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Weg mit der Notch und beweglichen Teilen: Erste Hersteller zeigen Smartphones mit In-Display-Frontkamera

Das Ende der Notch oder anderer Übergangslösungen für den Einsatz der Frontkamera scheint zum Greifen nah: Xiaomi und Oppo haben erste Smartphones gezeigt, bei denen die Selfie-Cam unsichtbar hinter dem Bildschirm versteckt ist.

2 Min.
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Xiaomi zeigt In-Display Frontkamera. (Bild: Xiaomi)

Die ersten Smartphones mit bildschirmfüllender Front ohne jegliche Unterbrechung durch Notch oder Loch im Display für die Frontkamera sind seit einer Weile erhältlich – beispielsweise in Form des High-End-Modells Oneplus 7 Pro (Test), des Asus Zenfone 6 Pro und des Mittelklasse-Phones Galaxy A80. Bei allen Modellen kommt eine mechanisch ausfahrbare Kamera zum Einsatz. Dass solche Lösungen in naher Zukunft obsolet werden, zeigen die beiden Smartphone-Hersteller Oppo und Xiaomi.

Oppo-Smartphone kommt ohne bewegliche Teile und Notch aus

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Während Samsung schon im November mit seinem New-Infinity-Display einen Ausblick auf die notch-lose Smartphone-Zukunft gegeben hat, präsentiert der chinesische Hersteller Oppo wohl als Erster ein Gerät mit In-Display-Kamera im Video. Im Unterschied zu Samsungs oder Huaweis respektive Honors Modellen hat der Hersteller für die Kamera kein Loch in das Display stanzen müssen.

Das Video wurde zuerst von Oppos VP Brian Shen auf dem chinesischen Portal Weibo veröffentlicht, der zur Technologie erklärte, die Bildqualität dieser In- oder besser Unter-Display-Kamera erreiche noch nicht das Niveau herkömmlicher Selfiecams. Der Qualitätsverlust könne aber wohl mit weiteren Produktiterationen reduziert werden. Schließlich sei keine neue Technologie sofort perfekt.

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Xiaomi kontert mit eigener Lösung

Xiaomi zeigt In-Display Frontkamera. (Bild: Xiaomi)

Xiaomi zeigt In-Display Frontkamera. (Bild: Xiaomi)

Die Reaktion des Mitbewerbers ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Stunden nach dem Oppo-Clip legte Xiaomi mit einem Video auf Weibo und später auf Twitter nach: Es zeigte offenbar eine Version des Mi 9 mit einer Unter-Display-Frontkamera.

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Wie Hersteller es schaffen, die Frontkameras unter das Display zu bringen, wird nur von Xiaomi erläutert. Dem Hersteller zufolge kommt dabei an einer Stelle des OLED-Panels ein transparentes Display zum Einsatz, das zugleich als Linse fungiert. Durch dieses könne Licht zum 20-Megapixel-Kamerasensor vordringen. Wenn das Display sich nicht im Kameramods befinde,  funktioniere es wie jeder andere Bildschirm.

So beschreibt Xiaomi die neue In-Display-Frontkamera-Technologie
Xiaomi erklärt die In-Display-Frontkamera-Technologie. (Bild: Xiaomi)

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Beide Hersteller haben keine weiteren Informationen zu einem möglichen Marktstart von Geräten mit dieser Technologie gegeben. Es ist indes durchaus möglich, dass wir in der zweiten Jahreshälfte oder Anfang 2020 erste Smartphones mit entsprechenden Lösungen zu sehen bekommen.

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Kommentare (1)

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George H. Obama

Ehrlich gesagt teile ich eure Begeisterung für diese Technologie garnicht. Es ist doch viel besser eine ausfahrbare Kamera zu haben, so haben weder Apps, Hacker noch Geheimdienste durch Zugriff auf meine Front Kamera. Es kann also nicht meine Reaktion beim Surfen, Spielen, Schreiben oder sonst was beobachtet und ausgewertet werden. Ich persönlich würde auch gerne die hintere Kamera bei Bedarf abdecken können, wenn ich sie nicht brauche.
Mitlerweile ist doch bekannt, dass es Apps gab und vielleicht noch gibt die Zugriffsrechte auf die Frontkamera genutzt haben um die Reaktion der User einschätzen und auswerten zu können. Und der NSA Skandal, von dem in den Medien nur die Spitze des Eisberges gezeigt wurde, sowie Wikileaks Enthüllungen und die ganze Assange und Snowden Affäre, sollte doch jedem Anlass genug gegeben haben, sich um seine Privatspähere etwas mehr zu kümmern.
Die NSA unterhält ein Rechenzentrum mit Quantencomputern. Deutsche Telekommunkationsdiensleister dürfen Leitungen nur zu ~40% Auslasten, der Rest ist den deutschen deutschen Geheimdiensten reserviert (Quelle Wikipedia – List deutscher Geheimdienstaffären, einer der neueren Artikel).Unsere Geheimdienste arbeiten ja bekanntlich Eng zusammen mit NSA und Co. , dass zwar nur Semi-Freiwillig, aber dennoch landen so viele Daten immer und immer wieder an den gleichen Orten.
Theoretisch wäre es möglich unfassbargroße Datenmengen abzugreifen, Google hat schon vor 10 Jahren mehrmals pro Tag das Internet kopiert. Also wäre es sicherlich kein Problem Audio und Video Livemitschnitte von Millionen von Smartphones jederzeit zu speichern und bei Bedarf auszuwerten oder sie einfach „nur“ in eine Mega-KI einzuspeisen.
Larry Page ist laut seinen ehamilgen Mitstundenten wie bessessen gewesen von der Idee eine „echte KI“ zu erschaffen.

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