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KI-Chatbot Bard: Google rudert zurück

Willkommen zum t3n Daily vom 6. März! Heute geht es um Googles Zurückrudern bei der KI Bard. Außerdem: der Codename für Android 15, der neue iMac, Coworking auf dem Land und krumme Kryptogeschäfte.

3 Min. Lesezeit
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Kampf der künstlichen Intelligenzen: Google muss seine Pläne für Bard jetzt erst einmal zurückstellen. (Foto: Ebru-Omer/Shutterstock)

Wir hoffen, du hattest einen guten Tag, und wollen dir jetzt noch ein paar spannende Informationen mit auf den Weg in den Abend geben. t3n Daily gibt es auch als Podcast und als Newsletter. Hier kommen die Themen des Tages.

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Google macht Rückzieher bei KI Bard

Eigentlich hatte Alphabet-Konzernchef Sundar Pichai angekündigt, dass Googles KI Bard fester Bestandteil der Suchfunktion werden sollte. Dieses Vorhaben wurde jetzt aber zurückgezogen. Offenbar waren die Pläne zu ehrgeizig, weil man möglichst schnell ein hauseigenes Konkurrenzprodukt zu Microsofts ChatGPT und seine Integration in die Suchmaschine Bing haben wollte.

Jetzt haben sich sogar Mitarbeiter:innen bei Google gegen Bards Übernahme der Suchfunktion ausgesprochen, nachdem die KI sich diverse Fehler erlaubt hatte. Offenbar kann das Programm zwar gut Texte erstellen, beim Überprüfen von Fakten hat es aber noch große Schwierigkeiten. Google will die Pläne jetzt vorerst auf Eis legen und Bards Suchfunktion erst intern testen, um sie dann künftig als zusätzlichen Tab im Suchmaschinenfenster anzubieten.

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Codename für Android 15 ist bereits aufgetaucht

Noch bevor in wenigen Monaten das neue Smartphone-Betriebssystem Android 14 launcht, ist bereits bei Google intern der neue Codename für Android 15 festgelegt worden. Seit Version 1.5 den Namen Cupcake erhalten hat, ist es bei den Programmierer:innen Tradition, dass jede neue Version eine alphabetisch folgerichtige Süßigkeiten-Bezeichnung erhält. Seit Android 9 – genannt „Pie“ – werden diese nur noch intern verwendet.

Nach der 14er-Bezeichnung „Upside Down Cake“ heißt Android 15 nun „Vanilla Ice Cream“. Allerdings arbeitet Google laut Expert:innen noch nicht wirklich an dem neuen Betriebssystem. Mit der Veröffentlichung einer neuen Version blieben nur immer schon Funktionen und Ideen übrig, die es vielleicht in die nachfolgende schaffen könnten. Mehr ist allerdings nicht bekannt. Fest steht: Android 14 wird erstmals nativ Satellitenkommunikation unterstützen.

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Apple kündigt iMac mit M3-Chip zum Jahresende an

Endlich ist es so weit: Voraussichtlich im Oktober 2023 bringt Apple eine neue, verbesserte Version des iMac auf den Markt. Die Größe des All-in-One-Rechners soll weiterhin bei 24 Zoll bleiben und wie beim Vorgänger aus dem Jahr 2021 sind die flach designten Bildschirme wohl in vielen Farben erhältlich. Besonders ist vor allem, dass der iMac den heiß ersehnten, äußerst leistungsstarken M3-Chip enthalten wird.

Früher im Jahr veröffentlicht Apple zudem neue Modelle des 15 und des 13 Zoll großen Macbook Air und des Mac Pro. Ob deren Leistung allerdings auch auf einem M3-Chip basieren wird oder ob Apple noch auf ältere Technologie zurückgreift, ist leider noch nicht bekannt.

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Coworking auf dem Land testen

Die Initiative Oberfranken Offensiv sucht derzeit zehn freiwillige Stadtmenschen, die über zwei Monate Coworking-Spaces in der Gemeinde Nordhalben im Frankenwald testen sollen. Vorgesehen ist auch, dass die Proband:innen möglichst ihre Freizeit dort verbringen, um die Vorzüge des Landlebens kennenzulernen. Ziel ist es, Menschen mit flexiblen Bürojobs, die von überall aus arbeiten können, Lebensräume fernab der Stadt als attraktive Alternative schmackhaft zu machen.

Nordhalben ist mit schnellem Glasfaser-Internet ausgestattet, was ein problemloses Remote Arbeiten ermöglicht. Die neuen Arbeitsmodelle nach der Pandemie könnten für einwohnerschwache Gebiete eine große Chance darstellen, da sie gegenüber der Stadt viele Vorteile wie niedrige Mieten, gute Kinderbetreuung und Naturnähe aufweisen.

Chats enthüllen krumme Geschäfte bei Binance

Wie das Wall Street Journal berichtet, hat Binance – die weltweit größte Kryptobörse mit Sitz in China – einiges unternommen, um einer Untersuchung durch die US-Börsenaufsicht zu entgehen. Wie jetzt öffentlich gewordene, firmeninterne Telegram-Chats belegen, werteten Führungskräfte des Unternehmens eine drohende Ermittlung als Katastrophe, die sie mit der Wirkung eines nuklearen Angriffs gleichsetzten. Um der Untersuchung zu entgehen, wurde zum Beispiel 2019 die US-Tochterfirma Binance.us gegründet, die von der chinesischen Mutter ablenken sollte.

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Wie sich jetzt aber herausstellt, agiert diese nicht so eigenständig, wie sie bisher vorgegeben hat. So teilt sie sich stellenweise Personal und Finanzen mit Binance.com. Außerdem haben die Software-Entwickler:innen in Shanghai wohl Zugriff auf die Daten der US-Kund:innen. Die Börsenaufsicht hat 2022 eine Ermittlung eingeleitet, nachdem 400 Millionen US-Dollar auf verdächtige Weise im Unternehmen verschoben worden sind.

Das war es schon wieder mit dem t3n Daily für heute. Noch viel mehr zu allen Aspekten des digitalen Lebens, des Arbeitslebens und der Zukunft findest du rund um die Uhr auf t3n.de.

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