Ratgeber

4 Wege, wie Social Media das Markenbewusstsein stärken kann

(Foto: Studiomonkey / Shutterstock)

Wie lässt sich eine Marke mithilfe von Social Media ganz groß rausbringen? Hier lernt ihr die vier Säulen von markenbewussten Unternehmensauftritten bei Instagram, Facebook und Co. kennen.


Was braucht eine Marke, um sich durchsetzen zu können, und zwar langfristig? Richtig: Aufmerksamkeit! Hand in Hand damit geht das Markenbewusstsein (englisch: Brand-Awareness), also die Frage, wie schnell eine Marke erkannt wird und wie stark sie in Erinnerung bleibt. Ihr wollt in dieser Hinsicht gut abschneiden? Dann solltet ihr eure Social-Media-Strategie auf Herz und Nieren überprüfen und es mal mit den folgenden vier Wegen zu mehr Markenbewusstsein versuchen!

#1 Emotion: Erzähl mir eine Geschichte …

Es war einmal … eine Marke, die genau wusste, wie sie das Geschichtenerzählen einzusetzen hatte. Wer das sogenannte Storytelling auf sozialen Netzwerken zelebriert, hat schon gewonnen. Denn nichts bleibt so schnell im Gedächtnis hängen wie eine mitreißende Erzählung und die Gefühle, die sie hervorruft.

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Machen wir ein Experiment: Sagen euch diese Stichworte etwas?

Solltet ihr in den letzten Jahren nicht gerade komplette Medienverweigerer gewesen sein, habt ihr das bestimmt mit Ja beantwortet. Verständlicherweise, denn diese Kampagnen sind Paradebeispiele für emotionale Geschichten. Das tränenreiche Wiedersehen mit dem totgeglaubten (Groß-)Vater, das vereinsamte kleine Pony, der eskalierte Beziehungsstreit – diese Handlungsstränge bleiben einfach im Gedächtnis.

So ein Level an Emotionen zu erzeugen, ist natürlich keine leichte Übung. Wenn ihr aber ein passendes Narrativ für eure Marke findet, ist das Gold wert! Eine Kerngeschichte (zum Beispiel die gute alte Heldenreise) bringt euren Content nämlich auf eine persönliche Ebene und macht die Marke nahbar.

Praktischerweise bieten soziale Netzwerke alles, was man für Storytelling so braucht. Das kann ganz wortwörtlich die Story-Funktion bei Instagram sein, das Live-Video, die Beiträge im Newsfeed und so weiter.
Also: Lasst eure Kreativität spielen und überlegt euch eine Handlung zur Marke. Behaltet das Narrativ konsequent bei … und verlasst euch auf die Magie einer guten Geschichte!

#2 Kommunikation: Wir müssen reden!

Soziale Netzwerke sind, nun ja, sozial. Das solltet ihr auf jeden Fall zu eurem Vorteil nutzen. Und wie? Natürlich mit erstklassigem Kundenservice, schnellen Rückmeldungen und regelmäßiger Interaktion:

Mit Chatbots könnt ihr personalisierte Nachrichtenverläufe festlegen

So erspart ihr ungeduldigen (Neu-)Kunden die Telefonwarteschleife oder tagelanges Warten auf eine Antwort per E-Mail. Plus: Mit einer simplen Nachricht per Messenger ist es viel leichter, Kontakt aufzunehmen – so eine App ist schließlich schnell geöffnet.

In den Kommentarspalten könnt ihr in Echtzeit mit eurem Publikum interagieren

So etabliert ihr im Lauf der Zeit einerseits eure Brand-Voice und andererseits wird eure Marke dadurch nahbar. Das Ergebnis: eine Zielgruppe, die positiv überrascht von so viel Aufmerksamkeit ist! Denn mal ehrlich: Ein bisschen freut man sich doch schon, wenn der Kommentar unter einem Facebook-Post nicht einfach so verhallt, sondern stattdessen die Urheber aktiv darauf antworten.

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