Ratgeber

Blockchain-Glossar: Die wichtigsten Begriffe der revolutionären Technologie

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Mist

Mist (aus dem Englischen für Nebel) ist ein Internet-Browser mit integriertem Wallet für Kryptowährungen. Technisch fußt der Browser auf der Ethereum-Blockchain, sodass Entwickler in der Lage sind, dezentralisierte Apps (Dapps) in einem Webinterface laufen zu lassen. Zu den ersten Anwendungen sollen ein Messaging-Protokoll und ein Filesharing-Dienst gehören.

Dapps

Dapps sind dezentralisierte Apps, die durch das Netzwerk-Prinzip der Blockchain möglich werden. Jede Dapp besteht je nach Anwendungsfall aus sich selbst ausführbarem Code, den sogenannten Smart Contracts.

Wallet

In einem Wallet können Bitcoins und andere Kryptowährungen verwaltet, versendet und empfangen werden. Jedes Wallet verfügt über eine individuelle Bitcoin-Adresse, eine Art Transaktionsnummer, die für den Versand und den Empfang einer Kryptowährung notwendig ist. Ein Wallet kann entweder client-seitig oder online betrieben werden. Es gibt aber auch Hardware-Lösungen.

Private Key

Der Private Key wird bei der ersten Installation eines jeden Wallets generiert und ist so etwas wie der Generalschlüssel. Er gewährt Zugriff auf die im Wallet hinterlegten Kryptowährungen und sollte stets sicher (beispielsweise auf Papier oder einem USB-Stick) aufbewahrt werden. Denn wer den Private Key zum Wallet verliert, sieht auch seine Kryptowährungen nicht wieder.

Coinbase

Coinbase ist die nach eigenen Angaben weltgrößte Handelsplattform für Kryptowährungen. Das 2012 gegründete Unternehmen mit Sitz in San Francisco hat bis heute rund 117 Millionen US-Dollar an Risikokapital eingesammelt. Zu den Investoren gehören unter anderem Andreesen Horowitz und mehrere Banken.

Kraken

Ist ebenfalls eine der größten und renommiertesten Handelsplattformen für Kryptowährungen. Im Unterschied zu Coinbase lassen sich bei Kraken neben Bitcoins und Ethereum auch zahlreiche andere alternative Kryptowährungen erwerben.

Bancor

Bancor versteht sich als der kommende Standard für den Handel mit der neuen Generation der Kryptowährungen, die in Fachkreisen auch „Smart Tokens“ genannt werden. Dank eines entsprechenden Protokolls können Nutzer einen oder mehrere Tokens in Reserve halten, was vielfältige Anwendungsmöglichkeiten wie beispielsweise die Erstellung von Blockchain-basierten Investmentfonds ermöglicht.

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Ein Kommentar
Paul
Paul

Man findet viele Definitionen zu „Blockchain“ über die man streiten kann. Ich bin der Ansicht, dass anders als oben beschrieben wurde, die Blockchain nicht von allen Rechnern des Netzwerks berechnet wird. Die Blockchain ist eigentlich nur eine verteilte WORM-Datenbank (write once read many). Wie die Blöcke erzeugt werden ist dabei aber nebensächlich.

Man kann die Blockchain auch als ein Hauptbuch sehen, das digital unterschrieben wird und an Partner weitergegeben wird. Der Verwalter des Hauptbuches kann keine Änderungen an den vergangenen Blöcken vornehmen, ohne dass es die Partner merken würden.

Auch gibt es die Möglichkeit, dass man ein geschlossenen Ring von Partnern hat. Die Blockerzeugung und Verifizierung übernimmt jeweils der nächste Partner im Ring. Oder auch alle Partner müssen die Block „unterschreiben“.

Bei Bitcoin und co. darf derjenige den Block erzeugen, der ein mathematisches Rätsel gelöst hat

Wegen der vielen unterschiedlichen Möglichkeiten würde ich in der Definition von Blockchain das „von allen Rechnern des Netzwerks berechne“ weglassen. Das Ergebnis/Ziel der Blockchain ist ein offeneres, transparentes und (öffentlich) verifizierbares System. In der Definition von „Downhill“ oder „Skifahren“ verzichte man auch darauf wie die Sportler den Berg hochkommen.

Antworten

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