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Vivaldi launcht auf Android – Desktop-Version 3.0 bringt neue Privacy-Features

Den Vivaldi-Browser gibt’s nun auch als Stable-Version für Android-Geräte. Außerdem kommt die Browser-Variante auf Version 3.0. (Grafik: Vivaldi)

Der Internetbrowser Vivaldi bekommt mit Version 3.0 neue Ad- und Tracker-Blocker verpasst. Gleichzeitig verlässt Vivaldis Android-Variante die Beta-Phase und bringt neue Sicherheits- und Privatsphäre-Features auf Mobilgeräte.

Mit Version 3.0 verpasst Vivaldi seinem gleichnamigen Internetbrowser in Zusammenarbeit mit Suchmaschinen-Macher Duckduckgo neue Privatsphäre-Power: Unter anderem soll ein neuer Tracker-Blocker Websites und Dienste davon abhalten, Besucher und Nutzer auf ihrem Weg durchs Internet zu verfolgen.

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Nach einigen Monaten in der Beta-Phase kommt Vivaldi außerdem als vollwertiger Mobilbrowser auf Android-Geräte und Chromebooks. Er teilt sich viele Features mit der Desktop-Variante, darunter neben dem Tracker-Blocker auch Adblocker, vereinfachte Navigation und mehr.

Vivaldi 3.0 für Windows, Mac und Linux

Vivaldi hat eine Blockliste in den Browser eingebaut, die auf dem Tracker-Radar von Duckduckgo basiert. Den könnt ihr entweder für jede Website einzeln oder global einstellen. Er soll verhindern, dass eure Tätigkeiten im Netz verfolgt werden und euch beispielsweise personalisierte Werbung anhand eures Surfverhaltens serviert wird. Hinzu kommt ein ebenfalls einzeln oder global aktivierbarer Adblocker, der euch komplett vor Werbung schützen soll.

Über das Schild-Symbol könnt ihr eure Werbe- und Tracker-Blocker einstellen. (Bild: Vivaldi)

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Beide Blocker sind standardmäßig deaktiviert und können mithilfe des Schild-Symbols oben links oder noch feinteiliger in den Sicherheitseinstellungen des Browsers aktiviert und gesteuert werden. So könnt ihr beispielsweise Werbung auf solchen Seiten erlauben, die ihr unterstützen wollt. Per Klick auf den Schild erhaltet ihr außerdem Infos darüber, wie viele Ads und Tracker bereits geblockt wurden – das Feature erinnert an den Browser-Kollegen Brave.

Darüber hinaus bringt Vivaldi 3.0 eine eingebaute Uhr mit, die euch auch mit Weckern und Timern zum Beispiel bei regelmäßigen Pausen und anderen Terminen unterstützt, sowie Verbesserungen für die räumliche Navigation. So steuert ihr mit der Umschalt- und den Pfeiltasten schnell und einfach Links auf der aktuell geöffneten Seite an.

Vivaldi for Android

Für Android-Smartphones, Tablets sowie Chromebooks ist Vivaldi nach längerer Beta-Phase nun als Stable-Version erhältlich – ihr braucht dafür ein Gerät mit Android 5.0 oder höher. Auch die Mobilversion hat den Adblocker der Desktop-Variante und den Tracker-Blocker von Duckduckgo im Gepäck. Auch mobil sind sie standardmäßig deaktiviert und können von euch nach Belieben und Bedarf optimiert werden. Darüber hinaus bietet auch der mobile Vivaldi die Möglichkeit, in privaten Tabs zu surfen – hier werden dann kein Browserverlauf, keine Suchhistorie, keine Cookies und keine temporären Daten gespeichert.

Auch in der Android-Variante lassen sich Werbung und Tracker mit den passenden Blockern abwehren. (Grafik: Vivaldi)

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Darüber hinaus legt der Mobil-Vivaldi den Fokus auf intuitive Bedienung und ein sauberes User-Interface. So habt ihr hier eine der Desktop-Variante ähnliche Tab-Leiste am oberen Bildrand, die sich aber auch ausschalten lässt, um Platz auf dem Display zu sparen.

Zusätzlich sind diverse Komfort-Features dabei: ein synchronisierbarer Notizblock, ein Tab-Switcher sowie Schnellwahl-Buttons für einfacheren Zugriff auf viel und oft genutzte Seiten, ein Screenshot-Tool, mit dem ihr auch ganze Seiten abfotografiert, wechselbare Suchmaschinen und mehr. Alle neuen Funktionen findet ihr bei Vivaldi im Blog.

Synchronisation hat Vivaldi für Android ebenfalls auf dem Kasten. So könnt ihr Lesezeichen, Schnellwahl-Buttons, Autovervollständigungsdaten, Surfhistorien und Notizen zwischen mobilen und Desktop-Installationen abgleichen. Die synchronisierten Daten werden auf Vivaldis Servern in Island gespeichert.

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