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Apple Car: Neue Gerüchte von carOS bis zu CATL-Akkus

In Apples Team von Auto-Manager Doug Field gibt es einige Veränderungen. Auch eine neue Plattform-Strategie steht im Raum. Zugleich versuchen sich immer wieder 3D-Künstler an möglichen Designs.

2 Min.
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Immer wieder machen sich Designer Gedanken über das Aussehen des Apple Cars.
(3D-Konzept: Ashish Gogte/ behance.net/ashishgogte)

Im vermeintlichen Apple-Car-Team sind wieder einmal Ab- und Zugänge renommierter Auto-Manager zu verzeichnen. Nach aktuellen Berichten von Bloomberg hat Doug Field die Führungsriege umstrukturiert. Zudem soll Apple an einem Ausbau von Carplay zu einem Betriebssystem arbeiten. Der Nomenklatur Apples folgend könnte es carOS heißen. Beobachter fragen sich, ob der Techkonzern bei den Plänen mehrgleisig fährt. Bei der Suche nach einem Batteriezulieferer soll er bereits weitergekommen sein.

Erfindet Apple Auto-Software neu?

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Laut einem viel beachteten Artikel im Wall Street Journal konzentriert sich Apple darauf, aus dem Autogeschäft ein Software-Business samt Abo-Modellen zu machen. Die Basis dafür soll das Entertainment-System Carplay bilden. Das Businessmagazin spekuliert, man entwickle ein komplettes Autobetriebssystem samt eigener Chip-Ausstattung. Dass Apple es einzeln verkauft, scheint weiterhin unwahrscheinlich. Schließlich hieß es immer wieder aus Kalifornien, man wolle nicht zu einem Zulieferer werden.

Apple verhandelt mit Zell-Zulieferer

Außerdem würde Apple dann keine Verhandlungen mit Auto-Akku-Zulieferern wie CATL und BYD führen. Von denen will Reuters erfahren haben. Darin soll es um die Zellversorgung für das Apple Car gegangen sein. Zuletzt hieß es, ein Vertrag über die Fertigung des Apple Car mit LG Magna E-Powertrain sei kurz vor dem Abschluss. Das Jungunternehmen ist ein Joint Venture zwischen dem österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna International und LG. Magna produziert unter anderem für Jaguar und Mercedes und entwickelt mit Sony deren erstes Auto, den Vision-S. LG stellt Batterien und Elektronik her. Apple arbeitet schon lange mit den Südkoreanern zusammen. Ein Prototyp des Apple-Autos sei für 2024 geplant, sagen Insiderkreise.

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Neue Führungsriege bei Project Titan

Für Kenner der E-Mobilitätsbranche war der jüngste Zugang im Projekt-Team kein Unbekannter. Nachdem Ulrich Kranz für BMW die Entwicklung des wegweisenden i3 und des i8-Hybrids leitete, ging er zu dem Startup Faraday Future und gründete später Canoo. Kranz soll im Project Titan eine Führungsrolle direkt unter dem ehemaligen Model-3-Produktionsleiter Field innehaben. Bloomberg schreibt, auf der Leitungsebene treffe er auf Hanns Tappeiner, der ursprünglich das Spielzeugauto-Startup Anki geleitet hatte. Die kleinen Autos sorgten bei einer Präsentation auf der WWDC 2013 für Furore. Das Unternehmen existiert nicht mehr.

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Der Designer Ashish Gogte hat sich auf Behance.net Gedanken darum gemacht, wie das „iCar“ aussehen könnte. (3D-Modell: Ashish Gogte/ behance.net/ashishgogte)

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Weiterhin mit von der Partie ist Tim Cheng. Er leitete das Team für Autobetriebssysteme bei Drive.ai. Apple kaufte 2019 die Entwicklerschmiede von autonomen Fahrsystemen. Hans Lee hingegen kam erst im März dieses Jahres dazu. Er verließ zuvor das von ihm mitgegründete Unternehmen Freedom Robotics, das Software zur Steuerung von Roboterflotten entwickelt. Martin Levihn arbeitet bei Apple schon seit über fünf Jahren an künstlicher Intelligenz. Der Deutsche sitzt ebenfalls in der Führungsriege. Auch Paul Costa ist schon lange dabei. Der „Director of Engineering“ kümmert er sich seit vier Jahren in erster Linie um Elektrik und Stromversorgung des Apple Car in spe.

Auto-Projekt verlor diverse Manager

Benjamin Lyon stieg nach 20 Jahren bei Apple aus dem Projekt aus – er überwachte die Sensoren-Abteilung für das Fahrzeug. Lyon ging zu dem Weltraum-Startup Astra. Ein anderer Top-Manager aus Apples Autoentwicklung hieß Dave Scott. Er soll für die Robotertechnik des geplanten Fahrzeugs zuständig gewesen sein und wechselte zu Hyperfine Research, einem Medizintechnik-Entwickler. Auch Jamie Waydo kehrte der Führungsriege den Rücken. Sie war für die Sicherheitssysteme und Zulassungsvorschriften zuständig. Nun arbeitet sie als CTO beim Startup Cavnue, das Straßeninfrastruktur für autonome Fahrzeuge entwickelt.

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