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Ratgeber

So verhinderst du, dass Facebook deine Whatsapp-Daten für Werbezwecke nutzt

Whatsapp wird bald eure Daten zu Werbezwecken an Facebook weitergeben. Wie ihr das verhindern könnt, zeigt euch diese Anleitung.

2 Min.
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So verhinderst du, dass Deine Whatsapp-Daten für Werbung bei Facebook landen

Am Donnerstag hat Whatsapp auf seiner Website verkündet, dass die Daten seiner mittlerweile über einer Milliarde Nutzer künftig an Facebook weitergereicht werden. Der Grund für die Weitergabe ist laut Unternehmen, dass „deine Facebook-Werbung und Produkterlebnisse“ dadurch verbessert werden sollen. Wer aber kein Interesse an dieser Maßnahme hat, kann der Datenweitergabe zu diesem Zweck widersprechen. Es sei jedoch angemerkt, dass Nutzer, die sich neu bei Whatsapp anmelden – also letztlich auch Bestandskunden, die eine neue Telefonnummer angeben – sich nicht gegen die Datenweitergabe wehren können.

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Es sei darauf hingewiesen, dass Whatsapp durch die im Frühjahr eingeführte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung keinen Zugriff auf euere Konversationen hat, sondern nur auf eure Telefonnummern und die Whatsapp-Metadaten.

Möglichkeit 1: Den neuen Whatsapp-Nutzungsrichtlinien sofort widersprechen

Bevor ihr in der WhatsApp-App auf „Zustimmen“ tippt.... (Bild: WhatsApp)

Bevor ihr in der Whatsapp-App auf „Zustimmen“ tippt…. (Bild: Whatsapp)

Nutzer, die in den nächsten Tagen Whatsapp aufrufen, werden über ein Fenster darauf hingewiesen, dass die Nutzungsbedingungen sich geändert haben. Diesen müsst ihr zustimmen, ihr habt aber die Möglichkeit, der Weitergabe eurer Daten an Facebook zu widersprechen. Hierfür tippt ihr auf den kleinen Pfeil rechts unten auf dem Display und wählt das Kästchen ab(!). Anschließend werdet ihr darauf hingewiesen, dass „deine Account-Infos“ nicht an Facebook weitergegeben werden.

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... wählt vorher das Kästchen ab. Dadurch werden eure Daten nicht an Facebook zu Werbezwecken weitergereicht. (Bild: WhatsApp)

… wählt das Kästchen ab. Dadurch werden eure Daten nicht an Facebook zu Werbezwecken weitergereicht. (Bild: Whatsapp)

Möglichkeit 2: Den neuen Whatsapp-Bestimmungen bis zu 30 Tage später widersprechen

Ihr könnt in den Einstellungen der Datenübertragung zu Werbezwecken bis zum 25. September widersprechen. (Bild: WhatsApp)

Ihr könnt in den Einstellungen der Datenübertragung zu Werbezwecken bis zum 25. September widersprechen. (Bild: Whatsapp)

Falls ihr den Nutzungsbestimmungen zugestimmt habt, ohne das Häkchen abzuwählen, könnt ihr diese Einstellung noch bis zu 30 Tage später ändern. Hierfür öffnet in Whatsapp die „Einstellungen“ und tappt auf „Account“ und wählt dort das Kästchen hinter „Meine Account-Info teilen“ ab.

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Whatsapp weist in seiner Anleitung abschließend darauf hin, dass die Facebook-Unternehmensgruppe eure Daten dennoch erhält und für andere Zwecke einsetzt. Mithilfe eurer Daten, so Whatsapp, beabsichtige man die Infrastruktur und das Zustellsystemen zu verbessern. Darüber hinaus erhofft sich das Unternehmen herauszufinden, wie Nutzer die Dienste verwenden, wie die Facebook-Dienste sicherer werden und mit Spam, Missbrauch und Verletzungshandlungen besser umgehen können. Wem die Datenweitergabe nicht gefällt, hat wohl keine andere Wahl als Whatsapp den Rücken zu kehren und nach einer Alternative Ausschau zu halten.

Die neuen Whatsapp Nutzungsbedingungen. (Screenshot: t3n)

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Mehr zum Thema: Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Datenaustausch zwischen Whatsapp und Facebook

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Kommentare (2)

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Christian Gera

Schön und gut- nur raubt auch das unglaublich viel Zeit. Man muss bei jeder App, wie auch WhatsApp hier gehörig aufpassen in Punkto Datenschutz. Ich wage sogar zu behaupten, dass man nie alles abschalten, geschweige denn „kontrollieren“ kann. Schade, dass unsere freie Zeit darunter leidet:
http://www.freizeitcafe.info/die-neue-freizeit-studie-der-deutschen-2016/

Mario1102

Wem’s nicht passt soll sich ein Telefon mit Wählscheibe anschaffen und sein Cell-Phone in die Tonne kloppen. Vor allem wundert mich dass die am lautesten heulen, die einen Facebook Account besitzen und sich ständig profilieren müssen. Einen anderen Hintergrund hat solch eine Community nämlich nicht.

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