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5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: Elon Musk sorgt für WTF-Momente am Himmel

(Screenshot: findstarlink.com)

Jeden Montagmorgen berichtet t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Diesmal geht es unter anderem um Elon Musks seltsame Satelliten, erste Tests zum neuen iPhone SE, viel Bedarf nach einer Uralt-Programmiersprache, warum wir gerade kein Homeoffice machen und was beim E-Learning gefragt ist.

Wer den Blick zu den Sternen richtet, stellt nicht selten fest: Der bewegt sich ja! Oft ist der vermeintliche Stern gar keine ferne Sonne eines möglichen fremden Planetensystems, sondern ein Stück schnödes Metall, das Menschen in die Erdumlaufbahn geschickt haben – etwa fürs Satellitenfernsehen oder zur militärischen Spionage.

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Seit einiger Zeit aber kann der verträumte Blick in die Sterne einen echten WTF-Moment zur Folge haben: Was ist das? Die Antwort erfahrt ihr im heutigen Pioneers Breakfast.

1. Alles über Starlink: Das musst du zu Elon Musks Satelliten-Internet wissen

Ich muss zugeben: Mir ist erst kürzlich aufgefallen, welche gewaltige Dimension Elon Musks Satelliten-Internet-Programm Starlink eigentlich hat. Bis zu 42.000 Satelliten will SpaceX in den kommenden Jahren in den erdnahen Orbit schießen – das wäre das Fünffache der Menge aller bislang von der Menschheit ins All geschossenen Satelliten, seit es der Sowjetunion 1957 gelang, mit Sputnik 1 den ersten Satelliten ins All zu schießen.

Das Besondere an den Starlink-Satelliten: Sie umkreisen die Erde deutlich näher als andere Satelliten und fliegen als „Perkenkette“ aufgereiht am Himmel. Die ersten kreisenden Musk-Satelliten sorgen daher selbst bei astronomisch Geschulten derzeit regelmäßig für WTF-Momente: „Was zur Hölle ist da los? Eine gerade Linie von über 20 Satelliten mit gleichmäßigen Abstand?“, wunderte sich beispielsweise ein Nutzer auf Twitter.

Doch wer hat Elon Musk überhaupt die Erlaubnis gegeben, den erdnahen Orbit derart mit Satelliten zu überfluten? Wie funktioniert der Internetzugang mit Starlink und was macht die Starlink-Satelliten ansonsten so besonders? All das beantworten wir dir in unserem großen Überblick:

Alles über Starlink – das musst du zu Elon Musks Satelliten-Internet wissen

Willst du die Satelliten mal mit eigenen Augen sehen? Eine Website sagt dir, wann Elon Musks Satelliten-Kolonne vorbeifliegt.

2. Corona-Tracing-App: Kurswechsel der Bundesregierung

Nun also doch: Nach viel Druck von zahlreichen Digitalvereinen und Datenschützern – vor allem aber von Google und Apple – lenkt die Bundesregierung ein: Laut Kanzleramtschef Helge Braun treibt der Bund nun Pläne für eine Corona-Tracing-App mit dezentralem Ansatz voran.

Zuvor hatten Apple und Google mit einem Update ihres Protokolls den Wünschen von vor allem Deutschland und Frankreich nach einer zentralen Datenspeicherung noch einmal eine deutliche Absage erteilt. Ein sehr interessantes Beispiel für die Verschiebung hoheitlicher Souveränität: Google und Apple nutzen ihre dominante Stellung der auf Smartphones installierten Betriebssysteme gemeinsam, um Staaten wie Deutschland zu strengerem Datenschutz zu zwingen. (Yeah, you heard that right.)

3. iPhone SE (2020) in ersten Tests: „Alles, was man braucht“

Apples Budget-Modell iPhone SE ist neu aufgelegt worden. Erste Tester überschütten das erschwingliche iPhone mit Lob – es sei das Smartphone für die Masse. Warum das iPhone SE sogar ein iPhone für Leute sein könnte, die keine neuen iPhones mögen.

4. Senior Programmer händeringend gesucht – für 60 Jahre alte Programmiersprache

In der IT-Welt ist der Begriff „Legacy“ geläufig. Auf die IT-Infrastruktur einiger Organisationen geblickt, ist Legacy aber eigentlich schon kein passender Ausdruck mehr – da wäre „Archaeology“ schon der zutreffender: Amerikanische Ministerien, die Finanzwelt und wahrscheinlich auch deine Kreditkarte laufen auf Cobol. Aufgrund der Coronakrise werden Entwickler für die Oma unter den Programmiersprachen jetzt dringend gesucht.

5. Praxistipps zum Wochenstart: Zu diesen E-Learning-Fähigkeiten rät ein Bildungsexperte

In der Coronakrise boomen digitale Bildungsangebote. Für alle, die die durch die Krise zu Hause verbrachte Zeit nicht nur mit Netflixschauen verbringen wollen, hat unser Karriere-Redakteur Andreas Weck den richtigen Einstieg in das Thema E-Learning geschrieben: Ohne diese Fähigkeit wird es nicht klappen – laut Bildungsexperte.

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