Apps

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Apps, kurz für Applicationen, (dt. = Anwendungen) sind kleine Programme, die auf mobilen Endgeräten zusätzlich zum Betriebssystem installiert werden. Schon seit es Mobiltelefone gibt, existieren kleine Anwendungen für die handlichen Geräte. So gab es praktisch von Anfang an im Menü eine Anwendung für den Kalender, eine Anwendung für das Telefonbuch und vieles mehr. Seit dem Jahr 2000 gibt es sogenannte Smartphones, zunächst handelte es sich dabei lediglich um PDA, also smartphone-ähnliche Geräte, die vorzugsweise von Managern genutzt wurden. Erst im Jahre 2007, als das Unternehmen Apple sein erstes Smartphone, das iPhone, auf den Markt brachte, begann der Hype um die sogenannten Apps. Mittlerweile sind die kleinen Helfer nicht mehr wegzudenken.

Was können Apps und welchen Nutzen kann man daraus ziehen?

Apps werden heute vielfach über eine vom Hersteller betriebene Plattform, die App-Stores, heruntergeladen und auf dem mobilen Endgerät installiert. Die Art der Programme reicht von Spielen und Spaßanwendungen über (Produktivitäts-)Tools bis hin zu komplexeren Programmen und Business-Anwendungen. Darüber hinaus versteht man unter Apps auch kleine Programme in Social Networks, die meist von Drittanbietern stammen. 

Über drei Millionen Apps stehen in Googles Play-Store zur Verfügung, im App-Store von Apple sind es mehr als zwei Millionen. Bei rund 90 Prozent davon handelt es sich um Zombie-Apps, also Apps die nur um des Existierens willen existieren und nicht wirklich oder überhaupt nicht genutzt werden. Zu den restlichen zehn Prozent gehören Anwendungen, die etwa Schritte oder Kalorien zählen oder den Kontostand mit wenigen Fingerbewegungen anzeigen. All diese Apps erweisen sich im Alltag als tolle Helfer, um beispielsweise mit kleinen Spielen möglichst entspannt durch den Tag zu kommen, Fitnessziele zu erreichen oder vor jedem Einkauf den Kontostand im Blick zu haben. Auch Unternehmen profitieren von diesen Hilfen, um zum Beispiel Konferenzen jederzeit und überall abhalten zu können.

Wer sind die Entwickler dieser kleinen Programme und weshalb macht man das?

Viele Apps entstehen ganz altmodisch noch in den eigenen vier Wänden eines Programmierers. Dabei hat der Markt für Apps gigantische Ausmaße angenommen. So hat alleine Apple im Jahr 2015 über 30 Milliarden US-Dollar an App-Entwickler ausbezahlt. Dabei war der Spiele-Hersteller Supercell unangefochten auf dem ersten Platz. Durch seine Titel wie Clash of Clans oder Clash Royale erlangte das Unternehmen große Bekanntheit. Dabei verdient das Unternehmen durch sogenannte In-App-Käufe. Ein anderes weit verbreitetes Modell ist das Einblenden von Werbebannern gegen Geld.

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