Anzeige
Anzeige
Ratgeber
Artikel merken

Oura, Ultrahuman und Circular: Was Smartringe anders machen als Smartwatches

Fingerring statt Smartwatch: Smartringe zum Messen von Gesundheitsdaten erleben derzeit einen Hype. Oura kann in diesem Segment als Marktführer betrachtet werden, doch es gibt einige mehr – und Samsung will auch mitspielen. Eine Übersicht.

4 Min. Lesezeit
Anzeige
Anzeige
Der Oura-Ring. (Foto: t3n)

Hinweis: Wir haben in diesem Artikel Provisions-Links verwendet und sie durch "*" gekennzeichnet. Erfolgt über diese Links eine Bestellung, erhält t3n.de eine Provision.

Zum Tracken von Fitness- und Gesundheitsdaten gelten Smartwatches wie die Apple Watch Series 9 (Test) oder Googles Pixel Watch beziehungsweise Fitnesstracker wie Fitbits Charge 6 oder Xiaomis Band-Serie als am weitesten verbreitet. Wer jedoch etwa in der Nacht keine Lust hat, störende Messwerkzeuge am Handgelenk zu tragen, findet mit Smartringen eine dezente Alternative.

Anzeige
Anzeige

Smartinge: Leichte und dezente Schlaf- und Fitnesstracker

Der Oura Ring. (Foto: Oura)

Die Ringe, die 2,5 bis etwa 5 Gramm auf die Waage bringen, besitzen wie die größeren Uhren und Tracker allerlei Sensoren zum Vermessen der Gesundheitsdaten. Diese sind in die untere Innenseite des Rings in Harz gegossen. Damit sind die Ringe auch gegen Wasser geschützt und je nach Modell für tiefere Tauchgänge geeignet.

Ein weiterer Vorteil der Sensorpositionierung am Finger ist laut Expert:innen die präzisere Messung des Herzschlags als am Handgelenk. Durch ihr geringes Gewicht und die Größe sind sie oftmals die bessere Wahl, um permanent getragen zu werden.

Anzeige
Anzeige

Circular ist ein Smartring-Hersteller aus Frankreich. (Bild: Circular)

Im Unterschied zu den meisten gängigen Smartwatches wie jenen von Apple, Samsung oder Google müssen die kleinen Tracker nicht täglich aufgeladen werden – laut Oura (Test) muss der hauseigene Ring lediglich einmal pro Woche geladen werden. Das gilt derweil auch für Produkte anderer Anbieter im Segment wie Circular oder Ultrahuman.

Smartringe bieten längere Laufzeit als Smartwatches

Dass die Ringe weniger Energie verbrauchen liegt überwiegend am Fehlen des Displays. Sämtliche Gesundheitsdaten lassen sich logischerweise nicht auf dem Ring anzeigen, sondern werden per Bluetooth-Verbindung auf das Smartphone in eine korrespondierende App übertragen. Hier bietet jeder Hersteller seine eigene Lösung an, die je nach Anbieter besser oder schlechter gestaltet ist und eure Trackingdaten unterschiedlich detailliert und übersichtlich aufschlüsselt.

Anzeige
Anzeige

Ebenso unterschiedlich verhält es sich mit der Datenbereitstellung zu Diensten wie Apple Health, Google Fit oder etwa Strava. Manche setzen auf entsprechende Schnittstellen, andere wiederum nicht, sodass Nutzer:innen ihre Gesundheitsdaten nur in der jeweiligen App anschauen können, wobei die Auswertung der Daten verschiedener Geräte in einer zentralen App sicherlich für manche Nutzer:innen wünschenswert wäre.

Oura, Circular und Co.: Was versprechen Smartring-Hersteller?

Mit den winzigen integrierten Sensoren versprechen die meisten Hersteller wie Oura, Circula, Ringconn oder Ultrahuman, biometrische Werte wie Herzfrequenz und -variabilität, Erholungsindex, Körpertemperatur und den Sauerstoffgehalt des Blutes zu messen.

Anzeige
Anzeige

Mithilfe dieser Daten lassen sich laut den Herstellern unter anderem die Schlafqualität- und bilanz, die allgemeine Fitness, der Kalorienverbrauch und die Periodenvorhersage ermöglichen. Auch die Früherkennung von Krankheiten sei bedingt möglich. Zu den Basisfunktionen gehören, wie bei Smartwatches etwa auch, ein Schrittzähler und Fitnesstracking.

Der Anbieter Ultrahuman bietet mit dem M1 zudem zusätzlich zum Air Ring ein Blutzucker-Messgerät, das invasiv in den Oberarm gepiekt wird. Es liefert damit kontinuierliche Glucose-Messwerte, die von Tipps zur Optimierung des eigenen Lebensstils begleitet werden.

Oura: Smartring-Hersteller setzt auf monatliches Abo – andere nicht

Die Funktionsvielfalt der Ringe unterscheidet sich selbstredend je nach Hersteller, wie auch die Höhe des Kaufpreises und das Geschäftsmodell. So verlangt etwa Oura zusätzlich zum Kaufpreis des Rings, der je nach Ausführung und Material bei 330 bis 600 Euro liegt, monatliche Abogebühren in Höhe von 5,99 Euro. Damit ist das Ganze nicht sonderlich billig.

Anzeige
Anzeige

Andere Mitbewerber auf dem Markt verlangen kein zusätzliches Abo, bisweilen kosten die Ringe dort aber mehr. So beläuft sich etwa der Preis des Ultrahuman Air auf 380 Euro*, der Ringconn kostet um die 280 Euro und für den Circular Pro 1 werden 364 Euro fällig.

Ultrahuman bietet neben dem Air Ring ein Glukose-Messgerät für tiefere Datenanalyse an. (Bild: Ultrahuman)

Damit euch der Smartring auch passt, bieten alle Hersteller Hilfestellungen zum Finden der richtigen Größe. Einige wie Ringconn oder Oura schicken euch sogar ein kostenloses Größenprobier-Set nach Hause.

Smartringe: Die Auswahl wird immer größer

Auch wenn es diese Gerätekategorie schon eine Weile gibt, scheint 2024 das Jahr der Smartringe zu werden. Denn wie die Heise-Kollegin Ulrike Kuhlmann und die The-Verge-Autorin Victoria Song auf der CES 2024 feststellen konnten, schießen die Hersteller förmlich wie Pilze aus dem Boden.

Anzeige
Anzeige

Fitness-Uhren und -Tracker-Hersteller Amazfit steigt auch in den Ring. (Bild: Amazfit)

Unter anderem haben Unternehmen wie Monavo Health und Amazfit ihre neuen Kreationen Evie Ring und Helio Ring ausgestellt. Ersterer richtet sich primär an Frauen, das Modell von Amazfit befindet sich offenbar noch in der Fertigstellung. Amazfit ist indes bekannt für seine Smartwatches und Fitnesstracker.

Monavo Health bietet mit dem Evie Ring einen Smartring für Frauen mit einem offenen Design an. (Bild: Monavo Health)

Galaxy Ring: Samsung ist auch an Bord

Der Samsung Galaxy Ring kommt. (Bild: Samsung)

Dass im Smartring-Sektor großes Potenzial vorhanden ist, zeigt sich außerdem daran, dass mit Samsung der südkoreanische Techriese und Hersteller von Galaxy-Smartphones und -Watches in das Business einsteigen will. Im Zuge der Vorstellung der neuen Top-Smartphones Galaxy S24, S24 Plus und Ultra hat das Unternehmen verkündet, einen Smartring auf den Markt zu bringen.

Der Galaxy Ring wird sich laut Hersteller in das hauseigene Health-Ökosystem einfügen und ein „leistungsfähiges und zugängliches“ Gesundheits- und Wellness-Gerät werden.

Anzeige
Anzeige

Wenn Samsung seinen smarten Ring auf den Markt bringt, könnten bislang etablierte Hersteller wie Oura ernste Probleme bekommen. Denn Samsung hat mit seinem massiven Marketingbudget eine komplett andere Reichweite und Marktdurchdringung. Zudem verfolgt Samsung bei seinen Health-Gadgets wie der Galaxy Watch bislang eine andere Produktstrategie: Im Unterschied zu Oura, die knapp sechs Euro im Monat für den Empfang der Gesundheitsdaten verlangen, erhebt Samsung keine monatlichen Gebühren für die Nutzung der Funktionen seiner Wearables.

Marktforschungsunternehmen gehen auch davon aus, dass Smartringe in den nächsten Jahren an Popularität gewinnen werden, da sie von Nutzer:innen permanent getragen werden und so präzisere Daten bei der Gesundheitsüberwachung liefern können.

Mehr zu diesem Thema
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Schreib den ersten Kommentar!
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige