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„Niemand will ein schlechtes Spiel machen“: Starfield-Entwickler beschwert sich über Kritik von Gamern

Wie schwer kann es schon sein, ein Videospiel zu entwickeln? Bethesdas Design-Lead hat sich auf Twitter jetzt über ungerechtfertigte Kritik beschwert – und plädiert für mehr Verständnis vonseiten der Spieler:innen.

2 Min.
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Nicht alle Gamer:innen sind zufrieden mit Starfield. (Foto: Miguel Lagoa / Shutterstock)

Aus dem Hype wurde eine Enttäuschung: So blicken viele auf den sehnlich erwarteten Bethesda-Titel Starfield und machen aus dieser Enttäuschung dann auch keinen Hehl. Auch wir haben bereits darüber berichtet, dass es viel Kritik an dem Titel gibt – und dass Bethesda recht eigen darauf reagiert.

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Nun hat sich Emil Pagliarulo, Studio Design Director bei dem Games-Hersteller, zu Wort gemeldet. Auf X (ehemals Twitter) erklärt er in einem Thread aus insgesamt 15 Postings, was ihn an der Kritik besonders stört. Starfield erwähnt er darin nicht ein einziges Mal, aber der Bezug dürfte den meisten klar sein.

„Lustig, wie wenig Ahnung manche Spieler von der Realität der Spieleentwicklung haben, und trotzdem davon sprechen, als hätten sie richtig viel Ahnung“, beginnt sein Text. Pagliarulo betont, er verstünde, warum Spieler:innen Kritik äußern, und befürworte das auch grundsätzlich. Schließlich hätten sie Geld für das Game bezahlt und das berechtige sie auch dazu, sich zu beschweren und ihre Meinung zu sagen.

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Starfield-Entwickler wirbt für mehr Verständnis

Allerdings wirbt der Design Director auch für Verständnis für die Entwickler:innen und Game-Studios. Niemand setze sich hin und lege es darauf an, ein „schlechtes Spiel“ zu machen, so Pagliarulo. Das gehöre zur Wahrheit dazu, dessen sollten sich die, die Kritik üben, auch bewusst sein.

„Auf der einen Seite ist da das perfekte Game, das du machen WILLST … und dann ist da das Game, das du machen KANNST“, erklärt er. Kompromisse und Abstriche gehörten dazu, von Veränderungen innerhalb der Teams durch Kündigungen oder Ähnliches ganz abgesehen.

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„Klar, du kannst Teile des Games nicht mögen. Du kannst ein ganzes Game hassen. Aber glaub nicht, dass du durchschaust, warum etwas so ist, wie es ist (außer es wurde aus irgendeinem Grund von offizieller Seite dokumentiert), oder wie es dazu kam (im Guten wie im Schlechten)“, so Pagliarulo. „Normale Menschen haben ÜBER JAHRE auf ein Ziel hingearbeitet – dass ihr Spaß habt und glücklich seid. Es schadet nicht, daran zu denken … und an die Leute“, schließt er seinen Apell.

Die Nutzer:innen auf Twitter reagieren gemischt auf Pagliarulos Tweets: Während einige sich für die Insights bedanken, zeigt sich die Mehrheit wenig angetan. „Du hättest besser nichts gesagt, als diesen Nonsens zu verbreiten“, kommentiert ein:e Nutzer:in. Ein:e andere:r erklärt, es sei bereits sehr viel begründete konstruktive Kritik an Starfield geäußert worden, bei Bethesda wolle man das nur nicht hören. Und ein:e Kommentator:in macht sich bereits Sorgen um künftige Titel des Unternehmens: „Ich hoffe, Emil hat bei The Elder Scrolls 6 nicht das Sagen.“

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