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Spotify zahlte wohl 200 Millionen Dollar für Joe Rogans Podcast

Spotify hat dem umstrittenen Podcaster Joe Rogan wohl deutlich mehr Geld für die Exklusivrechte bezahlt, als bisher bekannt war. Das berichtet die New York Times.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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In Sachen Joe Rogan kehrt bei Spotify keine Ruhe ein. (Foto: Shutterstock / Masterpiece)

Einem Bericht der New York Times zufolge hat Spotify Joe Rogan mindestens 200 Millionen US-Dollar gezahlt, damit er sich für dreieinhalb Jahre exklusiv mit seinem Podcast an Spotify bindet. Das wäre doppelt so viel, als bislang bekannt war.

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Der New-York-Times-Bericht fällt in eine ereignisreiche Zeit für den schwedischen Audio-Streamingdienst. Seit Wochen haben Musiker, Podcaster, eigene Mitarbeiter und selbst Mediziner die Zusammenarbeit des Unternehmens mit dem umstrittenen Podcaster unter die Lupe genommen. Im Januar hatte eine Gruppe von Medizinern Spotify in einem Brief dazu aufgefordert, eine Folge des Rogan-Podcasts von der Plattform zu entfernen, die ihrer Meinung nach mit Corona-Fehlinformationen gespickt war.

Neil Young zog sich wegen Rogan von Spotify zurück

Der Musiker Neil Young las diesen Brief und zog daraufhin sein musikalisches Werk von der Plattform zurück. „Ich tue dies, weil Spotify gefälschte Informationen über Impfstoffe verbreitet – und damit möglicherweise den Tod derjenigen verursacht, die den von ihnen verbreiteten Desinformationen glauben“, schrieb Young.

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Seitdem hat Daniel Ek, der CEO von Spotify, intern mehrfach erklärt, dass er Rogans Show nicht über die Regeln der Plattform hinaus behandeln wolle. Diese waren erst veröffentlicht worden, nachdem Young und andere Künstler ihre Musik zurückgezogen hatten.

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Rogan steht nicht nur wegen Corona-Fehlinformationen in der Kritik

Rogans Show ist jedoch nicht nur aus Corona-Gesichtspunkten umstritten. In einem anderen Video sieht man Rogan, wie er mehrfach das N-Wort benutzt. Nach dem Auftauchen dieses Videos wurden 70 Folgen seines Podcasts ohne Angabe von Gründen von Spotify entfernt. Rogan entschuldigte sich später für die Verwendung des N-Worts und für einen rassistischen Witz, aber Spotify hat sich nie öffentlich dazu geäußert.

In einem durchgesickerten Memo bestätigte Ek, dass sein Unternehmen mit Rogan und dessen Team gesprochen und Rogan darauf hin beschlossen habe, die Episoden zu entfernen. Ek erklärte auch, dass Spotify 100 Millionen Dollar für Kreative aus historisch marginalisierten Gruppen bereitstellen werde. Eine beträchtliche Summe – aber anscheinend nur halb so viel, wie dem Konzern die Dienste von Rogan wert sind.

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