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Statt Whatsapp: ICQ ist wieder im Rennen

ICQ (Foto: AlexandraPopova / Shutterstock)

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Die Kritik am führenden Messenger Whatsapp wird zunehmend lauter. Nutzer schauen sich vermehrt nach Alternativen um und dabei rücken nun auch fast schon vergessene Klassiker in den Fokus.

Die Ankündigungen von Facebook-Tochter Whatsapp, einiges an den Datenschutzbestimmungen zu ändern, führten dazu, dass viele Nutzer dem Messenger den Rücken zuwandten und auf andere Messenger umstiegen. Obwohl Whatsapp mittlerweile versicherte, dass zumindest in Europa keine persönlichen Daten mit Facebook geteilt werden sollen und es sich gar nicht um so große Änderungen wie zunächst angenommen handeln würde, stiegen die Nutzerzahlen von Konkurrenten wie Signal sichtbar.

Ein weiterer Dienst, der von der Abkehr von Whatsapp profitieren könnte, ist einer, den viele noch zu gut aus ihrer Kindheit und Jugend kennen dürften. Die Rede ist von einem Pionier des Instant Messings, der seine Hochzeit ab Mitte der 90er bis in die späten 2000er zu verzeichnen hatte. Dann wurde es jedoch zunehmend ruhiger um ICQ. Die Menschen stiegen vom Desktop-PC auf die deutlich handlicheren Smartphones um und Whatsapp eroberte den Messenger-Markt. ICQ war auf einmal out. Doch ICQ war zu keinem Zeitpunkt tot und erlebt jetzt zumindest in Hongkong seinen zweiten Frühling.

ICQ erlebt erneuten Boom

Wie das Wall Street Journal berichtet, schnellen an der Südküste Chinas die Download-Zahlen aktuell steil nach oben. Mit dem ICQ, was viele noch in bester Erinnerung haben werden, hat die heutige Anwendung allerdings nicht mehr viel zu tun. Damals noch fest an den PC gebunden, gibt es die zehnte Version des Messengers mittlerweile praktisch überall und natürlich auch als App für iOS und Android. Unter dem Namen „ICQ New“ wollen die Entwickler dem Messenger neues Leben einhauchen und auch das blumige Logo wurde unlängst durch ein moderneres Design abgelöst.

Wer jetzt allerdings überlegt, aus Datenschutz-Gründen von Whatsapp zu ICQ zu wechseln, dem sei gesagt, dass ICQ mittlerweile dem russischen Internet-Konzern Mail.ru gehört. Die Betreiber werden regelmäßig mit Datenschutz-Vorwürfen konfrontiert.

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Ein Kommentar
Walter Herbig
Walter Herbig

Bevor ich allerdings auf den nächsten West-Fake mit Datenbetrug ohne Ende unter dem Deckmantel der „Sicherheit“ oder gar DSGVO einsteige, vertraue ich lieber auf die Datensammler von Mail.ru. Nicht nur weil ich dem sicherlich nicht ganz korrekten Putin noch eher vertraue, als unseren Kapital-Schlappis, sondern weil es mir EHER egal sein kann, was der Russe mit meinen Daten macht. Missbraucht und gestohlen werden meine Daten so und so. Allein schon durch die inkorrekten Oberflächen, auf die irgendwann durch eine „sorgfältig psychologisch voraufbereitete logische Irrleitung“ durch ganz fiese Darstellungsoptionen jeder mal reinfällt. Solange im Westen derart fies Daten gefischt werden und man das Internet kaum noch entspannt bedienen kann, braucht sich wirklich keiner mehr über die Russen aufregen.

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