windows 11 kompatibel…. das ist der Grund. Und kaum ein Office Nutzer sieht ein dass er wegen des BS einen neuen Rechner anschaffen muass. Ist eh ein Witz solche Anforderungen zu schaffen.

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Maik
Maik

alternative zu Windows im Office Bereich bleibt dann nur noch ein kostenloses Linux system zu installieren. Für Zocker nur windoof 11 oder dann das 12, da leider keine Linux Kompatibilität gewährleistet werden kann. Abzocke egal wo

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Jan
Jan

Die Hardware-Anforderungen sind echt ein Witz. Von 6 Rechnern ist nur mein Arbeits-Notebook überhaupt kompatibel. Die anderen Rechner werde ich bestimmt nicht tauschen, nur weil M$ meint ich bräuchte was neues.

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Dennis
Dennis

„das ungeliebte Windows 11“

Ungeliebt? Eher ein Problem der starken Hardwareeinschränkungen seitens MS.
Von vier Rechnern (Minirechner, 3 Laptops), nur einer der Laptops kompatibel.
Der Minirechner musste neu angeschafft werden, nach 11 Jahren schon ok.
Aus einem 5 Jahre alten Laptop wurde dann ein Macbook :-o obwohl der W10-Rechner ansich noch voll in Ordnung ist. Hilft MS auch nicht :D
Der weitere 5 Jahre-Laptop ist mittlerweile vom Tisch gefallen :-( Reparatur lohnt leider nicht mehr.
Und ob die Hacks für W10 auf W11 Upgrades auf Dauer durchhalten? Und das traut sich auch nicht jeder zu oder sieht es ein.
Ja, aus der Idee, via übertriebener HW-Anforderungen den PC-Markt anzukurbeln, ist wohl nichts geworden ;-)

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Mimimi
Mimimi

Hm, da Windows 10 mich zum Umsteigen auf Linux brachte ist mir das alles egal.

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Heinz
Heinz

Ich finde die Idee gut. Wenn die Updates im bezahlbaren Rahmen liegen, nehme ich das Angebot gerne in Anspruch. Die Anforderungen für Windows 11 sind in der Tat hoch, aber seit 2015 hat sich schließlich vieles weiterentwickelt.

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Nezziak
Nezziak

windows 12 wird auch nicht beliebter werden. die Leute wollen kein Betriebssystem auf Cloud Basis und eine KI die dich dauernd zu quatscht.

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Luise
Luise

Lieber auf Windows und Microsoft Produkte verzichten….ja, ja, ja ich weiss in vielen Bereichen schlecht möglich….der Tischer braucht die Software um seine Bretter zuzuschneiden etc. Aber es gibt viele Fa. die könnten es sich einfacher machen….ausserdem mit einer anderen IT Umgebung spart man sich oft den Administrator und diverse Sicherheitsprobleme die ständig bei Windoof vorkommen….und sein wir mal ehrlich…..richtig rund über Monate läuft das keine Windows Umgebung.

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