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Bitcoin: Handelsvolumen an den großen Kryptobörsen eingebrochen

Der Bitcoin ist nur noch halb so viel wert wie noch im April. Das nachlassende Interesse der Anleger:innen hat zu einem Einbruch beim Handelsvolumen geführt. Beobachter bleiben aber positiv.

2 Min. Lesezeit
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Handel mit Bitcoin und Co. im Juni deutlich zurückgegangen. (Bild: Visual Generation/Shutterstock)

Mitte April hat der Bitcoin sein bisheriges Allzeithoch erreicht. Eine Einheit der wichtigsten Kryptowährung war fast 65.000 US-Dollar wert. Derzeit bewegt sich der Bitcoin-Kurs zwischen 30.000 und 35.000 Dollar. Im Juni ging es auf bis zu 28.900 Dollar hinab – auch bei den anderen Kryptowährungen gab es in den vergangenen Wochen kräftige Einbrüche. Das Handelsvolumen an den großen Kryptobörsen wie Coinbase, Kraken, Binance und Bitstamp ging laut Cryptocompare im Juni gegenüber dem Vormonat um über 40 Prozent zurück.

Gesunkene Preise auf dem Kryptomarkt

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Als Gründe für den Einbruch beim Handelsvolumen nannten die auf den Kryptomarkt spezialisierten Datenanalysten die gesunkenen Preise und die geringere Volatilität. Dahinter stecken Branchenbeobachtern zufolge die Folgen des sogenannten China-Crackdowns. Die Regierung des Landes hatte einem großen Teil der dort ansässigen Mining-Firmen die Geschäftsgrundlage entzogen und damit auf einen Schlag Schätzungen zufolge zwischen 50 und 60 Prozent der weltweiten Mining-Kapazitäten – vorübergehend – vernichtet. Viele Investor:innen reagierten mit einem Rückzug aus dem Markt, andere halten sich zumindest zunächst zurück.

Teddy Vallee, Investmentmanager bei Pervalle Global, verglich das Vorgehen der chinesischen Regierung gegen die Miner mit einem Schlag ins Gesicht des Kryptomarkts, von dem sich Investor:innen erst einmal erholen müssen. Noch seien keine größeren Rückflüsse von den Börsen zu verzeichnen, die Finanzierungsraten seien noch negativ und die Zahl neuer Wallets geringer, wie CNBC Vallee zitiert. Der starke Preisverfall habe vor allem Neueinsteiger:innen verunsichert, die am Hochpunkt der Bitcoin-Euphorie und der Preise in diesem Jahr eingestiegen waren, erklärte wiederum Gabor Gurbacs von Vaneck.

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Handelsvolumen: Juni in den Top 5

Allerdings bewegte sich das Krypto-Handelsvolumen im Juni deutlich über dem Niveau des Vergleichsmonats des Vorjahres, wie Kaiko-Analystin Clara Medalie sagte. Demnach befinde sich der Juni noch immer in den Top 5 der Monate mit dem höchsten Handelsvolumen. Der Vergleich mit Mai sei etwas unfair, da es sich dabei um den absoluten Rekordmonat gehandelt habe. Marktbeobachter Mancini von Trade the Chain sieht entsprechend positiv in die nähere Zukunft, wie CNBC schreibt. Demnach seien positive Signale vom Bitcoin-Derivatemarkt zu vernehmen, wo die Händler:innen von Tag zu Tag mehr in den Bullenmodus kämen.

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Max

In der Überschrift müsste es Beobachter:innen heißen

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Sunny:inn

Dieses Redakteur:innen wissen zunächst nichts und dann gar nichts. Looser:innen

Lach!

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