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Bei Amazon gesperrt: China-Brands laufen in Scharen zum Rivalen Walmart über

Bei Amazon sind sie wegen Plagiaten oder Fake-Rezensionen gesperrt. Statt sich aber um eine Rückkehr zu dem E-Commerce-Konzern zu bemühen, drängen viele chinesische Händler:innen jetzt auf die Plattform des Rivalen Walmart. Das kann noch Ärger geben.

1 Min.
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Walmart oder Amazon? Für viele China-Brands ist die Antwort klar. (Foto: Koshiro K/Shutterstock)

Seit Jahren kämpft Amazon mit zunehmend härteren Bandagen gegen Händler:innen aus China, die gefälschte Waren auf der Plattform des US-amerikanischen E-Commerce-Konzerns verkaufen. Zuletzt gerieten zudem Brands ins Visier der Plattform-Hüter:innen, die mit Fake-Rezensionen um Käufer:innen buhlten. Dahinter steckt eine riesige Betrugsmaschine. Allein im Jahr 2021 schmiss Amazon im Rahmen von größeren Aufräumaktionen bis zu 50.000 China-Brands raus – viele von ihnen drängen daraufhin auf die Walmart-Plattform.

Amazon sperrt Tausende China-Brands

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Einem Bloomberg-Bericht zufolge überschnitt sich eine Walmart-Kampagne, bei der die Supermarktkette mit Online-Ambitionen um neue Nicht-US-Händler:innen für seine Plattform warb, just mit einer Anti-Fake-Aktion von Amazon im Frühjahr, bei der Tausende Brands gesperrt wurden. Insbesondere für chinesische Firmen, die meist ohne bekannte Marke und Marketingbudget um US-Kund:innen buhlen, waren die offenen Walmart-Arme genau der richtige Zufluchtsort. Denn der Konzern ist Amazon in puncto logistischer Unterstützung und Traffic am ähnlichsten.

Ende des Jahres soll folgerichtig schon jede:r siebte Händler:in, die sich neu auf dem Walmart-Marketplace angemeldet hat, aus China gekommen sein. Die Analysefirma Marketplace Pulse schätzt, dass es zwischen März 2021 und Januar 2022 rund 8.000 gewesen sind. Vorteil für Walmart: Interessierte, die günstige China-Ware suchen, die es nicht mehr bei Amazon gibt, schauen jetzt bei Walmart vorbei.

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Fake-Rezensionen: Problem jetzt bei Walmart?

Aber: Marktbeobachter:innen warnen, dass Walmart jetzt mit den gleichen Herausforderungen konfrontiert ist wie Amazon. Für die chinesischen Händler:innen dürfte das Werben um Kund:innen mithilfe von gefälschten Rezensionen zu lukrativ sein, um es so einfach aufzugeben. Aktuell sollen bei Walmart die Regeln weniger detailliert ausgelegt sein als bei Amazon, wenn es um gefälschte Produktrezensionen geht. Noch scheint das aber kein gröberes Problem für Walmart darzustellen. Der Konzern versicherte, die Qualität sicherstellen zu können.

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