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Wie Amazon mit KI-Support noch schneller und günstiger liefern will

Amazon nutzt künstliche Intelligenz (KI), um Lieferungen zu beschleunigen. Dabei geht es auch darum, vorherzusagen, welche Produkte wann und wo gefragt sein werden. In den Logistikzentren übernehmen Roboter immer mehr Arbeiten.

2 Min. Lesezeit
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Roboter sind schon jetzt in Amazon-Logistikzentren aktiv. (Bild: Amazon)

Mit der Same-Day-Belieferung bietet Amazon Nutzer:innen seines Prime-Abos für bestimmte Artikel die Lieferung noch am Tag der Bestellung an. Um diesen Service auszubauen, versucht der E‑Commerce-Konzern, die gewünschten Artikel möglichst schon in der Nähe des:der Kund:in vorzuhalten – dank KI-Support.

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KI bei Amazon soll Lieferungen beschleunigen

Der Einsatz von KI diene bei Amazon dazu, den Abstand zwischen den Produkten und den Kund:innen zu minimieren, so Amazon-Manager Stefano Perego gegenüber CNBC. Erklärtes Ziel sei es, die Lieferungen zu beschleunigen und günstiger zu machen.

KI werde dabei etwa beim Transport eingesetzt, um – unter Berücksichtigung von Variablen wie dem Wetter – Lieferrouten besser zu planen. Auch die Produktauswahl für die Amazon-Nutzer:innen werde mit KI gesteuert.

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Wo werden welche Produkte gefragt sein?

Ein Schlüsselbereich, bei dem KI bei Amazon zum Einsatz komme, sei aber die Prognose des „richtigen“ Standorts zur Lagerung von Artikeln. Amazon setzt schon länger auf regionale Logistikzentren, um die Strecken für die Lieferung möglichst kurz zu halten.

KI soll jetzt helfen vorherzusagen, wo und wann bestimmte Artikel am ehesten gebraucht würden. Dazu müssen bestimmte Daten und Muster analysiert werden, wie Perego sagt – ohne dabei aber ins Detail zu gehen.

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Vorstellbar ist, dass etwa in vergangenen Bestellungen nach Häufungen von Produktbestellungen zu bestimmten Jahres- oder Tageszeiten beziehungsweise Feiertagen oder Events gesucht wird. Auch das lokale Wetter kann eine Rolle spielen oder die Analyse vorheriger Bestellungen, die vielleicht Folgebestellungen nach sich ziehen.

Amazon geht jedenfalls davon aus, das Thema regionale Lieferungen schon ganz gut im Griff zu haben. Rund drei Viertel aller via Amazon bestellten Produkte in den USA werden laut dem Konzern von Logistikzentren in der Nähe geliefert.

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Automatisierung: Roboter heben schwere Pakete

Ebenfalls bei drei von vier Bestellungen sollen zumindest zum Teil Roboter im Spiel gewesen sein. Auch das ist für den E‑Commerce-Konzern eine Möglichkeit, die Lieferung zu beschleunigen. Hierbei geht es vor allem um Unterstützung bei sich wiederholenden Aufgaben wie dem Heben schwerer Pakete.

PS5, Schrotflinten und Drogen: Wenn Amazon-Bestellungen nach hinten losgehen Quelle:

Werden Roboter und KI-Tools die menschlichen Arbeitskräfte im Logistikbereich bald ersetzen? Amazon-Manager Perego sieht das im Gespräch mit CNBC eher nicht. Die Jobs würden sich in ihrer Art und Weise ändern, aber nicht komplett verschwinden.

Roboter erledigen monotone und schwere Arbeiten, während menschliche Mitarbeiter:innen für ihre Jobs ein gutes Urteilsvermögen benötigen würden, so Perego.

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