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Android Q: Google arbeitet an 3D-Gesichtserkennung à la Face-ID

Hinter der Notch des Huawei Mate 20 Pro verstecken sich zahlreiche Sensoren für die 3D-Gesichtserkennung. (Foto: t3n)

Google wird mit Android Q ein neues biometrisches Authentifzierungsverfahren à la Face-ID in sein mobiles OS bringen, das Apple seit seinem iPhone X bereits an Bord hat. Bezahlen per Google Pay mit eurem Gesicht dürfte schon bald möglich sein.

Bislang ist die Gesichtserkennung unter Android bei den meisten Android-Smartphones nicht mehr als ein Convenience-Feature, das nicht sonderlich sicher ist. Denn viele Hersteller nutzen für diese Funktion lediglich die Frontkamera – nur in wenigen Geräten wie dem Huawei Mate 20 Pro (Test) und der Explorer Edition des Xiaomi Mi 8 stecken zusätzliche Sensoren, die an Apples Face-ID erinnern. Eine native Integration auf Systemebene besteht im Unterschied zu iOS 12 indes nicht – das wird sich allerdings mit Android Q ändern.

Android Q

Hinter der Notch des Huawei Mate 20 Pro verstecken sich zahlreiche Sensoren für die 3D-Gesichtserkennung. (Foto: t3n.de)

Fit für das native, biometrische Authentifzierungsverfahren unter Android Q: Hinter der Notch des Huawei Mate 20 Pro verstecken sich zahlreiche Sensoren für die 3D-Gesichtserkennung. (Foto: t3n)

Wie das Portal XDA Developers berichtet, wird Google in Android Q eine sichere Gesichtserkennungsfunktion einführen. Die Bastler sind an eine Vorabversion von Android Q gelangt und zerlegen das OS seit einer Weile in seine Einzelteile. Dabei haben sie schon diverse neue Funktionen wie einen Dark-Mode und mehr entdeckt. Jetzt sind sie an vielen Stellen im System auf stichhaltige Hinweise gestoßen, die aufzeigen, dass Android Q eine verbesserte Gesichtserkennung integriert hat, die so sicher ist, dass mit ihr auch das Bezahlen oder das Anmelden in Apps möglich sein wird.

Nach Informationen von XDA Developers ist auch bei der kommenden Gesichtserkennung die Hinterlegung eines Passworts, einer Pin oder eines Musters vonnöten – wie bei der derzeit einzigen sicheren biometrischen Authentifizierungsmethode auch.

Pixel 4 mit Gesichtserkennung à la Face-ID?

Der 3D-Scanner von Huawei ist etwas anders aufgebaut als Apples Face-ID. (Screenshot: Winfuture)

Der 3D-Scanner von Huawei ist etwas anders aufgebaut als Apples Face-ID. (Screenshot: Winfuture)

Dass die native Integration einer solchen Lösung darauf hindeutet, dass Googles nächste Pixel-Generation mit biometrischer Gesichtserkennung daherkommt, liegt nahe. Noch fehlt jedoch die hundertprozentige Bestätigung. Immerhin: Google ist sich bewusst, dass die bisherige Face-Unlock-Lösung, die in zahlreichen Android-Smartphones steckt, nicht sonderlich sicher ist. Ansonsten hätte das Unternehmen sie mit Sicherheit in die eigenen Pixel-Smartphones integriert. Sicher ist die bisherige Lösung besser, als überhaupt keine Sicherung zu verwenden. Dennoch bietet der primäre Einsatz eines Fingerabdrucksensors, der mittlerweile in den meisten Smartphones integriert wurde, mehr Schutz.

Die Notch des Pixel 3 XL ist zuerst unübersehbar - mit der Zeit nimmt man sie nicht mehr wahr . (Foto: t3n.de)

Die Notch des Pixel 3 XL ist zwar groß, eine 3D-Gesichtserkennung befindet sich darin nicht. (Foto: t3n.de)

Während wir zurzeit nur darauf hoffen können, dass Google in seine nächste Pixel-Generation eine entsprechend sichere Gesichtserkennung integriert, können wir ziemlich sicher sein, dass der 3D-Gesichtsscanner des Huawei Mate 20 Pro eine Funktionserweiterung erfahren wird. Durch den in Android 9 Pie (Test) fehlenden native Support kann der Gesichtsscanner lediglich zur Entsperrung eingesetzt werden.

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