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Bill Gates über Kryptowährungen: „Die Technologie hat Tote verursacht“

Bill Gates. (Foto: JStone/Shutterstock)

In einer Fragerunde auf Reddit hat sich Microsoft-Mitgründer Bill Gates wenig begeistert von Kryptowährungen wie dem Bitcoin gezeigt. Die Technologie sei für Todesfälle verantwortlich.

Microsoft-Mitgründer Bill Gates hat zwar eine Vorliebe für den Harvard-Professor Steven Pinker, Kryptowährungen sowie Elon Musks Hyperloop-Projekt kann der Multimilliardär aber offenbar nicht viel abgewinnen. In einer AMA-Fragerunde („Ask me anything“) auf Reddit meinte Gates, dass Kryptowährungen sogar Tote verursacht hätten.

Das wichtigste Feature der Kryptowährungen sei ihre Anonymität, dabei hätten Regierungen gute Gründe dafür, Geldwäsche, Steuerbetrug und Terrorismus verhindern zu wollen. Wörtlich schrieb Gates: „Momentan werden Kryptowährungen für den Kauf von Fentanyl und anderen Drogen verwendet. Es ist also eine Technologie, die Todesfälle auf ziemlich direkte Weise verursacht hat.“ Zudem sorge der spekulative Hype um ICO und Kryptowährungen dafür, dass es ziemlich riskant sei, hier auf steigende Kurse zu setzen.

Elon Musks Hyperloop erscheint Bill Gates wenig sinnvoll

Ebenfalls wenig überzeugt zeigte sich Gates von dem Hyperloop-Projekt von Elon Musk. Er glaube nicht, dass das Ganze einen Sinn ergebe, schrieb Gates, es sei einfach zu kompliziert, das System sicher zu machen. Elektroautos und autonome Fahrzeuge bewertete der Microsoft-Mitgründer dagegen als „great things“. Seine Stiftung, die Bill-&-Melinda-Gates-Foundation, arbeite zudem in Ruanda und Tansania daran, Medikamente mit Drohnen zu befördern.

Bill Gates liest gern, hält aber wenig von Kryptowährungen. (Screenshot: Gates Notes/t3n.de)

Interessant ist auch die Antwort auf die Frage, auf welche Technologie sich Bill Gates in den nächsten zehn Jahren am meisten freue. Gates: „Am tollsten wird es sein, wenn Computer Text wie Menschen lesen und verstehen können.“ Positiv sieht Gates auch, wenn Maschinen und Computer künftig mehr und mehr Aufgaben von Menschen übernähmen. Dann würden Menschen nicht mehr so viel arbeiten müssen. Davon sei die Menschheit aber noch mindestens eine Generation entfernt.

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