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Smarthome: Matter soll jetzt das Kommando übernehmen

Willkommen zum t3n Daily vom 4. November. Heute geht es um den Start des neuen Smarthome-Standards Matter. Außerdem: Entlassungen bei Twitter, Apple TV gibt Gas, Fußball-Überwachung und Shopping am Singles’ Day.

Von Holger Schellkopf
4 Min. Lesezeit
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Der Smarthome-Übertragungsstandard Matter soll die Steuerung diverser smarter Geräte im Zuhause vereinfachen. (Screenshot: CSA/t3n)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als NewsblogPodcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Smarthome-Standard Matter ist gestartet

Nun ist Matter tatsächlich da, der neue Standard, der schon mehrfach verschoben wurde, jetzt aber tatsächlich die Interoperabilität von Geräten im Smarthome etablieren soll.

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Hinter Matter stecken eine Vielzahl großer und kleinerer Unternehmen. Federführend haben sich Amazon, Apple, Google und Samsung um den Standard gekümmert. An Bord befinden sich indes viele andere Smarthome-Anbieter wie Eve, Nanoleaf, Wyze, Lutron, Somfy und Signify mit ihrem Philips-Hue-Produktportfolio.

Auch Ikeas neuer Smarthome-Hub namens Dirigera wird Matter unterstützen. Ikea hat auch schon einige neue Produkte ins Rennen geschickt.

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Nach Angaben der Connectivity Standards Alliance (CSA), die unter anderem als Dachverband hinter Matter steht, sind bereits 190 Produkte zertifiziert oder stehen kurz davor, die Zertifizierung zu erhalten. Wie zu erwarten war, handelt es sich bei den ersten Teilnehmern um Produkte aus den Smarthome-Kategorien Beleuchtung, Steckdosen, Thermostate, Jalousien, Sensoren und Schlösser.

Erstaunlicherweise hat ausgerechnet Amazon angekündigt, eher langsam auf Matter umzusteigen. Auch bei Signifys Philips-Hue-Bridge wird es bis zum ersten Quartal 2023 dauern, bis der Standard über ein Software-Update für alle Nutzenden verfügbar sein wird.

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Twitter-Mitarbeiter:innen erfahren Kündigung per E-Mail

Für die Beschäftigten bei Twitter ist die Übernahme durch Elon Musk schon längst alles andere als ein Spaß. Etwa jeder Zweite wird das Unternehmen verlassen müssen. Die Betroffen sollen am Freitag per E-Mail erfahren, ob sie nach der Übernahme durch Musk noch bei dem Onlinedienst arbeiten. Das Schreiben werde mit dem Betreff „Ihre Rolle bei Twitter“ versehen sein, heißt es in einer firmeninternen Ankündigung.

So ganz wohl scheint den Verantwortlichen bei der Nummer nicht zu sein. Zumindest wurden am Freitag mal sicherheitshalber sämtliche Zugangskarten deaktiviert, die Büros belieben geschlossen. Das ist wahrscheinlich das letzte Mal, dass bei Twitter unter Imperator Musk auch Homeoffice gern gesehen ist.

Neues Apple TV 4K mit A15-Chip ab sofort erhältlich

Apples bisher leistungsstärkster Apple TV steht ab sofort im Store bereit. Wichtigste Neuerung: Er verfügt über den A15-Bionic-Chip, der auch im neuen iPhone 14 steckt. Er soll den TV-Brick maßgeblich beschleunigen. Das wird vor allem dem Gameplay auf dem größten Fernseher im Portfolio zugutekommen.

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Aber auch hohe Auflösungen sind leistungshungrig. Apple verspricht eine um bis zu 50 Prozent höhere CPU- und eine um bis zu 30 Prozent höhere GPU-Leistung im Vergleich zur Vorgängerversion. Für die beste Darstellung unterstützt das Apple TV 4K Dolby Vision und HDR10 Plus.

Beim Design des neuen Apple TV 4K will der Hersteller auf eine möglichst geringe Umweltbelastung geachtet haben. So verbrauche das Gerät trotz höherer Leistung fast 30 Prozent weniger Strom als die Vorgängergeneration.

Der neue Apple TV 4K wird in zwei Konfigurationen angeboten. Der Apple TV 4K mit WLAN-Anbindung verfügt über 64 Gigabyte Speicher. Die zweite Variante des Apple TV 4K bringt neben WLAN auch die Unterstützung für Gigabit-Ethernet mit. Zudem verfügt sie über 128 Gigabyte Speicher und eignet sich insgesamt besser als Hub für das Smarthome.

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So werden Fußballfans im Stadion überwacht

WM-Ausrichter Katar rechnet trotz der in vielerlei Hinsicht massiv umstrittenen Weltmeisterschaft mit rund einer Million Fußballfans aus der ganzen Welt. Was vielen davon wohl nicht bewusst sein dürfte: Mehr als 15.000 Kameras überwachen die Fußballbegeisterten in den acht Stadien und auf den Straßen von Doha.

Katars WM-Organisatoren sind allerdings nicht die einzigen, die biometrische Technologien einsetzen, um die Aktivität von Fußballfans zu überwachen. In den letzten Jahren haben laut der US-Computerzeitschrift Wired mehrere europäische Fußballvereine und Stadienbetreiber Sicherheits- und Überwachungstechnologien eingeführt.

In Dänemark etwa wird im Brondby-Stadion seit 2019 auf eine Gesichtserkennung zur Überprüfung des Ticketverkaufs zurückgegriffen; in den Niederlanden verwendet NEC Nijmegen biometrische Technologie, um den Zugang zum Stadion zu gewähren. Manchester City hat Berichten zufolge 2019 die in Texas ansässige Firma Blink Identity beauftragt, Gesichtserkennungssysteme im Etihad Stadium einzusetzen.

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Auch in Spanien seien ähnliche Tendenzen zu beobachten. Und der französische FC Metz experimentierte kurzzeitig mit einem Gesichtserkennungsgerät, um Fans zu identifizieren, die aus dem Stadion verbannt wurden.

Längst gibt es Beispiele dafür, dass dabei nicht immer alles nach Plan läuft. So klassifizierte im Jahr 2017 eine Gesichtsscan-Technologie beim Champions-League-Finale in Cardiff fälschlicherweise mehr als 2.000 Personen als mögliche Kriminelle.

Shopping-Tag Singles’ Day am 11. November

In Deutschland ist der 11. November immer noch vor allem mit dem Beginn der Session rund um Karneval, Fasching und Fastnacht verbunden – eventuell noch mit dem Martinstag. In China sieht das gänzlich anders aus: Dort steht das Datum seit einigen Jahren für den Singles’ Day – hergeleitet aus der Symbolik 1 für Single.

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Der Singles’ Day, auch „Double 11“ genannt, ist speziell in den letzten zehn Jahren zu einem der umsatzstärksten Tage im E-Commerce geworden. Alleine der E-Commerce-Riese Alibaba und Konkurrent JD.com mit den dazugehörigen Unternehmen haben im vergangenen Jahr rund um den 11. November insgesamt 115 Milliarden US-Dollar umgesetzt.

Der Singles’ Day ist in China ein multimediales Ereignis, das auch mit TV-Shows gefeiert wird und weit größeres Ausmaß in der Berichterstattung hat als etwa hierzulande der Black Friday. Inzwischen ist der Singles’ Day aber auch in den westlichen Märkten zu einem Konsumtag geworden, der sich nahtlos – insbesondere in diesem Jahr mit dem verspäteten zusätzlichem Prime Day im Oktober – ins beginnende Weihnachtsgeschäft einreiht.

Welche Händler sich in diesem Jahr am Singles’ Day beteiligen werden, ist noch nicht bekannt, da die Ketten erst sehr kurzfristig davor die Werbetrommel rühren. Im vergangenen Jahr war aber beispielsweise der Versender Otto* mit elf Prozent auf zahlreiche Artikel der Unterhaltungselektronik und Mode dabei. Auch der zur Gruppe gehörende Händler About You* hatte den Singles’ Day als Thema.

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Die chinesischen Handelsketten sind bereits seit Anfang November mit wochenlangen Sonderangeboten am Start – insbesondere angesichts der Verunsicherung vieler Kund:innen durch unterbrochene Lieferketten kann dies auch sinnvoll sein.

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