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Weltraum-Tourismus: Blue Origin will doppelt so viele Passagiere befördern

Blue Origin, das Weltraumunternehmen von Jeff Bezos, rechnet mit doppelt so vielen Passagieren. Es erklärte nun, wie es diese Anzahl ins All befördern will.

2 Min. Lesezeit
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Auf der 24. Konferenz „Commercial Space Transportation“ (Deutsch: kommerzieller Raumfahrt-Transport) der US-Luftfahrtbehörde FAA verriet der Vorstandsvorsitzende von Blue Origin, Bob Smith, weitere Pläne. Er erklärte, die Nachfrage nach Flügen sei „sehr robust“ und wie man diese zu befriedigen gedenkt. Über seinen Auftritt berichtete spacenews.com.

Mehr Starts für New Shepard

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Das suborbitale System New Shepard soll häufiger abheben, um rund doppelt so viele Passagiere wie letztes Jahr zu transportieren. 2021 hatte Blue Origin 14 Menschen in einen Orbit um die Erde geschossen – darunter den Captain-Kirk-Darsteller William Shatner, der überwältigt zurückkehrte. Zunächst setzte das Unternehmen von Amazon-Chef Jeff Bezos vier Leute in eine Kapsel, später waren es sechs Personen. Smith erklärte, künftig immer mit sechs Weltraumtouristen fliegen zu wollen. Zudem soll eine neue Rakete im Bau sein. Als weitere Maßnahme, um die Passagierzahl zu erhöhen, nannte er eine höhere Startrate. Die Raketen sollen schneller wieder in die Luft gehen.

New New Shepard in diesem Jahr

Der Flottenzuwachs soll bereits im Laufe dieses Jahres erfolgen. Einen genauen Termin nannte Smith nicht. Zudem will er die Fahrzeuge zwischen den Flügen schneller austauschen. „Das ist der Punkt, über den wir nachdenken müssen, denn hier ist die Raumfahrt in Schwierigkeiten geraten“, sagte der Geschäftsführer. Das Team habe viel Zeit damit verbracht, zu überlegen, wie es ein wiederverwendbares Startsystem „methodisch überprüfen“ könne. Smith betonte, nach jedem Flug seien die Fahrzeuge „sehr sauber“ gewesen.

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Auktion als Marketingmaßnahme

Die hohe Nachfrage nach den Flügen basiert auf einer öffentlichkeitswirksamen Versteigerung des ersten Fluges. Justin Lin, ein chinesischer Krypto-Geschäftsmann, hatte den Höchstpreis von 28 Millionen Dollar bezahlt und konnte dann nicht mitfliegen. Er werde stattdessen im vierten Quartal 2022 mitfliegen, heißt es. Blue Origin spendete das Geld, denn es ging dem Unternehmen um etwas anderes. Smith verriet nun die dahinterliegenden Fragen: „Wie geht man auf den Markt? Wie legt man Preise fest? Wie stellt man Nachfrage her? Deshalb haben wir die Auktion durchgeführt.“ Jetzt kenne man nicht nur die Namen möglicher Interessenten und was sie zahlen würden, sondern auch das Volumen insgesamt. Die Vizepräsidentin des Missions- und Flugbetriebs, Audrey Powers, bestätigt den Erfolg der Aktion. „Ich hatte so viele Leute, die zu mir kamen und sagten: ,Das würde ich sofort machen.‘ Es gibt Leute, deren Interesse durch das, was wir letztes Jahr gemacht haben, geweckt wurde“, erzählte sie auf der Raumfahrt-Konferenz.

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William Thomas Riker

Korrektur; Kirk wurde damit nicht um die Erde geschossen, das Ding schafft keine Umlaufbahnen um die Erde sondern nur einen 5min Hopser!

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