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Sprich mit mir – Das hier sind die Smartspeaker der Ifa

Ifa in Berlin. Ein großes Thema: Smarthome und Smartspeaker. (Foto: dpa)

Spracherkennung und Sprachsteuerung sind zwei Topthemen auf der Ifa 2018 in Berlin. Im Gegensatz zu anderen Visionen rund ums vernetzte Leben sind sie schon greifbar. Das gilt insbesondere für die vielen neuen Smartspeaker, die nun auch in den Premiumbereich vorstoßen.

Sie sind unscheinbar-elegant, und das sollen sie auch sein: Smartspeaker legen es nicht darauf an, aufzufallen. Ihre Anbieter wollen, dass sie sich jeweils harmonisch in die Wohnumgebung einfügen. Trotzdem haben es die Lautsprecher mit Internetanbindung faustdick hinter der Abdeckung: Sie gehorchen aufs Wort, suchen im Internet, lesen Nachrichten oder das Wetter vor, halten Smalltalk mit dem Nutzer, schalten das Licht an oder aus und spielen Musik ab – immer öfter auch in Hi-Fi-Qualität. Nun steht eine neue Generation mit Display und Kamera in den Startlöchern, und Hersteller arbeiten an intelligenten Offline-Assistenten für mehr Privatsphäre, wie die Technikmesse Ifa in Berlin (31. August bis 5. September) zeigt.

Smartspeaker sind Unterhaltungskünstler fürs Musikstreaming

Smartspeaker sind unter anderem Unterhaltungskünstler fürs Musikstreaming, also WLAN-Lautsprecher, die meist auch Bluetooth an Bord haben – nur dass sich die Musik auch per Sprache steuern lässt, weil spezielle Fernfeldmikrofone, die in den Raum hineinhorchen, und weitere Zusatztechnik in den Gehäusen stecken. Gut zwei Drittel (69 Prozent) der Nutzer von Sprachassistenten setzen diese laut einer Studie von Bitkom Research ein, um Musik abzuspielen oder Radiosender einzustellen. Per Sprache kann man auch auf Internet-Informationen zugreifen oder vieles von der Beleuchtung bis hin zu Haushaltsgeräten daheim befehligen – Kompatibilität bei diesen Geräten vorausgesetzt.

Hersteller und Entwickler, die Produkte und Dienste über Smartspeaker per Sprache steuerbar machen wollen, können sogenannte Skills für Alexa von Amazon sowie Actions für den Google Assistant entwickeln. Yamaha hat zur Ifa zum Beispiel Alexa-Skills zur Sprachsteuerung seiner netzwerkfähigen Musikkomponenten veröffentlicht, zu denen der WLAN-Lautsprecher Musiccast 50 (500 Euro) gehört.

Bitkom: Jeder 3. schon Besitzer von Smarthome-Geräten

Laut Bitkom Research steuert schon gut jeder dritte Besitzer von Smarthome-Geräten (37 Prozent) diese auch per Sprachassistent – und zwar nicht nur über solche, die in den Smartspeakern stecken, sondern auch über Assistenten in Smartphones, Tablets und anderen Geräten wie Rechnern. Acer zeigt dazu auf der Messe den All-in-One-PC Z 24 (850 Euro), dessen nahezu randloses Display mit Stereolautsprechern und vier digitalen Mikrofonen gespickt ist, die zum Beispiel für Alexa Mund und Ohren sein können.

Die Welt der Sprachassistenten in Smartspeakern ist aktuell recht übersichtlich. Auf der Messe sind fast ausschließlich neue Speaker mit Googles Assistant oder Amazons Alexa zu sehen. Zwar ist da noch Siri, die Apple bislang aber nur in den Homepod-Lautsprecher ausgelagert hat. Und bei Samsungs Bixby lässt eine deutsche Sprachversion noch auf sich warten. Der erste Bixby-Speaker mit der Bezeichnung Galaxy Home soll erst zum Jahresende 2018 verfügbar sein. Er soll in einer Liga mit Apples Homepod (350 Euro) spielen.

Google Home Max. (Bild Google)
Google Home Max. (Bild Google)

Auch Google will mit seinem bislang größten Smartspeaker, dem zur Ifa in Deutschland startenden Home Max (Test) (ca. 400 Euro), im Hi-Fi-Bereich punkten. Eine hochwertige Stoffbespannung soll Max wohnzimmertauglich machen – ein Ziel, das auch Harman Kardon mit seinem Assistant-Speaker Citation 500 verfolgt, der für 650 Euro auch noch ein Touchdisplay zur Bedienung auf der mit Aluminium besetzten Oberseite trägt und drei kleinere Geschwisterboxen (200 bis 400 Euro) mitbringt. Bang & Olufsen bietet indes seine kegelförmigen und in Metall gehüllten Multiroom-Speaker Beosound 1 und 2 nun auch mit integriertem Google Assistant an (1500 bis 2000 Euro Euro).

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