Kubernetes

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Im dynamischen Umfeld der virtualisierten Web-Apps sind Skalierung und Automatisierung, aber auch Härte gegen Container-Fails zentrale Aspekte. Kubernetes bietet dabei für umfassende Orchestrierungslösungen, optimale Performance in der Verwaltung von containerisierten Anwendungen und ist dabei auch noch Open-Source!

Kubernetes: Open-Source-System für Deployment und Skalierung von Container-Anwendungen

Kubernetes ist ein Container-System, das Entwicklern hilft, ihre Web-Apps in beliebiger dynamischer Größe zu veröffentlichen und bietet verschiedene Features zur Automatisierung, etwa bei der Datensicherung, dem Rollout und auch dem Rollback. Unter den frei verfügbaren Systemen ist Kubernetes (auch als K8s bekannt) ein bemerkenswertes Produkt. Gegründet wurde es von unabhängigen Entwicklern, schnell kamen Ingenieure aus dem Hause Google mit ins Boot. Kurze Zeit später wurde das gesamte Projekt an die Linux Foundation gespendet, seitdem ist es als quelloffenes System auf Github verfügbar. Dort wird es von der Community weiterentwickelt und verbessert.

Kubernetes unterstützt durch verschiedene Tools das Container-Management, beispielsweise in der Automatisierung der Workflows im Skalieren. Dabei ist Kubernetes eng verzahnt mit Docker – dem revolutionären System der Devops aus dem Jahre 2014, und ist zudem auch plattformunabhängig. Das heißt, Kubernetes kann sowohl im Hosting bei Microsofts Azure und Amazons AWS, als auch bei Oracles OCI und anderen genutzt werden. Letztlich kann auch eine einzelne, lokale Instanz betrieben werden – der Clou bei Kubernetes ist aber die beliebig große Skalierbarkeit. Entsprechend renommiert lesen sich auch die Kunden des Projektes, neben dem Händler-Giganten Ebay nutzt auch die Wikimedia Foundation das Orchestrierungssystem. Kubernetes ist dabei als Master-Slave-System konzipiert. Während also die Developer am Master-Server arbeiten, werden die User auf davon gelöste Nodes gelenkt. 

Ein Google-Produkt, aber selbstständig und unabhängig

Seit dem Release der ersten Stable 1.0 Version geht es permanent bergauf für Kubernetes, das seinen Namen übrigens vom griechischen Wort für Steuermann hat. Im Werkzeugkasten der Orchestrierungssoftware bleiben wenig Wünsche der Entwickler offen, insbesondere auch, weil Kubernetes als Provider für Hochverfügbarkeit steht. Dabei ist eine ausdifferenzierte Architektur vorgesehen, die vom Loadbalancer über Cronjobs für Pods, die kleinsten Einheiten des Systems, bis hin zum Ressourcen-Monitoring und anschließendem Autoscaling reicht. 

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