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Million-Dollar-Strafe: So arbeitet Tile gegen Stalking

Bluetooth-Tracker sind praktische Helfer, können aber auch für Diebstahl und Stalking missbraucht werden. Tile, einer der größten Anbieter für Bluetooth-Tracker, setzt auf ein spezielles Feature und Abschreckung durch Strafe.

Von Antonia Wallner
2 Min. Lesezeit
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Tile will Stalker mit hohen Geldbußen abschrecken. (Foto: Screenshot/tile.de)

Ob für den Rucksack, den Schlüssel oder das Portemonnaie: Bluetooth-Tracker werden im Alltag immer beliebter. Doch so praktisch die kleinen Helfer auch sind, so leicht können sie auch von Kriminellen missbraucht werden.

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Diebe und Stalker nutzen die Tracker, um sich zu bereichern und ihren Opfern nachzustellen. Ein Problem, das den Herstellern wohlbekannt ist – und für das sie Lösungen bereitstellen. So auch Tile.

Hohe Strafe soll Stalker abschrecken

Das US-Unternehmen fährt hier sogar mehrgleisig: Zum einen haben die Tile-Tracker einen Anti-Diebstahl-Modus, der die Sichtbarkeit deaktiviert. Zum anderen sollen Käufer:innen vor der Aktivierung ihre Identität mit biometrischen Daten nachweisen, außerdem erfolgt ein Info-Abgleich mit den US-Behörden.

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Als letzte Maßnahme setzt Tile noch auf Abschreckung. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens wird vor dem Missbrauch der Tracker gewarnt und ein Bußgeld angedroht, falls diejenige erwischt werden. Und dieses Bußgeld sind nicht etwa Peanuts, sondern satte eine Million US-Dollar, die dann fällig wird.

Diebstahl und Stalking sind schwer voneinander abzugrenzen

Zu erkennen, ob es sich bei einem Missbrauch um Diebstahl oder Stalking handelt, ist bei den Gadgets eine Herausforderung. Um Stalking vorzubeugen, arbeiten andere Tracker – etwa Apples Airtags – mit Tönen, die anzeigen, wenn das Gerät einer anderer Person als dem Besitzer verfolgt.

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Das wiederum macht es Dieben einfacher, einen Bluetooth-Tracker zu lokalisieren und diesen zu entfernen. „Die Sache ist immer die: Ein guter Tracker ist auch ein gutes Gerät für Stalking“, so bringt es der CEO von Tiles Mutterkonzern Life360, Chris Hulls, in einem Medium-Blogbeitrag auf den Punkt.

Er erklärt das Dilemma für die Hersteller so: „Es ist fast unmöglich, Warnungen so zu optimieren, dass Genauigkeit und Aktualität in Einklang gebracht werden. Ebenso ist es fast unmöglich, Benachrichtigungen oder Warntöne in unterschiedlicher Umgebung ausreichend wahrnehmbar zu machen.“

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Seit 2012 im Bluetooth-Tracking aktiv

Mit dem Anti-Diebstahl-Modus in Kombination mit Datenprüfung und der hohen Geldbuße hat Tile jedenfalls alle Geschütze aufgefahren, um es sowohl Dieben als auch Stalkern so schwer wie nur möglich zu machen. Ein Pionier der Branche war der Hersteller schon immer. Das Unternehmen, das zur US-Firma Life360 gehört, entwickelt schon seit 2012, also lange vor Samsung und Apple, Technologien und Produkte für Bluetooth-Tracking.

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