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33 Raketenstarts bis Juli: SpaceX bricht schon jetzt Rekord aus dem Vorjahr

Am Wochenende brachte SpaceX seine Zahl der Raketenstarts mit zwei weiteren Missionen auf 33. Damit hat der Konzern von Elon Musk seinen Rekord aus dem Vorjahr gebrochen – und das schon im Juli. 

Von Hannah Klaiber
2 Min.
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SpaceX hat am Sonntag seinen 33. Raketenstart in diesem Jahr verzeichnet - ein neuer Rekord (Bild: Kent Weakley/Shutterstock)

Auf 31 Raketenstarts brachte Elon Musks Weltraumunternehmen SpaceX es im vergangenen Jahr. 2022 hat der Konzern diese Zahl bereits übertroffen, als am Freitag die Rakete des Typs Falcon 9 eine Ladung von 46 Starlink-Satelliten ins All geschickt hat und damit zur 32. Mission aufgebrochen ist. Am Sonntag hat SpaceX mit 53 Satelliten nachgelegt Raketenstart Nummer 33.

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Damit hat das Unternehmen schon jetzt seinen bestehenden Rekord für die meisten Raketenstarts in einem Jahr gebrochen, wie Elon Musk auf Twitter bestätigt hat, wo er seinem Team gratulierte. Zudem verbleiben noch mehrere Monate Zeit, den Rekord weiter auszubauen.

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Elon Musks Ziel für 2022: 52 Raketenstarts

Das hat SpaceX auch vor, denn zu Beginn des Jahres wurde das ambitionierte Ziel ausgerufen, in diesem Jahr 52 Raketen ins All zu schicken. Bislang ist SpaceX auf dem besten Weg, seinen Zeitplan einzuhalten. Möglich machen dies die wiederverwendbaren Raketenstufen der Falcon 9. Die Rakete, die am Sonntag gestartet ist, hat zuvor schon vier Einsätze absolviert. Eine andere Rakete hat bereits 13 Missionen auf dem Buckel. Diese Zyklen erlauben es SpaceX, seinen Raketenstart-Rhythmus in jedem Jahr zu steigern – ausgenommen 2019, als die Zahl gesunken ist.

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Zudem ist SpaceX bei einer Großzahl der Raketenstarts sein eigener Kunde. Das Unternehmen nutzt die Missionen, um seine Flotte an Starlink-Internet-Satelliten aufzustocken. Bislang sind rund 2.900 in die Erdumlaufbahn geschickt worden, etwa 2.600 davon sind aktuell aktiv. SpaceX hat die Genehmigung für insgesamt 12.000, bemüht sich jedoch um eine Lockerung internationaler Regeln, um bis zu 30.000 Satelliten in den Orbit schicken zu dürfen.

SpaceX hat große Pläne

Doch auch ohne sein Starlink-Projekt geht SpaceX die Arbeit nicht aus. Dank der Kooperation mit der Nasa schickt das Unternehmen immer wieder Raumkapseln des Typs Dragon los, um Menschen und Transportgut zur ISS zu schicken. Hinzukommen die kommerziellen Weltraumflüge von SpaceX, bei denen Touristen ins All reisen, sowie Starts für das US-Verteidigungsministerium.

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Langfristig verfolgt Elon Musk mit SpaceX besonders ambitionierte Pläne. Der Milliardär hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er sich die Bevölkerung des Mars zum Ziel gesetzt hat – und im Wettlauf um den roten Planeten sogar die Nasa abhängen will

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Was Astronauten mit ins Weltall nehmen Quelle: Nasa
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Kommentare (1)

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Andreas

Überlege gerade. Musk ist doch so auf Umweltschutz und so…
Wieviel Schadstoffe, CO2, etc. werden bei einem Raketenstart so freigesetzt?

Scheint ja eine voll umweltfreundliche Sache zu sein, wenn er 52 Starts als Ziel sieht. Oder?

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