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BMW i1: Vollelektrisches Einstiegsmodell soll 2021 kommen

Der BMW i1 wird Teil der 1er-Serie. Das Foto zeigt ein Verbrennermodell der 1er-Reihe. (Foot: BMW)

BMW will mit dem i1 bis 2021 einen vollelektrischen Nachfolger seines eingestellten BMW i3 auf den Markt bringen. Es soll eines von zwölf reinen Elektroautos bis 2023 sein.

Der bayerische Autobauer BMW hatte im Juni angekündigt, seine Elektroautoziele hochzuschrauben: Bis 2023 – zwei Jahre früher als geplant – will BMW 25 elektrifizierte Modelle im Angebot haben, von denen mehr als die Hälfte rein elektrisch sein soll. Der BMW i3 bleibt dabei jedoch auf der Strecke und scheint durch die Fließhecklimousine BMW i1 ersetzt zu werden.

BMW i1: Fließheckstromer wird Einstiegsmodell

Wie BMWs Chef der Elektoautosparte, Robert Irlinger, gegenüber dem britischen Fachportal Autoexpress erklärt, plant das Unternehmen, innerhalb der nächsten zwei Jahre eine rein elektrische Version der 1er-Serie anbieten zu wollen. Laut Irlinger könne man durch die zur IAA angekündigte flexible Fahrzeugstrategie, die auf vier Säulen setzt, auch im Bereich der erschwinglicheren Fahrzeugfamilien vollelektrische Modelle anbieten. Bislang zielte der Autobauer darauf ab, die umsatzstärkeren Modelle des Premiumsegments zu elektrifizieren.

Der BMW i1 wird Teil der 1er-Serie. Das Foto zeigt ein Verbrennermodell der 1er-Reihe. (Foot: BMW)

Der BMW i1 wird Teil der 1er-Serie. Das Foto zeigt ein Verbrennermodell der 1er-Reihe. (Foto: BMW)

Daran scheint sich auch nichts zu ändern: Eines der ersten neuen E-Autos soll der SUV iX3 sein, gefolgt vom i4. Das technologische Topmodell mit dem iNext-SUV mit Level-3-Autonomie 2021 erscheinen.

BMW i1 kommt mit Front- oder Allradantrieb

Mithilfe einer flexiblen Antriebsarchitektur, durch die auf einer Fertigungsstraße sowohl Verbrenner als auch Stromer zusammengebaut werden können, sei es unter anderem möglich, erschwinglichere und kleinere Fahrzeuge zu bauen. Ebenso lasse sich durch die Architektur ohne großen Aufwand ein i1 sowohl mit einfachem oder Allradantrieb fertigen.

Im Unterschied zu VW, die sich langfristig voll auf Elektromobilität konzentrieren, verfolgt BMW eine viersäulige Strategie: Neben reinen Elektroautos und Plugin-Hybriden will der Hersteller weiterhin auf Verbrenner setzen und Brennstoffzellen-Fahrzeuge entwickeln. Einer der Gründe, weiterhin auf Verbrenner zu setzen, sei das Mantra „Power of Choice“ – man wolle seinen Kunden nicht vorschreiben, mit welcher Antriebsart sie fahren sollen.

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