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Nach Steve Jobs: Walter Isaacson schreibt Elon Musks zweite Biografie

Elon Musks Leben ist offenbar so voller Storys und Abenteuer, dass es sechs Jahre nach seiner ersten offiziellen Biografie eine zweite geben soll. Die soll Walter Isaacson schreiben.

2 Min. Lesezeit
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Tesla-Chef Elon Musk. (Foto: Naresh777 / Shutterstock.com)

„Wenn Sie neugierig auf Tesla, SpaceX und mein allgemeines Treiben sind, Walter Isaacson schreibt eine Biografie“, twitterte Elon Musk in gewohnt prägnanter Manier am Donnerstag.

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Seine Followerschaft feierte die Nachricht regelrecht. Innerhalb nur einer Stunde hatte der Tweet schon über 40.000 Likes erhalten. Auch Ashlee Vance, der Autor der bereits erhältlichen Musk-Biografie, äußerte sich. Er zeigte sich durchaus erstaunt.

Walter Isaacson ist die goldene Feder unter den Biografie-Autoren

Walter Isaacson, der Bestseller-Autor, der bereits die viel gelobte Biografie von Steve Jobs geschrieben hat, soll sich mit dem Leben des Multi-Unternehmers und immer mal wieder reichsten Mannes der Welt befassen. Für Isaacson sind Biografien sein tägliches Brot. Er hat bereits Bücher über Albert Einstein, Benjamin Franklin und Leonardo Da Vinci geschrieben. Seine jüngste Biografie erzählt die Geschichte vom Leben und Wirken der Biochemikerin Jennifer Doudna. Die hatte 2020 für die Entwicklung einer Methode zur Genom-Editierung, die sogenannte Crispr-Methode, den Nobelpreis für Chemie erhalten.

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Einer breiteren Öffentlichkeit war Isaacson mit seiner Biografie über den Apple-Gründer Steve Jobs bekannt geworden. Das Buch war 2011 nur 19 Tage nach Jobs Tod veröffentlicht worden und diente 2015 als Grundlage für den Film „Steve Jobs“ mit Michael Fassbender. Die Jobs-Biografie verkaufte sich über drei Millionen Mal weltweit.

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Dass Elon Musk und Walter Isaacson Gespräche über eine mögliche Biografie des Tesla-Technoking führen, hatte Fox Business am 27. Juni 2021 unter Berufung auf dem Autor nahestehende Quellen erstmals berichtet. Seinerzeit hieß es, Isaacson und Musk hätten mehrfach telefoniert, Isaacson habe aber noch keine Entscheidung getroffen, ob er das Buchprojekt tatsächlich weiterverfolgen wolle. Hier scheint jetzt Klarheit zu herrschen, wenn auch Isaacson zumindest auf Twitter bisher keine Bestätigung abgegeben hat.

Nanu, es gibt doch schon eine Biografie?

Es mag zunächst erstaunlich erscheinen, aber Elon Musk hat bereits eine offizielle Biografie. Sie stammt ebenfalls von einem Bestseller-Autor, dem Bloomberg-Journalisten Ashlee Vance. Unter dem Titel „Elon Musk: How the Billionaire CEO of SpaceX and Tesla is Shaping our Future“ war die im Jahr 2015 erschienen. Die deutsche Übersetzung lautete etwas knapper: „Wie Elon Musk die Welt verändert“.

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Weniger erstaunlich erscheint das neue Buchprojekt, wenn wir bedenken, dass Vance Musks Laufbahn lediglich bis 2014 abgebildet hat. Seither hat sich eine ganze Menge getan. So ist Tesla zwischenzeitlich zum wertvollsten Autokonzern der Welt avanciert und SpaceX hat als erstes privates Raumfahrtunternehmen Menschen in die Umlaufbahn geschickt. Nicht zuletzt hatte sich Elon Musk noch selbst zum Dogefather ernannt und diversen Kryptowährungen wilde Kursverläufe beschert.

Material dürfte es also in ausreichendem Maße geben. Zudem hat Isaacson den Ruf, extrem akribisch zu arbeiten. So hatte er etwa für sein Buch „Steve Jobs“ über zwei Jahre lang mehr als 40 Interviews mit dem exzentrischen Apple-Gründer geführt. Gut möglich also, dass eine Musk-Biografie von Isaacson deutlich tiefgründiger als die bisherige wird.

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